Island

Wer nach einem Pavillon auch gerne mal ein bisschen sucht, der ist in Giudecca richtig. Die Isländer haben sich hier regelrecht versteckt, ganz am Ende der Insel, in den Eingeweiden eines riesigen ehemaligen Fabrikgeländes.

Island

Hat man den "Spazio Punch" aber einmal gefunden, dann kann man hier eine gute Zeit haben. Es gibt eine kleine Cafebar, an der man sich mit Espresso versorgen kann; man nimmt dann auf einem Holzschmemel Platz und schaut durch eine kleine Öffnung in der Kulisse in den Ausstellungsraum hinein. Der isländische Künstler Egill Saebjörnsen lässt in einem 15-Minuten-Animationsfilm zwei isländische Trolle auftreten, die Menschen fressen.

Italien

Das Gastgeberland hat es in den letzten Jahren immer wieder geschafft, unter Aufbietung von jeweils mindestens einem Dutzend Künstler absolut scheußliche Tutti-Frutti-Pavillons zu fabrizieren. Diesmal setzt Kuratorin Cecilia Alemani bei ihrem "il mondo magico" auf Reduktion, drei Künstler nur und Schwarz als Leitfarbe.

Italien

Die beste Arbeit liefert Giorgio Andreotta Calo: Man durchquert eine mächtige, düstere, fünfschiffige Basilika aus Gerüststangen, steigt eine Treppe empor, wendet den Blick und erlebt ein optisches Wunder. Ein riesiges spiegelndes Wasserbecken verdoppelt den Dachstuhl zum metaphysischen Raum.

Deutschland

Den deutschen Pavillon gestaltet in diesem Jahr die Frankfurter Künstlerin Anne Imhof. Durch das monumentale Gebäude wurden dicke Glasböden gezogen, Hunde stehen in einem Zwinger vor dem Pavillon.

Deutschland

Die 39-Jährige Künstlerin aus Frankfurt zeigt eine etwa fünf Stunden lange bedrückende Performance. Unter dem Titel "Faust" spielt sie mit den Themen Macht und Ohnmacht, Willkür und Gewalt, Widerstand und Freiheit.

Chile

Der Chilenische beitrag kommt in diesem Jahr von Künstler Bernado Oyarzun.

Russland

Den Russischen Pavillon bespielen in diesem Jahr Grisha Bruskin, Sasha Pirogova und die Recycle Group.

USA

Seine im wörtlichen Sinne vielschichtigen Bilder erzählen Geschichten aus dem schwarzen Amerika: Mark Bradford im Pavillon der USA.

USA

"Ich setze Materialien ein, die ein soziales Gedächtnis haben", sagt der US-Künstler.

Israel

Künstler Gal Weinstein präsentiert im Israelischen Pavillon.

Frankreich

Im französischen Pavillion hat Xavier Veihan ein Tonstudio eingerichtet, bei dem das Publikum Musikern mein Experimentieren zuhört.

Argentinien

Arbeit der argentinischen Künstlerin Claudia Fontes "The Horse Problem".

Neuseeland

Lisa Reihana im Pavillon von Neuseeland: "Emissaries"

Australien

Nach 20 Jahren in New York ist Tracy Moffatt nach Australien zurückgekehrt. Ihre Heimat hatte die Filmemacherin und Fotografin verlassen, um ihr Aborigine-Image loszuwerden. Jetzt vertritt sie als erste indigene Künstlerin ihr Land in Venedig.

Japan

Installation von Takahiro Iwasaki im Japanischen Pavillon.

Großbritannien

Mit Phyllida Barlows Rauminstallationen im Britischen Pavillon muss sich der Besucher körperlich auseinandersetzen.

Großbritannien

Die Konstruktionen der 73-Jährigen sind aus einfachen Materialien roh zusammengebaut und werden danach meist zerstört.

 

Philippinen

Im Philippinischen Pavillion zeigen die Künstler Lani Maestro und Manuel Ocampo.

Lettland

Der Lettische Pavillon im Arsenale mit Arbeiten von Mikelis Fisers.