Gerhard Richter in Dresden

»Neue Bilder« des Meisters

Mit 85 Jahren arbeitet Gerhard Richter noch fast jeden Tag. Nach der Station in Köln kann man demnächst auch in Dresden neue Früchte seines Schaffens besichtigen.
»Neue Bilder« des Meisters

Nach dem Kölner Museum Ludwig zeigt das Gerhard Richter Archiv der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) nun "Neue Bilder" des Künstlers. Ab dem 20. Mai sind anlässlich seines 85. Geburtstages 32 abstrakte Werke im Albertinum zu sehen, die für einen "dynamischen malerischen Neuaufbruch" stehen, kündigten die Kunstsammlungen am Donnerstag an. Die Schau umfasst am Rhein gezeigte Werke sowie sieben Arbeiten, die jüngst entstanden. Dabei verwendete Richter neben Pinsel und Farbe auch ein Messer, mit dem er Spuren in die Oberfläche kratzte und die mehrschichtige Ölfarbe wieder bis auf den Untergrund offenlegte.

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Der weltweit wichtigste Gegenwartskünstler, der 1961 in den Westen übersiedelte und in Köln lebt, ist seiner Geburtsstadt und den SKD durch das nach ihm benannte Archiv besonders verbunden. Dort entsteht derzeit das wissenschaftliche Werkverzeichnis aller Bilder und Skulpturen, der "Catalogue Raisonné". Nach Veröffentlichung der Bände 1, 3 und 4 erscheint zur Dresdner Schau der zweite der insgesamt sechs Bände, der wegen schwieriger Recherche der monochrom grauen Bilder und Vermalungen der 1970er Jahre zurückgestellt worden war.

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