Geologische Zeitreise: Kurz zuvor ließ sich der französische Performancekünstler in einen tonnenschweren Felsblock einsperren und ernährte sich von Wasser, Suppe und Trockenfleisch.

Abraham Poincheval: "Pierre", 22.2.2017 bis 1.3.2017, Performance im Palais de Tokyo, Paris

Flaschenpost: Bei einer anderen Aktion trieb er im Juli 2015 in dieser Glasflasche die Rhône hinunter. Dabei zeigte er sich jeweils mehrere Tage lang in verschiedenen Städten entlang des Flusses, ohne sein ungewöhnliches Heim zu verlassen.

Abraham Poincheval: "The Bottle", 2017, Palais de Tokyo, Paris

Winterschlaf: Während 13 Tagen lebte der Künstler im ausgestopften Körper eines Bären im Pariser Museum für Jagd und Natur, um sich in die Tierwelt hinein zu versetzen – im wahrsten Sinne des Wortes.

Abraham Poincheval: "Ours", 2014, Musée de la Chasse et de la Nature, Paris

Lebensort, Fahrzeug und Dokumentationsinstrument in einem: In dieser kreisförmigen Kapsel, die mit einer Kamera ausgestattet war, machte der "Wandermönch" eine Entdeckungsreise quer durch die Alpen.

Abraham Poincheval: "Gyrovague, le voyage invisible", 2013, CAIRN Centre d'Art, Digne-les-Bains

Hohe Luft: Auf einem öffentlichen Platz vor dem Zentrum für zeitgenössische Kunst in Rennes verbrachte der Kunstprofessor über eine Woche in Isolation auf einem 12 Meter hohen Mast. Während dieser Woche hatte er viel Zeit, um über zukünftige Kunstprojekte nachzudenken - die Idee, Eier auszubrüten, kam ihm wohl hier.

Abraham Poincheval: 2017, Palais de Tokyo, Paris

Elternzeit: Seit Ende März sitzt Poincheval als lebende Henne auf ein paar Dutzend Eiern, um sie auszubrüten. Für den Extremkünstler sei dies die bisher schwierigste Performance, da er unentwegt und frontal der Öffentlichkeit ausgesetzt ist.

Abraham Poincheval: "Œuf", 2017, Performance im Palais de Tokyo, Paris

...die geschlüpften Küken sollen schließlich bei seinen Eltern auf dem Bauernhof leben.

Abraham Poincheval: "Œuf", 2017, Performance im Palais de Tokyo, Paris

Gut Ding braucht Weile: Zwischen 21 und 26 Tagen will der 44-Jährige auf seinem Brutstuhl in dem Plexiglaskasten ausharren.

Abraham Poincheval: "Œuf", 2017, Performance im Palais de Tokyo, Paris