Documenta 1, 1955

Der "kleine Meister" –wie seine Studenten ihn nennen – kümmert sich auch um Details: Arnold Bode mit dem Aufbauteam der Documenta 1, 1955

Documenta 1, 1955

Arnold Bodes Ausstellungarchitektur zur zur documenta I gilt heute als Geniestreich. Kunststoff-Vorhänge filtern das Tageslicht im Skulpturensaal des Fridericianums mit Arbeiten von Hans Mettel, Alexander Calder und Mirko.

Documenta 1, 1955

Im Krieg teilweise zerstört, wurde das Fridericianum 1955 zur ersten Documenta provisorisch wiederhergestellt

Documenta 1, 1955

Wilhelm Lehmbrucks "Kniende", 1911, vor weiß getünchten Ziegeln auf der ersten Documenta

Documenta 1, 1955

Moderne Kunst brilliert in alter, ruinöser Architektur Blick ins Erdgeschoss des Fridericianums 1955 – vorn am Boden: Hans Arps Bronze "Pagodenfrucht", 1934, an der Decke eine Arbeit von Alexander Calder

Documenta 2, 1959

Die Skulpturenschau mit Werken von Alexander Calder, Eduardo Chillida, Henry Moore, Henri Laurens (hier im Bild) und anderen, war ein Highlight der zweiten Documenta, 1959

Documenta 2, 1959

Die d 2 gibt sich völlig zeitgenössisch, die Abstraktion wird als Weltsprache begriffen: Ernst Wilhelm Nays "Freiburger Bild"

Documenta 2, 1959

Entspannter Kunstgenuss: Pablo Picassos "Die Badenden", 1956 , im Wasserbassin in der Orangerie-Ruine auf der Documenta 2

Documenta 2, 1959

Besucher vor Jackson Pollocks "Number 32" auf der Documenta 2

Documenta 3, 1964

Erst die Hängung macht aus den klassischen Tafelbildern eine Sensation. Ernst Wilhelm Nay: "Drei Bilder im Raum" (1964), auf der Documenta 3

 

Documenta 3, 1964

"Kunst ist das, was bedeutende Künstler machen" dekretiert die d 3: Norbert Kricke zeigt die Außenskulptur "Große Mannesmann"

Documenta 3, 1964

Gemälde von Pablo Picasso und Skulptur von Henri Matisse auf der Documenta 3

Documenta 4, 1968

Auf der d 4 dominieren die Amerikaner: links "5600 Cubicmeter Package" von Christo und Jeanne-Claude, eines der Highlights der Documenta 4

Documenta 4, 1968

Installation mit Werken von Tom Wesselmann, Richard Smith, Roy Lichtenstein, Robert Indiana und Escobar Marisol auf der Documenta 4

Documenta 4, 1968

"Cardinal Numbers" von Robert Indiana über Bildern des Deutschen Rupprecht Geiger auf der Documenta 4

Documenta 5, 1972

Harald Szeemanns epochale Documenta 5 brachte auch utopische Installationen wie das ironische "Mouse Museum" von Claes Oldenburg nach Kassel

Documenta 5, 1972

Arnold Bode im Gespräch mit Joseph Beuys (rechts) und Wolf Vostell auf der Documenta 5, 1972

Documenta 5, 1972

"Oase Nr. 7" von Haus-Rucker-Co an der Fassade des Fridericianums in Kassel, 1972

Documenta 5, 1972

Panamarenkos monumentaler "Aeromodeller" war 1972 der Blickfang im Fridericianum

Documenta 6, 1977

Soziale Skulptur, Monumente, Medienkunst dominierten die Documenta 6: Charlotte Moorman mit Nam June Paik auf dessen "TV Bed"

Documenta 6, 1977

Etwa 100 Tonnen schwer: "Terminal" von Richard Serra auf der Documenta 6

Documenta 6, 1977

Bohrarbeiten zu Walter De Marias "Vertical Earth Kilometer", 1977

Documenta 7, 1982

Wenn Joseph Beuys nicht seine "7000 Eichen" und Basaltstelen nach Kassel gebracht hätte, wäre die Documenta 7 vollends museal geraten

Documenta 7, 1982

Besucher der Documenta 7 vor einem unbetitelten Gemälde von Keith Haring 1982 in der Kasseler Orangerie

Documenta 8, 1987

"Der Lauf der Dinge" des Schweizer Duos Fischli/Weiss war einer der Publikumslieblinge der Documenta 8 - noch heute ist der urkomische Film als DVD zu kaufen

Documenta 9, 1992

Die Documenta 9 begleitet der Ruf als Spektakel-Documenta. Eine der bekanntesten Werke im öffentlichen Raum stammt aus dem Jahr 1992: Jonathan Borofskys "Walking Man"

Documenta 10, 1997

Catherine David erklärte die Documenta 10 zur "manifestation culturelle" und betonte die Rolle der Theorie. Peter Koglers computererzeugtes Röhrenlabyrinth in der documenta-Halle beschrieb die digitale Vernetzung der Welt.

Documenta 10, 1997

Besonderes Raffinement beweist Richard Hamilton, der mit seinen "Seven Rooms" ein Glanzstück anschaulicher Reflexion abliefert.

Documenta 10, 1997

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Auf reges Medieninteresse stoßen auf der Documenta 10 in der Kasseler Karlsaue Schweine der Rasse "Bunte Bentheimer". Eigens für sie wurde im Rahmen der am 21. Juni beginnenden documenta X ein Stall errichtet, den sie sich mit Menschen teilen. Das Schweineprojekt war eine Arbeit des Künstlerduos Rosemarie Trockel und Carsten Höller

Documenta 10, 1997

"100 Tage 100 Gäste"-Auftritt bei der Documenta 10. Jan Lauwers: "No beauty for me there, where human Life is rare, Part One", 1997

Documenta 11, 2002

Modell einer afrikanischen Fantasiestadt mit dem Namen "Kimbeville" des documenta-Künstlers Bodys Isek Kingelezt im Kasseler Kulturbahnhof auf Okwui Enwezors Documenta 11, 2002

Documenta 11, 2002

Videokunst mit globaler Perspektive bei der Documenta 11: Kutlug Atamans "The 4 Seasons of Veronica Read", 2002

 

Documenta 11, 2002

Projektion der Gruppe Asymptote auf der Documenta 11

Documenta 11, 2002

 Annette Messager: "Artikuliert - Unartikuliert" auf der Documenta 11, 2002

Documenta 12, 2007

Kluges Konzept, entspannte Stimmung: Auch wenn das Mohnfeld von Sanja Ivekovic auf Roger M. Buergels Documenta 12 erst spät zu blühen begann

Documenta 12, 2007

In der documenta-Halle berührte 2007 die ausgestopfte Giraffe aus Peter Friedls "Zoo Story", die im einzigen Zoo des Westjordanlands infolge eines Angriffs starb.