Feldversuche - Skulpturen im Flusstal

Künstler erkunden den Landschaftsraum

Seit zehn Jahren arbeiten Bildhauer in der Niederung am Fluss Seege bei Gartow im Wendland – das neueste Projekt heißt "Feldversuche"
Skulpturenprojekt:Natur inspiriert Bildhauer

Auf hohen Stelzen steht das Haus von Mark Dion ("The Floodwater Residency Program")

Hier darf die Natur noch Natur sein: Die Niederung am Fluss Seege bei Gartow im Wendland ist einer der letzten naturbelassenen Rückstauräume der ansonsten begradigten Elbe. Und hier treffen sich seit über zehn Jahren Künstlerinnen und Künstler, um in den Dialog mit dieser ursprünglichen Landschaft zu treten.

Das jüngste Projekt, wieder initiiert vom Westwendischen Kunstverein, heißt "Feldversuche”. Wie die beteiligten Künstler durch den Landschaftsraum angeregt wurden, ist ab dem 24. August in der Freiluftausstellung "Feldversuche – die künstlerische Erkundung eines Landschaftsraums” zu besichtigen. Versucht wurde, die Grenzen zwischen Kunst, Natur und Wissenschaft auszuloten.

Teilnehmer sind die Amerikaner Bob Braine ("Der hohe Sumpf von Gartow”) und Mark Dion (“The Floodwater Residency Program”), der Schwede Hendrik Håkansson (“Treibende Insel”), die Deutsche Sandra Voets (“Des Grafen Vorratskammer”) und das künstlerische Projekt “Galerie für Landschaftskunst” (“Seegeniederung im Ausnahmezustand”), Hamburg.

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