Praemium Imperiale - Die Gewinner

Buren, Cragg, Herzog & de Meuron

Die diesjährigen Täger des mit jeweils 95 000 Euro dotierten Preises für Malerei, Bildhauerei und Architektur
Praemium Imperiale –:das sind die Gewinner im Sektor Kunst und Architektur

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Die Gewinner des Praemium Imperiale, auch “Nobelpreis der Künste” genannt, wurden jetzt für das Jahr 2007 vom japanischen Kaiserhaus bekannt gegeben. Der mit jeweils 15 Millionen Yen (95 000 Euro) dotierte Preis ging in der Sparte Malerei an den Franzosen Daniel Buren, in der Abteilung Bildhauerei an den in Wuppertal lebenden Engländer Tony Cragg und für Architektur an das Schweizer Büro Herzog & De Meuron.

Buren, Jahrgang 1936, wurde vor allem durch seine Streifenmalerei bekannt, mit der er Leinwände oder sogar ganze Gebäudefassaden überzieht. Tony Cragg, Jahrgang 1949, arbeitete ursprünglich mit vorgefundenen Materialien wie Plastikmüll, benutzt aber inzwischen auch die klassischen Bildhauer-Stoffe wie Bronze, Stahl, Gips und Holz. Herzog & de Meuron arbeiten seit 1978 zusammen und erhielten 2001 die renommiertesten Architekturauszeichnung, den Pritzker Prize. Ihr jüngstes Werk und zugleich eines der spektakulärsten ist das Nationale Stadion für die Olympischen Spiele 2008 in Peking. Außerdem haben Herzog & de Meuron die Hamburger Elbphilharmonie entworfen, die 2010 fertiggestellt sein soll.

Die Preisverleihung nimmt Prinz Hitachi, der jüngere Bruder des japanischen Kaiser Akihito und Schirmherr der Japan Art Association, am 16. Oktober in Tokio vor.