Museum gegenstandsfreier Kunst - Otterndorf

Neuer Name, neues Haus

Das renommierte Museum eröffnet im neuen Haus mit einer Ausstellung des Berliners Andreas Schmid
Neues Domizil:Das ehemalige "Studio A" zieht um

Mews

Das Museum gegenstandsfreier Kunst in Otterndorf an der Elbemündung, “Studio A”, zieht um. Ab dem 13. Oktober wird es im neuen Domizil an der Marktstraße 10, einer ehemaligen Sparkassenfiliale, neu eröffnet. Bei der Gelegenheit wird der Name “Studio A” abgeschafft. “Das neue Haus ist für uns ein folgerichtiger Schritt”, erklärt Ulrike Schick, Direktorin des renommierten Museums. “Dazu gehört auch der Abschied des alt hergebrachten Namens.”

Das Museum gegenstandsfreier Kunst hat sich im Laufe der letzten 34 Jahre seit der Gründung 1974 nicht nur als Ausstellungshaus einen Namen gemacht, sondern besitzt auch eine erstklassige Sammlung unter anderem mit Werken von Josef Albers, Hans Arp, Max Bill, Antonio Calderara, Piero Dorazio, Günter Fruhtrunk, Rupprecht Geiger, Gotthard Graubner, Ellsworth Kelly, Sol LeWitt, François Morellet, Bridget Riley, James Turrell und Victor Vasarely. Zur Wiedereröffnung wird die Ausstellung “Shift” des Berliners Andreas Schmid gezeigt, der im Haus eine Wandarbeit und in der Burg Bederkesa in Bad Bederkesa eine Lichinstallation realisiert. Schmid verbrachte 1982/86 ein Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdiensts (DAAD) in China und arbeitete 1998 an der Chinati Foundation von Donald Judd in Marfa, Texas.

1974 war das Institut in Otterndorf vom Arzt und Sammler Herbert Augat als private Galerie “studio a – sammlung zeitgenössischer Kunst” gegründet worden. Der Landkreis Cuxhaven übernahm die Galerie im Jahr 1977 und deklarierte sie zum Museum gegenstandsfreier Kunst.