Collezione Maramotti - Privatmuseum

Die Sammlung wächst weiter

Maramotti-Erben haben auch die Liebe zur Kunst geerbt
Fabrikhalle wird Museum:ein Haus für den Sammlung von  Achille Maramotti

News

Der Textilunternehmer Achille Maramotti (1927 bis 2005), Erfinder der Modelinie Max Mara war ein begeisterter Sammler zeitgenössischer Kunst. In den ehemaligen Fabrikräumen des Max-Mara-Werkes in Reggio Emilia ist jetzt sein Privatmuseum, die „Collezione Maramotti“, eröffnet worden. In 43 Sälen sind rund 200 Gemälde, Skulpturen und Installationen ausgestellt. Die übrigen Werke der weitaus größeren Sammlung sollen in Wechselausstellungen vorgeführt werden.

Achille Maramotti hatte sein Modeunternehmen 1951 gegründet. Er war Jurist und nebenbei auch erfolgreicher Bankier. Seine ersten Sammelstücke erwarb er in den sechziger Jahren. So bezieht die „Sammlung Maramotti“ heute ihre besondere Attraktion aus der Präsenz von Frühwerken später erfolgreicher Künstler wie Piero Manzoni, Jannis Kounellis, Cy Twombly oder Giulio Paolini. Aus den siebziger und frühen achtziger Jahren stammt die lange Reihe von Werken der italienischen Transavanguardia und der deutschen Neoexpressionisten Georg Baselitz und Anselm Kiefer.

In den neunziger Jahren konzentrierte sich Maramotti auf amerikanische Künstler wie Alex Katz, Peter Halley und Tom Sachs. 1991 übergab Achille Maramotti die Firma seinen beiden Söhnen Luigi und Ignazio und seiner Tochter Maria Ludovica. Die Maramotti-Familie erbte auch die Liebe zur zeitgenössischen Kunst. So wächst die Sammlung weiter.

Mehr zum Thema im Internet