Bookmarks - Dezember

Bookmarks zum 3. Advent

Sie möchten zu Weihnachten ein Kunstbuch verschenken? Nichts leichter als das. Unsere Autoren haben für Sie nach den schönsten Bildbänden und Kunstbüchern dieses Winters gestöbert.
Die besten Bücher im Dezember:Ein Genuß zum Schauen und Lesen

Die Buchtipps für den Monat Dezember

Viele wunderbare neue Bände sind in diesem Herbst erschienen. Till Briegleb, Petra Bosetti, Gerhard Mack, Peter Meyer, Ute Thon und Ulrike von Sobbe stellen Ihnen einige Titel vor, die außergewöhnlich sind: ein Genuß zum Schauen und Lesen und auf jeden Fall unwiderstehlich.

Lorie Karnath: Sam Shaw

Fotobände sind meistens ein Genuss. Dieser ganz bestimmt. Der Amerikaner Sam Shaw war in den fünfziger und sechziger Jahren ein großer Könner als Lifstyle-Magazinfotograf, später als Filmproduzent porträtierte er Ikonen der Kinogeschichte wie Marlon Brando, Paul Newman, Audrey Hepburn, Sidney Poitier und natürlich Marilyn Monroe. Dabei gelangen ihm ganz ungestellte Momentaufnahmen, ohne Pose, immer wahrhaftig und überraschend. Die Forscherin und langjährige Weggefährtin Lorie Karnath hat den Band mit sehr persönlichen Erinnerungen an Shaw ergänzt.
(Hatje Cantz Verlag, 240 S., 199 Abb., 49,80 Euro).

Olaf Heine: I love you but I’ve chosen rock

Um die Größen des Rock und Pop geht es bei Olaf Heine. In Übungsräumen, auf der Bühne, am Rand der Studios findet der deutsche Fotograf die Nähe zu Bands wie Rammstein, Metallica oder zu Kurt Cobain, die seine Fotografien dann so unverwechselbar macht. Immer sieht er mit seiner Kamera das, was kein anderer zu sehen scheint, wodurch Fotos von verblüffender Privatheit entstehen.
(Hatje Cantz Verlag, 304 S., 241 Abb., 49,80 Euro; Bis 7.1. sind Heines Fotoarbeiten in der Berliner Galerie Hiltawsky zu sehen)

Sigrid Schneider (Hrsg.): Alles wieder anders – Fotografien aus der Zeit des Strukturwandels

Heimatkunde: Rauchende Schlote, rußgeschwärzte Bergmänner, ratternde Fördertürme – alles längst vorbei. Denn das Ruhrgebiet, rund anderthalb Jahrhunderte lang das industrielle Herz Deutschlands, ist grün geworden, das Revier zwischen Rhein, Ruhr und Lippe hat seit einigen Jahrzehnten eine dramatische Verwandlung durchgemacht. Geblieben sind freilich die Menschen, und wie sich ihr Leben im ewigen Spannungsfeld von Wohnzimmer und Arbeitsplatz, von Schrebergarten und Fußballstadion verändert hat und dennoch gleich geblieben ist, das dokumentiert derzeit unter dem programmatischen Titel "Alles wieder anders“ eine faszinierende Foto-Ausstellung im Ruhr-Museum auf der Essener Zeche Zollverein (bis 16. Februar) Fast 500 Aufnahmen liefern gerade in ihrer unspektakulären Alltagssicht ein Stück Sozialgeschichte, das den Gelsenkirchener-Barock-Schrank ebenso umfasst wie den Kiosk an der Ecke und die Arbeiter-Demo bei Krupp.
(Hatje Cantz Verlag, 448 S., 449 Abb., 39,80 Euro)

Cristina Acidini Luchinat: Michelangelo – Der Bildhauer

Zu Heroen der abendländischen Kunstgeschichte führt ein Prachtband, der den Skulpturen Michelangelos gewidmet ist. Überragende Fotografien von Aurelio Amendola setzen einige von dessen berühmtesten Werken in ein ganz neues Licht: Seine intensiven Schwarzweissaufnahmen machen die Formensprache von Michelangelos Bildhauerkunst bis in die letzte Pore, Rundung und Linie des Steins unmittelbar sichtbar und erlebbar. Die Kunsthistorikerin Cristina Acidini Luchinat liefert in ihren Einführungen mit neuen und den bisherigen Wissensstand ergänzenden Interpretationen einen frischen Blick auf den Großmeister. Ein Muss für alle Renaissance-Verehrer.
(Deutscher Kunstverlag, 320 S. mit Fotografien von Aurelio Amendola, 229 Abb., 148 Euro)

Matthi Forrer: Hokusai

Seine "große Welle“ kennt eigentlich jeder. Die berühmte Darstellung des vor 250 Jahre geborenen Holzschnittmeisters und Malers Katsushika Hokusai, die einen schäumenden Tsunami zeigt, inspirierte Künstler nachfolgender Generationen, taucht in der Werbung ebenso auf wie im Gebrauchsdesign. Hokusai auf dieses populäre Motiv zu reduzieren wäre aber geradezu eine sträfliche Nachlässigkeit: Der grandiose Bildband des Prestel Verlags präsentiert den "ganzen Hokusai“ in geradezu sensationeller Druckqualität und in so genannter japanischer "Schlauchbindung“ (bei der nur jeweils eine Seite jedes Blattes bedruckt und so verhindert wird, dass Farbe von der Rückseite durchschimmert). Das Spektrum reicht von Theaterszenen über Naturbetrachtungen, Menschenbilder, Bilderzählungen (Mangas) bis zu erotischen Darstellungen. Der ausführliche, kundige Text stammt in bewährter Weise von Matthi Forrer, Kurator der japanischen Abteilung des ethnologischen Museums im niederländischen Leiden. (Prestel Verlag, 288 S., 300 Abb., 99 Euro)

Hans Delfs (Hrsg.): Ernst Ludwig Kirchner – Der gesamte Briefwechsel

Er war einer der führenden Maler des deutschen Expressionismus. Das ist bekannt. Dass er sein Werk gerne selbst in Aufsätzen gedeutet und Briefe geschrieben hat, weiß man auch. Welch ein fulminanter Briefschreiber Ernst Ludwig Kirchner aber war, lässt sich erst jetzt wirklich ermessen, wo der gesamte Schriftverkehr erstmals ediert ist. Der 75-jährige Naturwissenschaftler Hans Delfs hat 3595 Briefe der Korrespondenz von Ernst Ludwig Kirchner und seiner Lebensgefährtin Erna Schilling zusammengetragen.
Wer die Ausgabe aufschlägt, verliert sich schnell in den vier Bänden und taucht ein in die eine reiche, aber auch chaotische Zeit. Den ersten Brief hat Kirchner 1901 als Student an die Mutter geschrieben, in den letzten Schreiben berichtet Erna Schilling über die Zeit vor und nach seinem Suizid 1938. Wir erfahren viel über die Kunstszene der Weimarer Republik und die zunehmende Isolation in Davos. Bald wird der Brief zum zentralen Mittel, den Kontakt nach Deutschland zu pflegen. Kirchner freut und verrennt sich, behauptet und widerruft, hofft, zürnt und bangt. Stets schreibt er unglaublich lebendig. Oft tragisch und komisch zugleich. Die Briefe sind ein Hochgenuss zum Lesen. Und unverzichtbar für die Kirchner-Forschung und die Freunde des Werks.
(Verlag Scheidegger & Spiess, 4 Bde. im Schuber, 2370 S., 220 Abb., 240 Euro)

Picasso: Die erste Museumsausstellung 1932 und Piet Meyer (Hrsg.): Pablo Picasso in Zürich 1932

Höchst selbstbewusst schaut er drein auf Fotos aus jenem Jahr 1932, aber dazu hatte Pablo Picasso auch allen Grund: Ausgerechnet im eher konservativen Zürich richtete das Kunsthaus dem 51-Jährigen damals die erste Museumsausstellung seines Lebens aus. Allein 225 Gemälde waren zu sehen, dazu Zeichnungen, Druckgrafik und Skulpturen – rund ein Drittel davon hat man jetzt wieder herbeischaffen können, um am selben Ort diesen Meilenstein sowohl für Picasso wie für die moderne Kunstgeschichte opulent zu rekonstruieren. Um den seinerzeit allerdings ebenso heftig wie kontrovers gestritten wurde, wie ein kleiner Band belegt, der Presseberichte aus jener Zeit und andere zeitgenössische Stimmen versammelt.
(Prestel Verlag, 286 S., 345 Abb., 39,95 Euro; Piet Meyer Verlag, 160 S., 20 Abb., 12,80 Euro)

Jörg Garbrecht: Bewundert, gefürchtet und begehrt – Emil Nolde malt die Frauen

Glühende Farben, heftige, gestische Malerei – das verbindet man automatisch mit dem Maler Emil Nolde (1867 bis 1956). Dass dieser wilde Maler ausgerechnet die Frau zu einem zentralen Thema seiner Kunst gemacht hat, belegte die gleichnamige Ausstellung in der Berliner Dependance der Nolde-Stiftung Seebüll (bis 31. Oktober), eindrucksvoll dokumentiert im begleitenden Katalogbuch. "Nolde strebte nie danach, ein allgemeingültiges Bild der Frau zu finden“, schreibt Autor Jörg Garbrecht. Es gibt klassische Porträts, sie taucht in religiösen oder mythologischen Szenen auf, ist bei Nolde "Mutter und Modell, Engel und Dämon, Heilige und Sünderin, Verführte und leidenschaftliche Verführerin“.
(DuMont Buchverlag, 148 S., 80 Abb., 29,95 Euro)

Das Ohr von Giacometti: (Post-) Surreale Kunst von Meret Oppenheim bis Mariella Mosler

Zum 40-jährigen Bestehen seiner Hamburger Galerie hat sich Thomas Levy ein besonderes Geschenk gemacht: Eine faszinierende Schau (Galerie Levy, bis 18. Februar 2011) versammelt die subversiven Bildprogramme von Künstlern des Surrealismus gemeinsam mit Arbeiten jüngerer Generationen, die auch mit vielschichtig poetischen Stilmitteln jene Ästhetik des Mehrdeutigen aufgreifen. Begleitet wird die Ausstellung von einem Katalog, der all die wundersamen Objekte zu einem feinen kleinen Bilder-Rätsel-Buch zusammenfügt.
(Belinda G. Gardner, Kerber Verlag, 224 S., 176 Abb., 27,90 Euro)

HP Riegel: Immendorff – Die Biografie

In den letzten Jahren vor seinem Tod war Jörg Immendorff (1945 bis 2007) so oft wegen seiner Frauen-, Drogen- und Krankheitsgeschichten in der Presse, dass man darüber die Bedeutung seines Werks für die deutsche Gegenwartskunst fast vergessen hätte. Dem wirkt HP Riegel nun mit einer gut recherchierten und wenig sensationsheischenden Biografie entgegen. Riegel, von 1979 bis 1983 Assistent des Düsseldorfer Malers und heute als Fotograf und "Creative Consultant“ tätig, rekonstruiert minutiös Immendorffs Weg vom kämpferischen Agitator zum selbstverliebten Malerfürsten. Dabei widmet er den frühen Jahren mit "Lidl-Aktionen“, Hausbesetzungen und Immendorffs Ambitionen als Politiker gebührend Raum. Natürlich werden auch die Frauengeschichten, die Freundschaft zu Ex-Kanzler Gerhard Schröder und der Sensationsprozess um seine Kokainsucht nicht ausgespart. Immendorffs Witwe, Oda Jaune, die die Veröffentlichung dieser kritischen Biografie gern verhindert hätte, widmet Riedel dagegen nur ein paar dürre Einträge – unter dem Stichwort "Die Kindfrau“. (Aufbau-Verlag, 399 S., 24,95 Euro)

Melissa Chiu, Miwako Tezuka (Hrsg.): Yoshitomo Nara - Nobody’s Fool

Ein kluges Buch über das Gesamtwerk des japanischen Neo-Pop-Stars. Zwischen vielen bunten Abbildungen seiner Bilder, Skulpturen, Fotografien und Zeichnungen gibt es immer wieder Essays, die dem Leser durch ein fröhliches Layout schmackhaft gemacht werden. So wird man bereits beim Blättern zum Lesen verführt und dringt ganz unmerklich in Naras Werk vor, das sich unter der Maske niedlicher Kulleraugen-Mädchen mit der zunehmenden Vereinsamung des einzelnen in einer global vernetzten Welt auseinandersetzt. Dass weder sein Gesellschaftsbild noch seine Ästhetik automatisch auf Manga zurückzuführen sind, belegt ein umfangreiches Interview mit dem Künstler, worin er Musik – vor allem Punk – als seine Hauptinspirationsquelle benennt.
(DuMont Buchverlag, 272 S., zahlr. Abb., 39,95 Euro)

Marilyn Neuhart: The Story Of Eames Furniture

Ob Holz oder Draht, Glas oder Aluminium: Was immer die Designer Charles und Ray Eames anfassten, um daraus Stühle oder Tische zu entwerfen, geriet ihnen zu ebenso funktionalen wie formvollendeten Möbelstücken. Viele davon stehen längst in den großen internationalen Museen, der 1956 entstandene "Lounge Chair“ ist zum Klassiker der Moderne geworden. Nun hat die ehemalige Eames-Mitarbeiterin Marilyn Neuhart nach 15-jähriger Vorarbeit auf knapp 800 (mit rund 2500 Fotos gespickten) Seiten bis ins Detail beschrieben, wie das amerikanische Ehepaar arbeitete und zum Pionier des industriell produzierten Designs wurde. Trotz des stattlichen Preises und obwohl nur auf Englisch erschienen: Für Eames-Fans ist das zweibändige, kiloschwere Trumm unentbehrlich – und für Freunde zeitlos eleganter Möbel auch.
(Verlag die Gestalten, 798 S., ca. 2500 Abb., 150 Euro)

Philip Jodidio: Shigeru Ban - Complete Works 1985–2010

Papierarchitekt ist eigentlich ein Spottname für Baukünstler, die so spinnert entwerfen, dass ihre Architektur Papier bleibt. Im Fall von Shigeru Ban ist dieser Titel allerdings frei von Spott. Der japanische Architekt hat seit den Achtzigern die Papprolle zum Baustoff entwickelt. Kirchen, Expo-Pavillons, Ateliers und Notunterkünfte für die Opfer von Erdbeben, Tsunamis und Bürgerkriegen hat Ban damit gebaut. Einfach, schnell, billig und ökologisch realisiert Ban mit Papier freundliche Gebäude von eigentümlicher Ästhetik. Aber auch mit den billigen Baustoffen Holz, Bambus oder Textil erfindet dieser besondere Architekt neue Gestalten. Sein letzter Clou: Das Centre Pompidou in Metz, ein Fächer aus Galerie-Röhren unter einem geflochtenen Holzdach. Die schöne und schwere Monografie dokumentiert alle Projekte Bans mit großen Fotos und einem Porträt von Philip Jodidio. (Taschen Verlag, 464 S., zahlr. Abb., 99,99 Euro)

Bernd Sikora: Industriearchitektur in Sachsen – Erhalten durch neue Nutzung

Dass die Identität einer Stadt nicht nur von Kirchen, Museen und Wohnvierteln bestimmt wird, sondern auch von seiner Industriearchitektur, ist erst in den letzten 20 Jahren selbstverständlich geworden. Vor allem im Ruhrpott hat Rettung und Umnutzung seit der Wende große Erfolge gefeiert. Aber auch Sachsen hat eine reiche Industriegeschichte, die es zu bewahren gilt. Der vorliegende Band dokumentiert nun die wechselvolle Geschichte sächsischer Fabriken und technischer Bauwerke. Erfolgreiche Projekte wie die Baumwollspinnerei in Leipzig werden ebenso präsentiert wie der sinnlose Abbruch von Fabriken für Grünflächen. Mit Wertung halten sich die Autoren allerdings zurück. Dass etwa der Umbau des Dresdner Erlwein-Speichers zum Hotel das Gebäude total verhunzt hat, muss sich der Leser selber denken.
(Edition Leipzig, 144 S., zahlr. Abb., 29,90 Euro)

Henry Werner: Modern Art for Sale

Krise? Welche Krise? Der Kunsthandel jedenfalls kann nicht klagen: Seine Geschäfte liefen in den letzten Jahren sehr ordentlich, auch wenn die traditionell gern wehleidig auftretende Branche von einem "Boom“ nicht sprechen mag. Aber dass man vom Kunsthandel gut leben kann, zeigen nicht zuletzt die vielen internationalen Kunstmessen, denen der Kulturjournalist Henry Werner jetzt einen attraktiven Bildband mit vielen Fakten (und Anekdoten) gewidmet hat. Genau 30 dieser Schauen stellt er vor: von der absolut unentbehrlichen Art Basel über die trendige Londoner Frieze Art Fair bis hin zur gerade erst drei Jahre alten, aber schon ziemlich arrivierten Art Dubai.
(Feymedia Verlag, 224 S., ca. 200 Abb., 49 Euro)

Magritte: Das Pop-up-Buch

Im Haus der schönen Bücher, wie der Verlag sich im Untertitel nennt, haben sich Tüftler etwas ganz besonderes ausgedacht: Magrittes rätselhafte Bilder werden durch Animationen und visuelle Verwirrspiele zu neuem Eigenleben erweckt: Ein Pferd mit Reiterin tritt auf eine verwunschene Lichtung, Vorhänge öffnen sich wie von Geisterhand, und ein Taube fliegt vor das Gesicht des Mannes mit Melone. Ein vergnügliches, in Sein und Schein verliebtes Buch.
(Verlagshaus Jacoby & Stuart, 20 S., 29,95 Euro)

Helga Thalhofer: Anmut und Disziplin – Tanz in der bildenden Kunst

Durch alle Epochen – vom alten Ägypten bis zur Gegenwart –zählt der Tanz zu den zentralen Ausdrucksformen des Menschen. Kein Wunder, dass sich auch bildende Künstler zu allen Zeiten mit diesem Motiv befasst haben. Die Tanzbegeisterung in Europa zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts hat besonders die Maler der Moderne inspiriert. Henri Matisse, Emil Nolde oder Edvard Munch widmeten sich dem Tanz in allegorische Darstellungen, Otto Dix, Ernst Ludwig Kirchner oder Max Beckmann ließen sich in Nachtcafés und Varietés zu einigen ihrer berühmtesten Gemälde anregen. Die Autorin hat eine spannende Sammlung von Tanz-Bildern zusammengetragen, mit klugen Texten begleitet und in literarische Zeitzeugnisse eingebettet – ein Genuß zum Schauen und zum Lesen.
(Wienand Verlag, 286 S., 196 Abb., 39,80 Euro)

Mathias Weber: Das Web-Adressbuch für Deutschland 2011

Wer am liebsten selber suchen und stöbern möchte, findet in der Neuauflage der „Web-Bibel“ einen unerschöpflichen aber wohlgeordneten Fundus an wichtigen, bewährten und verlässlichen Internetadressen. Da wundert es wenig, dass der Band nun bereits über eine halbe Million Käufer gefunden hat. Diesmal neu: Zu den 1800 üblichen Themenbereichen gibt es noch ein Spezial über die besten Online-Shops, dabei werden gleich 31 Adressen für Bücher gelistet. Für das gezielte Herumsurfen braucht es also nur noch einen stillen, verschneiten Tag zwischen den Jahren. Der aber kommt bestimmt. (M.W. Verlag, 766 S., 16,90 Euro)

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