Akt Now! - Aktfotografie

Akt Now: Kerstin zu Pan

Er gehört zu den ältesten Themen der Kunstgeschichte: der Akt. Mehr denn je sind junge Künstler von der Darstellung der Nacktheit fasziniert. Unsere neue Serie "Akt Now!" präsentiert jede Woche die besten Aktbilder junger Fotografen. Diesmal: sechs Fragen an die Berliner Fotografin Kerstin zu Pan.
Akt Now: Kerstin zu Pan:Die Serie über junge Aktfotografie

Kerstin zu Pan: Aus der Serie "Supervision"

Frau zu Pan, was reizt Sie an dem Thema Akt?

Es ist interessant, einen Menschen pur und roh inszenieren zu können. Kleidung ist ein sehr starkes Bildelement, welches einen Großteil der Geschichte vorgibt und die Bildstimmung manifestiert. Fällt dieses Element weg, ist die Basis für ein Bild eine andere – sowohl für den Künstler als auch den Betrachter.

Wie weit würden Sie gehen? Gibt es Tabus?

Das beziehe ich auf Fotografie im Allgemeinen: Niemals würde ich einen Menschen fotografieren, der nicht fotografiert werden will.

Wann wird ein Akt zum Kunstwerk?

Wenn er von meinungsgebenden Kuratoren gewürdigt wird...

Gibt es inspirierende Vorbilder?

Vorbilder nein, aber es gibt sehr viele Menschen, die mich inspirieren, wie zum Beispiel Billy Wilder, David Bowie oder Blake Edwards.

Mit welchen Themen beschäftigen Sie sich außerdem?

Ich bin Cineast!

Welches Projekt würden Sie gerne einmal realisieren?

Oh, am liebsten alle Projekte aus meinen Skizzenbüchern. Aber dafür brauche ich zehn Leben...