Akt Now! - Aktfotografie

Alex Freund

Unsere Serie präsentiert jede Woche die besten Aktbilder junger Fotografen. Diesmal: Alex Freund
Aktfotografie:Die besten Aktbilder junger Fotografen

Alex Freund, Fotografie aus der Serie: "Les Delices"

Was reizt Sie an dem Thema Akt?

Für mich bedeutet das Ablegen der Kleidung auch ein Ablegen des Kontext. Das fasst die Dinge zu einem grundlegenden Set aus Elementen zusammen und erlaubt es einem, sich auf den Körper oder bestimmte Teilbereiche des Fotos, wie das Subjekt, den Ort, die Mode oder den Stil, das Licht oder die Emotion zu fokussieren.

Wie weit würden Sie gehen? Gibt es Tabus?

Ich bin mir nicht sicher, ob es wirklich Tabus gibt, alles ist schon da gewesen. Ich suche in meinen Bildern nicht nach billigen Schockeffekten, daher ist es für mich weniger eine Frage von Tabus als vielmehr davon, was mich ästhetisch interessiert.

Wann wird ein Akt zum Kunstwerk?

Alles ist subjektiv. Vor diesem Hintergrund ist meiner Meinung nach der "I know it when I see it"-Standard (Wikipedia Artikel) am besten.

Gibt es inspirierende Vorbilder?

Lee Friedlander, Edward Weston, John Kacere, Phillip Pearlstein, David Hamilton, Kinshin Shinoyama, Wingate Payne sind alle große Künstler. Was zeitgenössische Fotografen angeht, schätze ich die Arbeiten von Guy Aroch, David Bellemere, Warwick Saint und Nobuyoshi Araki sehr - sie alle haben einen sehr weit entwickelten, eigenen Stil.

Mit welchen Themen beschäftigen Sie sich außerdem?

Mit Mode, Porträts, Landschaft, Identität und Design.

Welches Projekt würden Sie gerne einmal realisieren?

Mehr davon. Ich würde gerne mit dem weitermachen, was ich gerade tue: das "Gravure" Magazin, meine Kreativdirektion, Kollaborationen mit anderen Künstlern, meine Fotografie, Bücher herausgeben und verschiedene persönliche Projekte.

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