Akt Now: Ana Cuba - Aktfotografie

Aktfotografie: Ana Cuba

Eine Aktfotografin, die in erster Linie nicht Körper sondern Gefühle interessieren? Ana Cuba poträtiert Menschen und kommuniziert mit Bildern Botschaften. "This is not an invitation to rape me" ist eine davon.
Aktfotografie: Ana Cuba:Not An Invitation To Rape Me

Ana Cuba: Aus der Serie "Adriana and Maria"

Was reizt Sie an dem Thema Akt?

Wenn ich mich entscheide Akte zu fotografieren, geschieht das meist dann, wenn ich denke, dass die unbekleideten Personen den Inhalt des Bildes besser transportieren können als angezogene Subjekte. Es geht mir nicht darum schöne Körper zu zeigen, sondern mehr um ein bestimmtes Gefühl. Normalerweise steckt in meinen Aktbildern viel Verletzlichkeit.

Wie weit würden Sie gehen? Gibt es Tabus?

Ich habe keine Tabus. Das einzige was mich im Moment nicht interessiert, ist Bilder auf eine determinierte Art und Weise zu machen.

Wann wird ein Akt zum Kunstwerk?

Nun, darauf habe ich keine Antwort, vielleicht wenn dies jemand behauptet?

Gibt es inspirierende Vorbilder?

Ja, es gibt viele Fotografen, deren Arbeiten ich liebe. Hellen Van Meene oder Martina Hoogland machen zum Beispiel gute Sachen. Aber auch die Seite flickr oder der Gang ins Kino inspiriert mich.

Mit welchen Themen beschäftigen Sie sich außerdem?

Weiblichkeit, Körper und definitiv mit Personen, die etwas durch ihre Augen zum Ausdruck bringen.

Welches Projekt würden Sie gerne einmal realisieren?

Ich würde mich gerne auf ein großes Projekt konzentrieren. Ich habe es schon begonnen, es ist ein Porträt-Projekt über ein Kollektiv. Aber bis es beginnt konkretere Formen anzunehmen, möchte ich lieber noch nicht darüber sprechen.

Aktfotografie: Ana Cuba

Ana Cuba hat Visuelle Kommunikation an der Universität Pompeu Fabra in Barcelona studiert.



http://www.anacuba.com
bububob@gmail.com