Akt Now! - Aktfotografie

Anabel Navarro

Unsere Serie präsentiert jede Woche die besten Aktbilder junger Fotografen. Diesmal: Anabel Navarro
Aktfotografie:Akt Now! Anabel Navarro

Anabel Navarro: "Pool Party"

Was reizt Sie an dem Thema Akt?

Ich denke, dass die Aktfotografie einfach der natürlichste und freieste Weg ist, um sich und die eigenen Gefühle auszudrücken. Mit meinen persönlichen Bildern kann ich der Welt das Vertrauen zeigen, das mir meine Freunde oder Mitbewohner in den intimsten Situationen entgegen bringen – das gefällt mir.

Wie weit würden Sie gehen? Gibt es Tabus?

Ich habe keine Tabus, aber ich versuche immer, ein schönes Bild zu schießen, das Nacktheit nicht als etwas Vulgäres darstellt, indem es nur Titten und Ärsche zeigt. Meinen Bildern soll man auch anmerken, dass sich die Models wohfühlen und nie etwas zeigen müssen, was sie nicht wollen.

Wann wird ein Akt zum Kunstwerk?

Ich würde sagen, ein Aktofoto ist dann künstlerisch, wenn die Schönheit des Bildes über der Neugier am Nackten steht.

Gibt es inspirierende Vorbilder?

Es gibt jede Menge! Ich habe mir das Fotografieren ja selbst beigebracht, und ich lerne immer noch von Bildern anderer klassischer Fotografen wie etwa von André Kertesz, Richard Avedon, Helmut Newton, Guy Bourdin, Nan Goldin, Nuboyoshi Araki, bis hin zu Cass Bird, Yelena Yemchuk, Lina Scheynius, Marlene Marino, Ryan McGinley und Juergen Teller.

Mit welchen Themen beschäftigen Sie sich außerdem?

Hauptsächlich mit Modefotos, persönlichen Fotos und Musikvideos. Ich finde es toll, Bewegtbilder festhalten zu können, dennoch glaube ich, dass ich die Fotografie dem Filmen immer vorziehen werde.

Welches Projekt würden Sie gerne einmal realisieren?

Ich würde gerne mehr Richtung dokumentarische Fotografie gehen und Pressebilder für bestimmte Themen schießen. Ob Menschen, Städte, Kulturen, Konflikte – bei der Themenauswahl wäre ich absolut offen!

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