Akt Now! - Aktfotografie

Akt Now: Jan Durina

Er gehört zu den ältesten Themen der Kunstgeschichte: der Akt. Mehr denn je sind junge Künstler von der Darstellung der Nacktheit fasziniert. Unsere neue Serie "Akt Now!" präsentiert jede Woche die besten Aktbilder junger Fotografen. Diesmal: sechs Fragen an den slowakischen Fotografen und Illustrator Jan Durina.

Was reizt Sie an dem Thema Akt?

Jan Durina: Die Reinheit des nackten Körpers. Der Körperausdruck kann kraftvoller sein als alles andere.

Wie weit würden Sie gehen? Gibt es Tabus?

Natürlich gibt es Tabus. Es gibt Themen, die ich persönlich niemals aufgreifen würde, obwohl ich an manchen Künstlern Gefallen finde, die eben mit diesen Inhalten arbeiten. Obwohl meine Fotografien mein Innerstes so ehrlich wie möglich ausdrücken sollen, versuche ich niemanden zu kränken.

Wann wird ein Akt zum Kunstwerk?

Das ist wirklich eine schwierige Frage. Ich bin mir nicht sicher, ob ich eine Faustregel aufstellen kann, was Kunst ist und was nicht und wo die Grenzen verlaufen.

Gibt es inspirierende Vorbilder?

Ich mag die Arbeiten von ganz verschiedenen Künstlern, ob Fotografen, Maler oder Musiker. Doch die allergrößte Inspiration beziehe ich von der Sängerin, Dichterin und Künstlerin Katie Jane Garside und von der wundervollen Musik der Österreicherin Anja Plaschg von "Soap and Skin". Ich fühle mich mit deren Arbeiten sehr eng verbunden,

Mit welchen Themen beschäftigen Sie sich außerdem?

Ich liebe die Natur und finde es spannend, verborgene Schönheit in Dingen zu finden, die normalerweise nicht als schön beachtet werden.

Welches Projekt würden Sie gerne einmal realisieren?

Momentan arbeite ich an vielen Projekten, die ich geplant hatte, und genieße dies sehr. Für die Zukunft würde ich mir wünschen, mit fantastischen Menschen zu arbeiten, die mir auf meinem Weg begegnen.

Jan Durina

Hochschule/Ausbildung: Student an der Hochschule Kosice, Slowakei (Department of Visual Arts and Intermedia on Faculty of Arts)
Alter: 21
http://jandurina.blogspot.com