Akt Now: Neave Bozorgi - Aktfotografie

Akt Now: Neave Bozorgi

Unsere Serie präsentiert jede Woche die besten Aktbilder junger Fotografen. Diesmal: Neave Bozorgi, der mit seinen Schwarzweiß-Fotografien die weiblichen Formen feiert
Junge Aktfotografie:Die besten Aktbilder junger Fotografen

Neave Bozorgi: "Ohne Titel"

Was reizt Sie an dem Thema Akt?

Meine Fantasien auszuleben. Wäre es nicht für die Fotografie hätte ich keine gute Ausrede mein Model zu bitten sich auszuziehen. Aber ich denke mir auch Geschichten aus, suche dann das passende Mädchen und lege los.

Außerdem ist es eine enorme Herausforderung Aktfotografie so zu gestalten, dass sie nicht als Objekt sexueller Fantasie abgestempelt wird, sondern als Kunst. In jedem Fall sollte die weibliche Form gefeiert werden, und genau das tue ich.

Wie weit würden Sie gehen? Gibt es Tabus?

Mit dem Sex hört es bei mir auf. Das in meinen Fotografien zu zeigen war noch nie mein Ziel. Wenn Leute so was sehen wollen, sollen sie es sich im Internet anschauen, ich habe damit nichts zu tun.

Wann wird ein Akt zum Kunstwerk?

Das hat mit Gefühlen zu tun. Wenn mich etwas inspiriert, ist es Kunst, wenn es mich eifersüchtig macht, ist es Kunst. Wenn ein Werk im Betrachter Emotionen hervorruft, dann glaube ich, ist es Kunst.

Gibt es inspirierende Vorbilder?

In letzter Zeit beobachte ich viel. Damit habe ich angefangen, als ich noch in die Grafikschule ging, und jetzt als Fotograf erst recht. In der Schule lernte ich alles auseinanderzunehmen: Licht, Schatten, Umrisse, Strukturen, Bewegungen, einfach alles. Jetzt in der Fotografie habe ich mir beigebracht Menschen zu beobachten, vor allem Frauen. Wie sie auf die Umgebung reagieren, was sie anziehen, wie sie sich benehmen, ihre Gefühle. Auch jede intime Beziehung eröffnet mir eine völlig neue Welt, die wiederum neue Inspirationen und Ideen bringt. Egal wo ich hingehe, ich habe immer mein Notizblock mit, sodass ich bei neuen Ideen immer alles sofort festhalten kann.

Was war der peinlichste Moment?

Einmal hatte ich eine falsche Speicherkarte mit und nach nur 20 Minuten Arbeit hatte ich dann keinen Speicherplatz mehr. Leider hatte ich auch keine Filmrollen dabei, also musste ich meinen Assistenten bitten, eine Speicherkarte zu besorgen während das Model sich das Make-Up änderte. Daraus habe ich dann meine Lektion gelernt.

Welche Rolle spielen die Inszenierung und der Zufall in ihren Fotografien?

Meine Fotos sollen ehrlich sein. Alles darf sich so verteilen und bewegen, wie es das möchte, ich mache mit. Es gibt aber auch Momente, wo ich ein Bild im Kopf habe und ich unbedingt will, dass die Aufnahme dann so aussieht wie in meinem Kopf.

Welches Projekt würden Sie gerne einmal realisieren?

Es wäre toll an Orten zu arbeiten, die eine alte Geschichte haben, vor allem in Schlössern und alten Hotels. Ich liebe die Idee, diese Orte zu fotografieren und gleichzeitig meine Fantasien auszuleben.

<b>Steckbrief</b>:

Nächste Ausstellung: März 2015


Alter: 28
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