Junge Aktfotografie

Akt Now: Jessica Barthel

Unsere Serie präsentiert jede Woche die besten Aktbilder junger Fotografen. Diesmal mit den sinnlich-intimen Momentaufnahmen der deutschen Fotografin Jessica Barthel.
Akt Now: Jessica Barthel

Jessica Barthel: "Berlin", 2012

Was reizt Sie an dem Thema Akt?

Die Natürlichkeit. Ich mache keine bewussten "Aktfotos", sondern halte die Schönheit eines Moments fest.

Manchmal kommen dann Menschen auch mal leicht bekleidet oder fast gar nicht bekleidet vor. Aber sind wir nicht alle in unseren entspanntesten und schönsten Momenten sehr leicht bekleidet?

Wie weit würden Sie gehen? Gibt es Tabus?

Nacktheit ohne Gefühle. Alles andere ist zu einfach.

Wann wird ein Akt zum Kunstwerk?

Wenn es mich berührt.

Gibt es inspirierende Vorbilder?

Lina.

Was war der peinlichste Moment?

Die Momente, die ich fotografiere sind so intim wie auf den Fotos. Bei richtiger Intimität gibt es keine Peinlichkeiten.

Welche Rolle spielt die Inszenierung und der Zufall in ihren Fotografien?

Beide spielen eine gleich große Rolle.

Welches Projekt würden Sie gerne einmal realisieren?

Oh, da gibt es so viele. Das größte Projekt sehe ich in meiner Karriere und mir selbst, nämlich immer wieder Projekte realisieren zu wollen und dabei genauso viel Spaß zu haben, wie am Anfang.

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