Im Werkkomplex "Platteland" zeigte Ballen arme Weiße in Südafrika – das Establishment des Apartheidstaats war empört: "Dresie and Casie, Twins, Western Transvaal", 1993

Roger Ballen: "Take Off", 2012, aus der Serie "Asylum of the Birds"

Großmeister des Absurden: Roger Ballen und eine ausgestopfte Katze im Pariser Museum für Jagd und Natur

 "Damals hieß es: Du machst dich über Weiße lustig", erinnert sich Roger Ballen: "Sergeant F de Bruin, Department of Prisons Employee, Orange Free State", 1992, aus der Werkreihe "Platteland"

Tiere sind eine der Konstanten in seinen Bildern. Er selbst besitze einen Hund, erzählt Ballen, und 50 Ratten in seinem Büro. Roger Ballen: "Puppy Between Feet", 1999

Roger Ballen: "Head Below Wires" aus der Serie: "Outland", 1999

Für die Serie "Shadow Chamber" platziert Ballen Menschen, Tiere und Dinge in seltsamen Räumen und unheimlichen Zusammenhängen: "Twirling Wires", 2001

Mindestens genauso wie die Menschen, die Ballen traf, fesselte ihn die Ästhetik der Orte, an denen er sie fand. Die nackten Kabel und Kleiderbügel, die an den kahlen, fleckigen Wänden hingen, die Fratzen, die manche von ihnen auf Mauern gezeichnet hatten. Roger Ballen: "Head Inside Shirt", 2001

Roger Ballen "Eulogy", aus "Boarding House", 2004

Roger Ballen: "Place of the Upside Down", aus "Boarding House", 2004

Roger Ballen bei der Arbeit für seine Ausstellung im Pariser Museum für Jagd und Natur

2012 machte Roger Ballen einen Ausflug in die Popkultur: Die südafrikanische Hip-Hop-Band Die Antwoord ließ sich von ihm ein Video zu ihrem Song "I Fink U Freeky" kreieren.

Roger Ballen: "Die Antwoord", 2008

 Nie weiß man genau, was Fakt, was Fiktion ist. Roger Ballen: "Altercation", 2012, aus der Reihe "Asylum of the Birds"

Roger Ballen: "Ritual", 2011, aus der Reihe "Asylum of the Birds"

Roger Ballen: "Artist", 2011, aus der Reihe "Asylum of the Birds"

Roger Ballen, "Threat", aus der Serie: "Asylum of the Birds", 2010

Roger Ballen: "Spiky", aus der Serie "The Theatre of Apparitions", 2007

Roger Ballen: "Dogfellows", aus der Serie "Rats", 2014

Ballen, 1950 in New York geboren, ist ein Mann, der schon vieles gesehen hat. 1973, nach dem frühen Tod seiner Mutter, einer Magnum-Redakteurin, die ihn mit wichtigen Fotografen wie Paul Strand und André Kertész bekannt gemacht hatte, bereiste er fünf Jahre lang die Welt, meistens per Anhalter.

Zum Artikel: Fotografien von Roger Ballen: Schrecklich schön