Masayoshi Sukita: David Bowie "Heroes", 1977

Die Musik für David Bowies Album "Heroes" entstand 1977 in Berlin, das Cover wurde in Tokio fotografiert. Bowie soll bei dieser Geste eine Zeichnung von Erich Heckel im Kopf gehabt haben. "Er (Bowie) bewegte sich, wie er wollte, und ich konzentrierte mich, darauf, die besten Moment zu erwischen. Mir wurde klar, dass das die beste Art ist ihn zu fotografieren. Von der Ericht-Heckel-Zeichnung, die seiner Geste wohl zugrunde lag, wusste ich damals nichts." erinnert sich Fotograf Masayoshi Sukita.

Die kompletten Zitate lesen Sie in der Februar-Ausgabe der ART!

Wolfgang Tillmans: Frank Ocean "Blonde", 2016

Frank Ocean gehört zu den wichtigsten zeitgenössischen R&B-Musikern. Sein Album "Blonde" erschien im August 2016 und erreichte in den USA und Großbritannien auf Anhieb Platz 1 der Charts. Wolfgang Tillmans: "Frank Ocean und ich haben gar nicht konzeptuell über das Cover gesprochen. Das Foto entstand in meiner Dusche, spontan, am Ende eines langen Tags, an dem wir fotografiert hatten. Frank gefiel es, und ein Jahr später fragte er mich, ob er es für das Cover verwenden könne."

Die kompletten Zitate lesen Sie in der Februar-Ausgabe der ART!

Anders Petersen: Tom Waits "Rain Dogs", 1985

Anders Petersen fotografuert Rose und Lilly im Hamburger Café Lehmitz. Das Bild wurde zum berühmten Tom-Waits-Cover. Anders Petersens 1978 erschienener Bildband "Café Lehmitz" ist heute ein Fotobuch-Klassiker, und Waits' Album gilt als eines seiner besten überhaupt. "Eines Tages, man hatte sich ein wenig gezankt, kam er (Rose) rüber zu Lilly. Ich schoss zwei Bilder von den beiden. Es gibt ja eine gewisse Ähnlichkeit zwischen Rose und Tom Waits als jungem Mann. Aber ich weiß nicht, ob ihm das bewusst war; wir haben nicht darüber gesprochen."

Die kompletten Zitate lesen Sie in der Februar-Ausgabe der ART!

Jim Rakete: Nina Hagen Band, 1978

Die Sängerin war gerade aus der DDR frisch im Westen angekommen, da begann Jim Rakete seine Karriere und sollte mit seinen Schwarzweiß-Porträts die deutsche Pop-Ästhetik der achtziger Jahre entscheidend prägen. "Jeder mit ein bisschen Verstand hätte die Frau in Farbe fotografiert, mit ihren großen Augen, ihrer elektrisierten Frisur und dem schattenhaften Make-Up, aber seltsamerweise benutzen wir den guten alten Kodak-Tri-X-Film in Schwarzweiß. Aus irgendeinem Grund habe ich einige der Abzüge später koloriert, mit Farbe der Firma Schmincke in Indigo und einem Hautton - das sollte eigentlich nur eine Probe sein.", beschreibt Jim Rakete die Entstehung des Cover-Motivs.

Die kompletten Zitate lesen Sie in der Februar-Ausgabe der ART!

Jeff Wall: Iggy Pop "Avenue B", 1999

Zwei Fotos aus dem Jeff Wall Shooting wurden für das Album "Avenue B" und  die daraus ausgekoppelte Single "Corruption" verwendet. "Eines Tages fand ich eine Nachricht von Iggy Pop auf meinem Anrufbeantworter: Er möge meine Arbeit und würde gerne ein Albumcover mit mir machen. Eigentlich nehme ich keine kommerziellen Aufträge an, aber für ihn machte ich eine Ausnahme."

Die kompletten Zitate lesen Sie in der Februar-Ausgabe der ART!

Ein weiteres Foto von Jeff Wall wurde für die Single-Auskopplung verwendet: Iggy Pop "Corruption", 1999

Alec Soth: Dolorean "The Unfazed", 2011

Die Musik der Band aus Portland ist eine Mischung aus Folk und Psychedelia. "Es war kein arrangiertes Bild, eher ein Schnappschuss aus einer Privatwohnung in Tiflis, Georgien. Der Titel des Albums "Unfazed" (Unbeeindruckt) drückt ja eine gewisse Coolness aus, das hat die Wahl möglicherweise beeinflusst. Die Musik selbst hat gar nicht mal eine so große Rolle gespielt bei der Auswahl."

Die kompletten Zitate lesen Sie in der Februar-Ausgabe der ART!

 

Elliott Erwitt: Led Zeppelin "Physical Graffiti", 1975

Der Grafikdesigner Peter Corriston benutzte das Foto von Elliott Erwitt als Rohmaterial; es wurde stark bearbeitet. Einige Fenster wurden in der Papphülle ausgeschnitten, sodass die verschiedenen Innenhüllen des Doppelalbums ein jeweils anderes Bild erzeugen. "Der Auftrag, das Cover für dieses Album von Led Zeppelin zu fotografieren, war nur ein Job für mich, kein eigenes Projekt. Deshalb kann ich mich nicht mehr erinnern, mit wem ich damals bei der Designagentur gesprochen habe. Sie wollten, dass ich ein möglichst altes Gebäude in New York fotografiere, also habe ich mich eine Weile umgesehen. Ich fand dieses Haus Nr. 96 St. Marks Place, das ist im East Village in Manhattan."

Die kompletten Zitate lesen Sie in der Februar-Ausgabe der ART!

Ed Ruscha: Mason Williams "Music", 1969

Das Cover mit Plastikhülle ist recht schlicht gehalten, es trägt bloß den Namen des Künstlers. Williams gehört zu den bekanntesten Gitarristen der Sechziger. "Mason", sagt Ed Ruscha, "ist einer meiner ältesten Freunde. Er fragte mich, ob ich das Cover gestalten wolle. Es war eine fast stumpfsinnig einfache Idee, dazu dieses eine Wort: 'Music'. Die Plattenfirma Warner Brothers schweißte die Platte in eine transparente Plastikhülle ein, auf der sein Name stand, wenn man die abnahm, blieb nur das Wort 'Music' übrig."

Die kompletten Zitate lesen Sie in der Februar-Ausgabe der ART!

 

Todd Hido: The Raveonettes "Rarities/B-Sides", 2011

Das Cover für die Raveonettes ist ein Schnappschuss aus der Session mit dem Model Thea Kinyon. "Es gibt einen kleinen Gag auf dem Cover: Das Wort B-Sides ist in der Nähe des Hinterns platziert, also quasi auf der B-Seite - diese Idee ist nicht von mir, entweder die Band oder der Designer ist darauf gekommen, Bravo dafür!"

Die kompletten Zitate lesen Sie in der Februar-Ausgabe der ART!

Jean-Baptiste Mondino: Prince "Lovesexy", 1988 (Label: Paisley Park), zu sehen in der Ausstellung "Total Records" bei C/O in Berlin

 

Irving Penn: Miles Davis "Tutlu", 1986 (Label: Warner Bros. Records), zu sehen in der Ausstellung "Total Records" bei C/O in Berlin

Jean-Paul Goude: Grace Jones "Island Life", 1985 (Label: Island Records), zu sehen in der Ausstellung "Total Records" bei C/O in Berlin

Ian Macmillan: The Beatles "Abbey Road", 1969 (Label: Apple Records), zu sehen in der Ausstellung "Total Records" bei C/O in Berlin

Francis Wolff: John Coltrane "Blue Train", 1957 (Label: Blue Note Records), zu sehen in der Ausstellung "Total Records" bei C/O in Berlin