Art 3/2012

Magazin

Art 3/2012 Magazin - FREITAG NEU AM KIOSK!
Cindy Sherman, Ausschnitt aus einem Foto ohne Titel (#92) aus der "Centerfold"-Serie (1981, 61 x 122 cm)

ART 3/2012 MAGAZIN - FREITAG NEU AM KIOSK!

Cindy Sherman +++ artcard für alle +++ Gustav Klimt +++ Starter: Mariechen Danz, Ryan Mosley, Lu Yang und Stefan Heyne +++ Keramikkunst +++ Museum Ritter +++ Ullrichs Bildseminar +++ Rémy Hysbergue +++ Städel erweitert
Titel

Cindy Sherman:
Für ihre Kunst verwandelt sie sich in Filmstars, Clowns oder monströse Frauen – jetzt wird Amerikas bedeutendste Fotografin mit einer großen Retrospektive im MoMA geehrt

Themen

Der März-Ausgabe liegt am Kiosk eine artcard bei, die es sonst nur für Abonnenten gibt. Die artcard ist der wohl umfassendste Museumspass für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Besitzer der artcard bekommen in über 100 der führenden Museen und Ausstellungshäuser Ermäßigungen von bis zu 50% auf den regulären Eintrittspreis.

Gustav Klimt:
Erotik auf Goldgrund – Zum 150. Geburtstag feiert Wien den genialen Maler, der die Wende vom Historismus zum Jugendstil vollzog

Starter:
Die Kunststars von morgen – diesmal Mariechen Danz, Ryan Mosley, Lu Yang und Stefan Heyne

Keramikkunst:
Sie formen düstere Fetische und klassische Vasen, sinnliche Büsten und wilde Tiere – wie junge Künstler das vergessene Material Ton neu entdecken

Museum Ritter:
Die Sammlung der Schokoladenfabrikantin Marli Hoppe-Ritter widmet sich dem Quadrat in der Kunst

Ullrichs Bildseminar:
Kreativer Markenwahn – warum sich immer mehr Menschen im Netz mit Konsumprodukten inszenieren

Rémy Hysbergue:
Der französische Künstler malt mit Messern und Spraydosen. Seine abstrakten Bilder sind eine Kampfansage gegen die oberflächliche Schönheit

Städel:
Unterirdisches Wunder – das Frankfurter Museum trumpft mit einem spektakulären Erweiterungsbau auf

Journal

Kunstmarkt:
Schließungen, Umzüge, Neugründungen – die Berliner Galerienszene im Umbruch

Finanzen I:
Kostenexplosion beim Dort­munder Kulturzentrum im U-Turm

Denkmalschutz:
Benetton plant Megastore in Venedig

Finanzen II:
Schulden und Sparmaßnahmen im Groninger Museum

Interview:
Was plant der neue Leiter der Kunstsammlungen Dresden?

Schenkung:
Münchner Pinakothek erhält Werke von Arnulf Rainer

Projekt:
Das niederländische Bergeijk zieht junge Designer an

Szene:
Streit um Ateliers in Leipzig

Ausstellungen

Rom: Tintoretto

Siegen: Robert Smithson

Köln: Vor dem Gesetz

Bonn: Albert Oehlen

Bremen/Hannover: John Smith

Hannover: Hernan Bas

London: Alighiero Boetti

Frankfurt/Main: George Condo

Emden: Karl Hofer

Frankfurt/Main: Demonstrationen

New York: John Chamberlain

Berlin: Boris Mikhailov

Frankfurt/Main: Saâdane Afif

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2 Leserkommentare vorhanden

wernerhahn

18:37

11 / 03 / 12 // 

Was SANDRA DANNICKE zur STÄDELschau nicht sagt

Das STÄDEL-Museum sollte auch Zeitgenössisches sammeln. Aber an die Stelle der „armen“ institutionellen Kunstvermittlung treten DZ Bank und Deutsche Bank, die ihre Sammlungen im STÄDEL „installieren“ konnten! Durch die Überlassung von 600 Werken aus der Sammlung Deutsche Bank und die Übergabe von 220 Fotografien bzw. Werkkomplexen aus der DZ BANK Kunstsammlung 2008 Currywurst-und-Champagner-Prinzip … Nur mit Unterstützung der Deutschen Bank und DZ Bank konnte das Städel seine Sammlung verjüngen, und „geschenkt haben sie Hollein die Gemälde und Fotos allerdings nicht; es sind Dauerleihgaben, möglichst gut abgesichert, damit nicht schon der nächste Vorstandsvorsitzende die Werke wieder aus dem Museum abzieht.“ OB DAS GUT GEHT??? Damit die D-Museen (als Unabhängige) nicht länger ein Spiegelbild des Kunstmarkts mit seinen Preisexplosionen sind. , BITTE VORSICHT vor Sammlern, Leihgebern und Stiftern, vor einem Kultur-Sponsering, das über private Geldgeber-Macht Einfluss und Abhängigkeiten schafft. Siehe Skandal falscher sog. „Mäzen“ - Peter LUDWIG. PS Das Kunst-System kann via ERKENNTNIS-Kunst befreit werden von den Zwängen der Verwertbarkeit und Beschleunigung, von vordergründigen Sammler- und Händlerinteressen. Siehe auch NEGATIV MMK Museum für Moderne Kunst, Frankfurt - Grundstock des MMK durch Ankauf wichtiger Werke aus der Sammlung des Darmstädter Industriellen Karl STRÖHER – erworben 1980/81. 2006 erwarb das MMK die Sammlung des Kölner Galeristen Rolf RICKE.

wernerhahn

18:43

11 / 03 / 12 // 

Neue STÄDEL: Macht der privaten Sammler - OCCUPY...

Mit der Eröffnung des Neuen Städel wird einsehbar, wie Max Hollein Bürgerschaft, Mäzene und Kulturpolitik miteinander verzahnt. Ein Negativ-Beispiel für die wachsende MACHT der SAMMLER: Dass immer mehr SAMMLER dazu tendieren, eigene PRIVAT-MUSEEN zu gründen, hielt ich mit Hanno RAUTERBERG (DIE ZEIT, Kunstkritiker) für eine bedenkliche Entwicklung: die Rolle der Museen als öffentlich zugängliche Häuser verändere sich dadurch. Siehe auch Negativ-Beispiel in BERLIN, wo Großsammler Erich MARX nicht mehr mit der Ausstellungspraxis einverstanden war: Im Museum „Hamburger Bahnhof" hatte er damit gedroht, seine komplette Sammlung abzuziehen. Friedrich Christian FLICK, der in dem "Hamburger Bahnhof" in Berlin seine Ausstellung zeigt, übte Druck aus, so dass man dem Sammler einen ganz eigenen Flügel bauen musste; ein Riesentrakt auf Staatskosten. Die DEUTSCHE BANK & DZ – Sie bestimmen den KUNST-Geschmack … im STÄDEL … Ein neues Selbstbewusstsein der MuseumsleiterInnen könnte bewirken, dass die eingeschränkte Kunstfreiheitsgarantie à la BRD-Grundgesetz-Artikel 5 Abs.3 Satz 1 einmal ERNST genommen wird. Um Gegenwarts-KUNST zu fördern (gemeint ist hier nicht Anti- und/oder Nicht-„Kunst“!) bedarf es KEINES Paktes mit DB & DZ und HÄNDLERN von „Kunst“ (Privat-„KURATOREN“ und deren immer gleichen protegierten „Stars“). Der institutionelle Kunstbetrieb muss sich vom MARKT mit seinem fragwürdigen „Kunst“-Geschmack EMANZIPIEREN und UNABHÄNGIG werden. OCCUPY … Entflechtung von Kunst und Kommerz.

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