21 / 08 / 2008
art 09/2008
Magazin
ART 09/2008 - JETZT NEU AM KIOSK!
DER INHALT DER SEPTEMBER-AUSGABE:
Titel
Malerei.
Eberhard Havekost schöpft seine geheimnisvollen Motive aus der digitalen Bilderflut. Ein Atelierbesuch
Themen
Essay.
Wie Anselm Kiefer in Frankreich vom Verpönten zum Star wurde
Kunstszene Japan
In Tokio boomt Dank eines neuen Museumsviertels die zeitgenössische Kunst
Annette Schröter.
Mit altmodischer Scherenschnitttechnik kombiniert die Künstlerin Graffiti und Folklore
Helmut Lang.
Ex-Modemacher meldet sich als bildender Künstler zurück
Kolumne.
Thomas Wagner stört sich am neuen Geschmacksbürgertum
Bildbefragung.
William Turners Drama um "Die kämpfende Temeraire"
Serie
Prototypen - Junges Design (4).
Thomas Heatherwick - der englische Allround-Kreative
Ausstellungen
Wien
Van Goghs begnadete Zeichnungen in der Albertina
Zürich/Wien
Hommage an Derek Jarman, den Star des britischen Independent-Films, in den Kunsthallen
Bremen
Jeanne Mammens gesellschaftskritische Zeichnungen
Stuttgart
Wahrsager und Teleshopping - die Videos von Christian Jankowski im Kunstmuseum
Asien
Von Busan bis Yokohama - sieben Kunstschauen im Fernen Osten
Hildesheim
Kunstverein stellt Fragen zu Evolution und Klimawechsel
Kassel
Skandalkünstler Christoph Büchel in der Kunsthalle Fridericianum
Zürich
Werkschau des Theatermachers Tadeusz Kantor im Migrosmuseum
Berlin
Reprospektive der türkischen Künstlerin Ayse Erkemen
Ulm
Ralf Ziervogels virtuose Zeichnungen im Kunstverein
Bielefeld
Kunsthalle zeigt Skulpturen, Bilder und Filme von Yoko Ono
Berlin
Große Schau zur Kunst aus den Tropen im Gropius-Bau
Kritiken
Manifesta in Trentino-Südtirol, "Das Gelände" in Nürnberg, "Rohkunstbau" in Potsdam, Triennale in Folkstone, "Freeway Balconies" in Berlin, "Female Trouble" in München
Journal
Umfrage
Ist der Kunstboom vorbei? Stimmungsberichte von Kuratoren, Galeristen und Sammlern
Trennung
Arp-Museum ohne Verein - Land übernimmt Trägerschaft
Wettbewerb
Warum Stararchitekten das Berliner Stadtschloss kalt lässt
Kunstareal
Architekt Stephan Braunfels kritisiert Münchner Pläne
Kunstakademien
Lohnt es sich noch, Professor zu werden?
Archäologie
Pompeji verwahrlost
Rückkehr
Die Kabakovs feiern sich mit einer Retrospektive in Moskau
Luxus
Künstler veredeln Modelabels
Architektur
Gelungene Erweiterung des Ozeaneums in Stralsund
Kunstmarkt
Neue Messe in Shanghai, Streit um Riemenschneider-Madonna, Damien Hirsts Coup bei Sotheby's
Nachlass
Blick in Leo Castellis Post
Aufbruch
Im Pekinger "East End" entsteht ein neues Kunstviertel
ART 10/2008
Das nächste Heft erscheint am: 19. September 2008
21 / 08 / 2008
1 Leserkommentar vorhanden
Wolfgang Bosse, Dresden, bosse@kulturanalyse.de
22:42
26 / 08 / 08 //
Atelierbesuch Eberhard Havekost
Ihr Artikel über Eberhard Havekost eröffnet tatsächlich neue Sichtweisen auf den Künstler, wenn gleich eine wesentliche Aussage Havekosts anscheinend der gnadenlosen bürgerlichen Sebstzensur in unserer Gesellschaft, die beispielsweise auch in seinen Bildern thematisiert wird, selbst zum Opfer fiel: Havekost macht die komplette Belanglosigkeit einer vom Freizeitalibi zehrenden deutschen Nachwende-Gesellschaft überdeutlich. Es scheint, wenn man seine Bilder betrachtet, als blättere man in einem besonders kritischen Werk Theodor W. Adornos, ohne eine Lösung aus dem Dilemma angeboten zu bekommen. Dieses Phänomen mag bereits in der Kunst Amerikas der 50er Jahre Intention gewesen zu sein. Hier bei Havekost scheint sich allerdings noch der Fakt besonders auszuwirken, dass es sich um einen Künstler handelt, der als Kind aus einem anderen Kulturkreis herkam und sich die Frische des wachen Auges erhalten konnte. Und das macht seine Kunst, gepaart mit hervorragendem Handwerk, derzeit so besonders. Erstaunt war ich über die Bemerkung in Ihrem Artikel, dass das häufig gemalte Sofa in seinem Atelier steht, nicht wie vermutet, im Wohnzimmer des deutschen Biedermannes…
