Art 02/2012

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ART 02/2012 - JETZT NEU AM KIOSK!
Titel: Ausschnitt aus Gerhard Richters "Strip", 2011, 160 x 300 cm, digitaler Druck auf Papier zwischen Aluminium und Perspex montiert

ART 02/2012 - JETZT NEU AM KIOSK!

Gerhard Richter +++ Pierre Bonnard +++ Starter: Die Kunststars von morgen +++ Claes Oldenburg +++ Meilensteine: "Brand des Borgo" von Raffael +++ Ullrichs Bildseminar: Wenn Künstler zu Kuratoren werden +++ Lukas Pusch +++ art plus: Kunstkurse

DER INHALT DER FEBRUAR-AUSGABE:

Titel

Gerhard Richter:
Zu Besuch bei einem der bedeutensten Künstler der Gegenwart. Anlässlich der großen Retrospektive in Berlin zum 80. Geburtstag gewährt der scheue deutsche Maler Einblicke in sein Atelier. Exklusive Fotoreportage und Essay zum Werk

Themen

Pierre Bonnard:
Seine betörenden Aktstudien und virtuosen Interieurs galten lange als zu brav. Heute wird der französiche Maler als zeitloser Meister der Farbe gefeiert

Starter:
Die Kunststars von morgen – diesmal Chiharu Shiota, Dasha Shiskin, Jacob Kassay und Ondrej Brody & Kristofer Paetau

Claes Oldenburg:
Der widerspenstige Pop-Künstler betreibt seit 50 Jahren Systemkritik mit Mickymausohren und Eistüten. Ein Gespräch über Liebe und Rebellion

Meilensteine:
Raffaels geschichtsträchtiges Meisterwerk "Brand des Borgo" in den Stanzen des Vatikan

Ullrichs Bildseminar:
Wenn Künstler zu Kuratoren werden – Wolfgang Ullrich über Anton Henning und Tizian

Lukas Pusch:
Mit dem Dixi-Klo in die Hofburg, im Smoking durch die Slums – was es mit den Aktionen des Wiener Skandalkünstlers auf sich hat

art plus:
Kunstkurse, 24 Seiten extra – Von Künstlern lernen, eigene Talente entdecken!

Ausstellungen

Düsseldorf: Art Photography

München: George Stubbs

Basel: Tim Rollins und K.O.S.

London: David Hockney

Frankfurt/Main: Claude Lorrain

Bonn: Warhol/Basquiat/Clemente

Baden-Baden: William N. Copley

München: Georgia O'Keeffe

München: Wilhelm Sasnal

London: Gesamtkunstwerk

London: David Shrigley

Berlin: Der geteilte Himmel

Heilbronn: Heinrich Friedrich Füger

Journal

Migration:
Wie Künstler auf der Mittelmeerinsel Lampedusa auf das Flüchtlingsdrama reagieren

Einfluss:
Lassen sich Pariser Museen von Luxusunternehmen kaufen?

Mäzen:
Christie's versteigert Bilder des Sammlers Hubertus Wald

Kopie:
Museum zeigt Majerus-Werk, das postum neu produziert wurde

Skandal:
Gefälschte Pollocks, Motherwells und De Koonings in den USA

Protest:
Kritik am Kunstsponsoring des britischen Ölkonzerns BP

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2 Leserkommentare vorhanden

wernerhahn

01:38

04 / 05 / 12 // 

STIL-Los: „Malen hat mit Denken nichts zu tun“

STIL-Los: „Malen hat mit Denken nichts zu tun“: Zu Besuch bei Gerhard Richter – „einem der bedeutensten Künstler der Gegenwart“: Anlässlich der großen Retrospektive in Berlin zum 80. Geburtstag gewährt der scheue deutsche Maler Einblicke in sein Atelier. Zur exklusiven Fotoreportage und dem Essay zum Werk – TILL BRIEGLEBs Artikel „Der Unsichtbare“ ist zu sagen: Ja: zum arroganten „Malerfürst hat er sich nicht „ausstaffiert“ und hat alles richtig gemacht, um KUNSTMARKT-Star (Beherrscher) zu werden. Dank kapitalistischem Kunstbetrieb. Über G.R.s Bekenntnis „Malen hat mit Denken nichts zu tun“ und STIL-Feindlichkeit (STIL-Losigkeit) sollte man diskutieren. „Der große Versöhner“ titelte die ZEIT: „Mit 80 Jahren ist Gerhard Richter so erfolgreich wie kein anderer Maler. Warum bloß?“ So fragte Hanno Rauterberg - 09.02.2012 - Quelle DIE ZEIT, 9.2.2012 Nr. 07 • Kommentare 22 ebenda lesen. Online http://www.zeit.de/2012/07/Maler-Gerhard-Richter/seite-1 (bis 3). Ebenda KRITIK zu RICHTERs „Ästhetik der Enthaltsamkeit“, droht doch „alles gleich zu werden, ob Klorolle oder Ulrike Meinhof“!

wernerhahn

01:53

04 / 05 / 12 // 

RICHTERs STIL-Feindlichkeit und GOETHE

Styl. Gelangt die Kunst durch Nachahmung der Natur, durch Bemühung sich eine allgemeine Sprache zu machen, durch genaues und tiefes Studium der Gegenstände selbst, endlich dahin, daß sie die Eigenschaften der Dinge und die Art wie sie bestehen genau und immer genauer kennen lernt, daß sie die Reihe der Gestalten übersieht und die verschiedenen charakteristischen Formen neben einander zu stellen und nachzuahmen weiß: dann wird der Styl der höchste Grad wohin sie gelangen kann; der Grad, wo sie sich den höchsten menschlichen Bemühungen gleichstellen darf. Wie die einfache Nachahmung auf dem ruhigen Daseyn und einer liebevollen Gegenwart beruhet, die Manier eine Erscheinung mit einem leichten fähigen Gemüth ergreift, so ruht der Styl auf den tiefsten Grundfesten der Erkenntniß, auf dem Wesen der Dinge, in so fern uns erlaubt ist es in sichtbaren und greiflichen Gestalten zu erkennen. Fazit: Gerhard RICHTER also ein NACHAHMER - MANIERist ohne STIL!

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