ART 08/2010

Magazin

art 08/2010 - Freitag neu am Kiosk!
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ART 08/2010 - FREITAG NEU AM KIOSK!

Die Frauen des Surrealismus +++ Amerikanische Fotografie +++ Hans-Peter Feldmann +++ Kunstszene Wien +++ Emscherkunst +++ Meilensteine: Rubens +++
DER INHALT DER AUGUST-AUSGABE:

Szene Wien
Jung, sexy und politisch – in der Donau-Metropole sorgt eine neue Künstlergeneration für Furore. Ein Streifzug durch Wiens Ateliers, Galerien und Off-Spaces macht deutlich: Berlin muss sich warm anziehen

Meilensteine
Was hat sich Peter Paul Rubens bei seinem Gemälde "Die Folgen des Krieges" gedacht? Neue Serie mit Bilddeutungen von großen Werken der Kunst

Fotografie USA
Amerikas junge Fotoszene begeistert mit wildem Stilmix und unverschämten Rückgriffen auf die Altmeister des Genres. Sieben vielversprechende Newcomer im Überblick

Frauen des Surrealismus
In den zwanziger und dreißiger Jahren machten Künstlerinnen wie Dora Maar und Claude Cahun den Männern erfolgreich Konkurrenz. Warum wurden sie von der Kunstgeschichte dann vergessen?

Hans-Peter Feldmann
Für den Düsseldorfer Künstler kommt alles Kunstwollen vom ungelösten Mutter-Sohn-Konflikt. Seit 40 Jahren betreibt er mit Flohmarktfundstücken und Bilderbüchern kreative Eigentherapie

Emscherkunst
Im Ruhrgebiet lockt ein Skulpturenparcours mit Luftschlössern, singenden Bergen und Zickzack-Brücken. Eine Radtour durch die neue Kulturlandschaft zwischen Recklinghausen, Essen und Oberhausen

Ausstellungen

Edinburgh: Impressionist Gardens

Rom: MAXXI-Eröffnungsschauen

Schwerin: Holländische Genremalerei

Hamburg: Rubens, van Dyck, Jordaens

Kochel am See: Paul Klee, Franz Marc

New York: Greater New York

Barcelona: Durch Labyrinthe

Fellbach: Triennale der Kleinplastik

Bregenz: Cosima von Bonin

Berlin: Schätze aus Teotihuacán

Berlin: 6. Berlin-Biennale

London: Wolfgang Tillmans

Krefeld: Julius Popp

London: John Singer Sargent

Dresden: Wiedereröffnung Albertinum

News

Debatte: Berliner Humboldtforum vorläufig abgesagt – was nun?

Mäzen: Arnault bringt sich in Rom als Museumssponsor ins Spiel

Denkmalschutz: Sachsen will bestehende Gesetze aufweichen

Wettbewerb: Guggenheim kooperiert mit YouTube

Neustart: Wer wird Nachfolger von Chris Dercon in München?

Nachruf: Sigmar Polke

Überraschung: Italienische Botschaft in Berlin öffnet sich für junge Kunst

Kolumne: Moos als Baustoff

Betrug: Fälschung im Felix-Nussbaum-Haus in Osnabrück

Legende: Neue Biografie des New Yorker Galeristen Leo Castelli

Schaulust: Joep van Lieshout in Rotterdam

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1 Leserkommentar vorhanden

Werner Hahn

22:58

23 / 07 / 10 // 

„Documenta 13“ NEIN- „dOCUMENTA (13)“ JA?

Auf S. 17 berichtet „art“ in Nr. 8 über die Ein-Frau-Event-Macherin Carolyn Christov-BAKARGIEV: Ihr erstes „Kunstwerk“ zur d13 wird abgebildet, doch das Erscheinungsbild der kommenden documenta 13 in Kassel 2010 erntet KRITIK. Grafik-Design-Experten reagierten „verhaltend bis vernichtend“: Das kleine „d“ am Anfang und die folgenden Versalien – „OCUMENTA“ – abgeschlossen von der Klammer-Ziffer 13, finden „offenbar mehr Widerspruch als Anerkennung“; so die KZ des Ex-„art“-Redakteurs Karlheinz SCHMID. Das erste BAKARGIEViade-„Kunstwerk“ spiegelt „Arme Kunst“ wider – ein alter Hut zur dOCUMENTA (13). Auch documenta-Fan & Oberbürgermeister & d13-Geld-Förderer Bertram HILGEN war zur Eröffnung gekommen – er sitzt im d13-Aufsichtsrat der privatrechtlichen documenta-Institution; neben Hessens Ex-MP-RolandKOCH. D (13)-Macherin C.C.-B. erläuterte die Bezüge der Arbeit „Idee di Pietra (Ansichten eines Steins)“ von Giuseppe PENONE zu ihrer eigenen Biografie. Der 63-Jährige kommt aus Turin, leitete dort das Museum Castello di Rivoli. PENONE sei "ein Vertreter der in Turin entstandenen Bewegung Arte Povera (arme Kunst), deren Künstler sie zeit ihres Lebens inspiriert hätten". Über "arme Kunst" hat C.C.B. 1999 eines ihrer wichtigsten Bücher veröffentlicht. Die Bäume-Arbeit Penones - 3facher documenta-Star (siehe kritischer Artikel von W.H. im WWW) - sei schon auf der Sydney-Biennale 2008 ausgestellt gewesen, die ebenfalls Christov-Bakargiev geleitet hat: „Sie ist mir nun nach Kassel gefolgt, um heute und hier die documenta für die Kasseler Bürger beginnen zu lassen.“ Neben der Bronze-Skulptur wurde eine Stechpalme (Ilex) gepflanzt. Sie soll, so C.C.B. wachsen und gedeihen "wie die Pläne für die documenta". Ein Chronist zitiert warnende Stimmen: „Ich bin nur skeptisch, ob der Baum nicht bei einem Sturm auch mal umfällt.“ Ai Weiweis Kunstwerk "Template" (Türen-Fenster-Holzturm 12 m hoch) war zur d12 (BUERGELiade-Desaster) bei einem heftigen Unwetter Sturm e