Ausgabe: 12 / 2000
Seite: 46-53

Knallhart am Mainstream vorbei

Von Tim Sommer Wolfgang Neeb

In nur sieben Jahren hat der Hamburger Geschäftsmann Harald Falckenberg eine der größten und zugleich eigenwilligsten Sammlungen internationaler zeitgenössischer Kunst in einem vom Abriss bedrohten Schaudepot zusammengetragen / FOTOS: WOLFGANG NEEB

Chef kommt!", brüllt jemand am Fenster im Obergeschoss. Und wie er kommt: Tür auf, und ohne lange Vorrede kommt er zur Sache: "Habt ihr schon was aufgebaut? Da bin ich aber gespannt!" Harald Falckenberg nimmt die Treppe mit Schwung und ist gleich mitten drin im Gewirr aus polierten Gerüststangen, an dem vier Studenten seit einigen Tagen schrauben. Die Installation "Perfect World" des amerikanischen Künstlers Jason Rhoades (Jahrgang 1965), erst vor einigen Monaten nach einer Ausstellung in den Hamburger Deichtorhallen erworben, wuchert nun in einem Fachwerkhaus am Flughafen Fuhlsbüttel vom Erdgeschoss bis unters Dach.

"Achteinhalb Prozent der Arbeit hat mir Rhoades gegeben", sagt Falckenberg, und in diesem Satz schwingt einiges Bedauern mit. Am liebsten hätte er wohl gleich die gesamte 2000 Quadratmeter große Arbeit aus über 8000 laufenden Metern Aluminiumstangen für seine Sammlung eingeheimst. Falckenberg denkt gerne in großen Formaten, wenn es um Installationen geht. Als Geschäftsmann mag er reibungslose Abläufe und pragmatische Lösungen. Hier jedoch klemmt es. Zwar gibt es noch Rohre zur Genüge, es hapert aber an Verbindungsschellen, die jetzt schleunigst besorgt werden müssen.

Spezifische Probleme eines Sammlers zeitgenössischer Kunst. Statt mit nobler Geste Bilder an den Wänden zu verteilen, gilt es hier, die Arbeit ihrem neuen Umfeld anzuverwandeln. Zwar existiert ein vages Modell, aber vor Ort sieht doch letztlich alles anders aus. Ein 240 Meter langer Schlauch, von einem Kompressor mit Luft gefüllt, sollte sich eigentlich wie eine Schlange durch alle Räume ziehen. Falckenberg entscheidet, ihn außen ums Haus herum und zickzackförmig auf den Spitzboden zu legen. Nicht ohne Grund nennt Rhoades den kreativen Sammler seinen "Experimentalstützpunkt Nord".

Die Zeit drängt. Gerade eine Woche bleibt bis zur Eröffnung, aus Harald Falckenbergs halbprivatem Depot ein Gesamtkunstwerk zu zaubern. Die Schau wird zum Schwanengesang ihres geschichtsträchtigen Gehäuses. 1767 als Bauernhof errichtet, wurde das Backsteingebäude im Hamburger Norden immer wieder umgebaut und hat dabei die Spuren der Zeit eingesogen: Anfang des 20. Jahrhunderts avancierte es zum Empfangsgebäude und Restaurant des nahen Flughafens, dann stieg es zur schnöden Fabrik für Stanzarbeiten ab. Während des Krieges schufteten hier Zwangsarbeiter aus dem Konzentrationslager Fuhlsbüttel.

Bevor im Februar 2001 die Abrissbirne zuschlägt, lädt Hamburgs rasantester Kunstkäufer noch einmal zum finalen Defilee durch die verwinkelten Räume, in denen er seine Anschaffungen seit 1996 untergebracht, wieder und wieder neu miteinander kombiniert hat. Weil ständig frische Kunst hereinströmte, war dabei bisher alles im Fluss. "Ich bin zwar nicht mehr jung, aber doch ein junger Sammler", sagt der 57-jährige Harald Falckenberg, der erst spät im Leben wieder zur Kunst gekommen ist. Als Jurastudent hatte er mit dem Hamburger Zeichner Horst Janssen beim Skat gezecht und auch dessen Arbeiten gesammelt. Die Männerfreundschaft ging in die Brüche und mit ihr erlahmte zunächst die Kunstbegeisterung: Die Janssens wurden wieder verkauft. Es folgte eine erfolgreiche Laufbahn als Jurist und Geschäftsführer einer Firma für Tankausrüstungen. Seine schier unerschöpflichen Kapitalreserven verdankt er der Auswertung eines Patentes für Zapfventile.

Irgendwann - da war er gegen 50 - suchte er eine Ergänzung zum täglichen Trott beruflicher Routine in der Mineralölbranche: "Ich wollte Kreativität zurückgewinnen." Das Sammel-Virus hat der Düsseldorfer Galerist Hans Mayer eingeschleppt, der, von Falckenbergs Hamburger Künstlerfreund Petrus Wandrey angestiftet, 1993 mit einem Lieferwagen voller Bilder aufkreuzte und ihm zwanzig Werke leihweise in die Wohnung hängte. Behalten hat Falckenberg damals nur eine Schriftcollage des amerikanischen Konzeptkünstlers Bill Beckley.

Nach kurzer Inkubationszeit aber nahm die Kunstinfektion dann ihren stürmischen Verlauf. In den knapp sieben Jahren seines Sammlerlebens hat Falckenberg, der mittlerweile auch als Vorsitzender des Hamburger Kunstvereins amtiert, mehr als siebenhundert Werke zusammengetragen. Eine der umfangreichsten und bedeutendsten Kollektionen internationaler zeitgenössischer Kunst in Deutschland.

Dabei entspricht er so gar nicht der landläufigen Vorstellung von einem hochverfeinerten Kunstliebhaber. Statt Kaviar bevorzugt Falckenberg Hacksteak a la Meier, statt Champagner einen grundsoliden Frankenwein, von dem er nicht vornehm nippt, sondern den er in vollen Zügen genießt. Und statt dabei andächtig und in vorsichtigen Erwägungen über Datierungen und Werkzusammenhänge zu parlieren, redet Falckenberg - oft lachend - mit ansteckender Begeisterung über seine Kunst und seine Künstler.

Als er 1999 seine Schätze im Leipziger Museum der bildenden Künste zum ersten Mal einem größeren Publikum vorstellte, gab er der Schau den Titel "my name", den er einem Bild des Künstlers Richard Prince entlehnte. "Sammlungen", so sagt er im Katalog, "verraten viel über den Sammler. Manchmal mehr, als ihm lieb ist."

In Falckenbergs Fundus gibt es wenig Schmückendes, kaum Charmantes. Prachtentfaltung via Kunst ist seine Sache nicht: "Ich hasse Repräsentation", sagt er, "das ist Antisammeln." Er lebt statt dessen seine ausgeprägte Vorliebe für sarkastische, ätzende, sinistre Werke, die mit Ironie und Subversion auf die Absurditäten des Weltgefüges reagieren. "Die Sammlung", befindet Falckenberg lakonisch, "ist eben etwas schräg. Aber das sollte sie auch werden." So baut sich er, der von sich sagt, " zu sammeln", ein Ebenbild mit allen Brüchen und Obsessionen, immer auf der Suche nach Verschüttetem und Unterbewertetem, das gut, aber noch nicht mit dem Siegel des musealen Kanons versehen ist. "Sammeln ist für mich eine Erkundungssreise in unbekannte Gebiete, wo man erleben kann, was das normale Leben nicht bietet", sagt der Geschäftsmann; der Umgang mit Kunst sei für ihn "Bewusstseinserweiterung". Es geht ihm dabei immer wieder um die alten Menschheitsfragen: Wer bin ich, woher komme ich. Ein Lieblingsbild stammt von Martin Kippenberger, Anfang der achtziger Jahre. Es zeigt auf einer zerschnittenen, von einem schlabbrigen Hosenträger zusammengehaltenen Leinwand einen lachenden Massai-Krieger mit Adenauer-Zweimarkstück unter einem "Wall Picture Radio" und heißt "Gibt's mich wirklich".

Schon früh lag die Marschrichtung seiner Safari durch den Dschungel der Stile und Schulen fest, auf der sich Falckenberg "learning on the job" von der Kunst der sechziger, siebziger und achtziger Jahre bis an die unserer Tage herangepirscht hat. "Ich wollte mit meiner Sammlung belegen", erklärt er das Konzept, "wie die Antikunst von Marcel Duchamp und der Dadaisten ab den sechziger Jahren wieder aufgenommen wurde." In den Museen mit ihren Ordungsprinzipien, sagt Falckenberg, sei die Kunst "abgeheftet", sie müsse aber irritieren - am besten "in der eigenen Veranstaltung Leben". In der Präsentation liebt Falckenberg deshalb Schockeffekte und das Spiel mit dem Publikum. Wer die zentrale Halle seines Hauses am Flughafen betritt, schaut erst mal in den Lauf der gezückten Pistole von Gavin Turks höchst naturalistischer Wachsplastik "Che".

Die Pose des Revolutionshelden entspricht genau der, die Andy Warhol vom Rock-Idol Elvis überliefert hat. "Warhol selbst in der Sammlung zu haben, hat für mich keinen Reiz." Die besten Werke hängen schon längst in den Museen, auch sind ihm hier andere Privatsammler weit voraus. Warhols "Sunset" (1972), in der Anfangszeit seiner Sammelleidenschaft erworben, hängt jetzt versteckt im Bürogebäude nebenan: "Wer auf Entdeckungsreise geht, muss eben manchmal Umwege machen." Robert Rauschenberg, Frank Stella, Gerhard Richter - von manchem der ebenso großen wie teuren Klassiker besitzt er ein, zwei Stücke in der Sammlung. Mit seinen Polkes kann er gar ein ganzes Kabinett bestücken. Aber schon hier wird klar: Falckenberg sucht weniger das typische, als das etwas speziellere Einzelstück. Von dem Maler Gerhard Richter etwa besitzt er eines der wenigen plastischen Werke: eine Gruppe von neun grau-weiß bemalten Röhren (1965/68), die ihren Stammplatz im heimischen Wohnzimmer hat.

Wer seine wirklichen Favoriten sind, lässt sich aber schon an der Anzahl der Werke ablesen, mit denen sie die Sammlung prägen. Von Martin Kippenberger besitzt Falckenberg wichtige Werke gleich im Dutzend, ebenso von den Antikünstlern und Neodadaisten Franz West, Werner Büttner, C. O. Paeffgen und Dieter Roth. Die Wechselwirkungen zwischen der Kunst des deutschsprachigen Raumes und sinnesverwandten Amerikanern ist mit Arbeiten von Richard Prince, Richard Tuttle, Mike Kelley und Paul McCarthy bestens belegt.

Die Einladungskarte zur Hamburger Ausstellung versprach in vornehmer englischer Schreibschrift eine "Reverenz an die lange Geschichte des ehrwürdigen Hauses". Wer Harald Falckenberg kennt, mochte geahnt haben, wie die "Reverenz" ausfallen würde. Im verbunkerten Luftschutzkeller, wo Falckenberg noch Unterlagen über die Zwangsarbeiter entdeckte, die bislang keinen interessiert hatten, muss der Besucher nun über Stahlscheiben laufen, die unter den Füßen gespenstisch klacken. Die 12000 individuellen Gesichter, die der jüdische Bildhauer Menashe Kadishman (Jahrgang 1932) in jahrelanger Handarbeit aus dicken Platten geschnitten hat, hat sich Falckenberg von Galerist Hans Mayer geliehen, um seine hanseatischen Mitbürger "ein bisschen zu provozieren". Unterm Dach hat der Hamburger Jonathan Meese, 30, im Frühjahr zwölf Stunden lang gewütet. Seine All-Over-Installation entfaltet in den ehemaligen Waschräumen der Arbeitssklaven ein Politik-, Gewalt- und Sexszenario, das noch die letzten Denktabus furios überrennt. Freilich wird es mit dem Abriss verschwinden. Ob und wie etwas zu retten sei, ist offen: "Ich habe Meese die Denkaufgabe gestellt."

Das passt zu Falckenberg, der nach der Leipziger Museumsschau seine Liebe zur ganz jungen, beweglichen, noch nicht etablierten Kunst entdeckt hat. Wohl niemand sonst in Deutschland kauft auf diesem unsicheren Terrain, wo sich erworbener Spürsinn bewähren muss, so viel wie er. Sein Haus, für das er auch bei Michel Majerus, 33, eine Schriftinstallation in Auftrag gegeben hat und in dem er von dem Maler Franz Ackermann, 37, einen Raum gestalten ließ, habe ihm im Umgang mit den Künstlern sehr geholfen. Oft wird er bei seinen Recherchen auch in Hamburger Ateliers fündig: Malereien der Büttner-Schüler Klaus Hartmann, 31, Daniel Richter, 38, und Christian Hahn, 31, geheimnisvolle Knetplastiken von Katia Kelm, 29, Porzellanobjekte von Nicola Torke, 40, Fallen von Andreas Slominski, 41, Videos von Christian Jankowski, 32, ein Schrank, ein Tisch von John Bock, 35. Überhaupt Tische: Er hat auch welche der Ready-Made-Plastiker Tomoko Takahashi, 34, und Mark Dion, 39. Und Duchamp geistert in Form von Kisten durch die Sammlung: Außer der "Sozialkistentransporter"-Gondel von Martin Kippenberger, die Harald Szeemann für die letzte Biennale nach Venedig geholt hatte, besitzt Falckenberg auch diverse Kästen von Georg Herold, C. O. Paeffgen, Bogomir Ecker

Wie in seiner Wohnung an der Alsterchaussee, wo Franz Wests Collage "Zum Locus joggend" an passender Stelle hängt, legt er auch in seinem Schaudepot viel Wert aufs Arrangement. Immer wieder lässt Falckenberg seine Werke sich reiben, dass es nur so knirscht: Prall erotische Pinselzeichnungen des Graffiti-Künstlers Keith Haring platziert er neben einem Gemälde des Minimalisten Sol LeWitt, bei dem ganz ähnliche schwellende Linien statt eines Penis nur sich selbst bedeuten wollen; Imi Knoebels stille geometrische Abstraktionen stellt er einer Serie von William Egglestons bissig-beobachtenden Südstaaten-Fotografien und Rockerbräuten von Richard Prince gegenüber. Ein riesiges Kaviarbild von Georg Herold hat seinen Platz in der viel zu engen, beige gefliesten Küche gefunden, und Nam June Paiks Videoinstallation "Farewell to my Concubine" (1994) lässt sich am besten betrachten, wenn man sich nebenan auf den Toilettendeckel setzt.

In der ehemaligen Hausmeisterwohnung des Fachwerkhauses, die mit Plüschsofa, rosa Teppichboden und aufgeleimtem Collie-Puzzle als Memorial des Biedersinns erhalten blieb, hat Falckenberg den Bürgerschrecks des Wiener Aktionismus ihr Refugium eingerichtet. Auf der Rauhfasertapete hängen Übermalungen von Arnulf Rainer und Fotografien der martialischen Aktionen von Rudolf Schwarzkogler und Günter Brus. Falckenbergs Künstlerfreund Werner Büttner hat die Kombination so gut gefallen, dass er die Räume signiert hat. Auf bestimmte Konstellationen ist der Regisseur besonders stolz. Links hängt das Kippenberger-Bild "Tote Frau wie Taubenscheiße", rechts dessen Selbstbildnis in rosarotem Teddy-Plüsch, dazwischen geht der Blick zu Christopher Wools Schriftzug "Riot" (Aufstand). "Die Ecke", findet Falckenberg, "ist doch rattenscharf!"

Eigentlich hat Harald Falckenbergs neodadaistische Kunst-Melange hier in dem kruden Gebäude auf einer Verkehrsinsel im Gewerbegebiet ihre ideale Heimat gefunden. Auch Uwe M. Schneede, als Direktor der Hamburger Kunsthalle oberster Kunsthüter am Ort, ist begeistert: "Das ist das schönste Antimuseum, das ich kenne." Der Abschied von seinem einzigartigem Refugium fällt dennoch leicht. Nach vier Jahren der Präsentation brauche die Sammlung etwas Ruhe. Und ihr Schöpfer auch: Um mehr Zeit zum Sammeln zu haben.

Dass nun aber die Grabesstille des Depots droht, steht kaum zu erwarten. Schon verhandelt Falckenberg über eine ungenutzte riesige Fabrik-Halle der Phoenix-Werke im Hamburger Stadtteil Harburg, die er gerne gemeinsam mit den Hamburger Sammlerkollegen F. C. Gundlach und Klaus Lafrenz beziehen würde. Jährlich könnte ein Kurator eine Ausstellung aus den vereinigten Konvoluten zusammenstellen. Auch würde er gerne einen Schuppen im Hafen anmieten, für Installationen ungekannten Ausmaßes. Und von einem virtuellen Museum im Computer träumt er: "Da könnte ich auch noch mit fünf Whiskey intus gefahrlos Bilder umhängen."

Besichtigung nach telefonischer Anmeldung: 0 40/4 10 21 40.

Harald Falckenberg auf der Suche nach Verschüttetem und Unterbewertetem: "Sammeln ist für mich eine Erkundungsreise in unbekannte Gebiete, wo man erleben kann, was das normale Leben nicht bietet"

Nicht ohne Grund nennt Jason Rhoades den kreativen Sammler seinen "Experimentalstützpunkt Nord"

"Meine Sammlung ist etwas schräg. Sammlungen verraten viel über den Sammler. Manchmal mehr, als ihm lieb ist"

Bildunterschrift: Revolutionsheld in Elvis-Pose: "Che", 1999, des Briten Gavin Turk / Sammler Harald Falckenberg mit Paul McCarthys "Skunks", 1993 / Trügerische Idylle: Hinter dem alten Eichenfachwerk brodelt die Kunst / Zwölf Stunden wütete Jonathan Meese im Dachgeschoss an seiner Installation "Kepi Blanc, Vincent Price - Verschwende Deine Jugend (Blutsaal Redrum)", 2000 / "all like something", installiert von Michel Majerus im Treppenhaus / Videos von Peter Land: "Joie de Vivre" und "The Cellist", 1998 / Wiener Aktionismus gegen plüschige Idylle: Wo früher der Hausmeister vorm Fernseher saß, platzierte Falckenberg Fotografien der Aktion "Transfusion", 1965, von Günter Brus / "Farewell to my Concubine" des Video-Pioniers Nam June Paik, 1994 / Frei nach einem Pop-Song "Hey Hey May May", 2000, von Katia Kelm / Nach einer Ausstellung in den Hamburger Deichtorhallen erworben: Teil der Installation "Perfect World (Harald Falckenbergs 8 1/2 %)" von Rhoades / Beklemmende Installation im ehemaligen Luftschutzkeller: Menashe Kadishman schnitt für "Falling Leaves", 1995/97, 12000 Gesichter aus Eisenplatten / Spürsinn auf unsicherem Terrain: "Der Försterfall im Hirschfall oder das Loch der positiven Vernunft", 1999, Installation von John Bock / Blick in die zentrale Halle: Martin Kippenbergers "Sozialkistentransporter" aus dem Jahr 1989 /