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Ergebnisse 11 bis 15 von 15 für "Eva und Adele"

Mythen eines sonnigen Gemüts

Gelb ist die vorherrschende Farbe in Ingeborg Lüschers vielseitigem Werk. Mit Humor und Spiritismus entwickelt sie aus Fundstücken ihre lebensfrohe Kunst

Neue Kataloge

Eva & Adele: Logo. Mediaplastic - Wings - Lingerie. Saarland Museum,Saarbrücken, Bismarckstraße 11-19 / Hatje Cantz Verlag, Ostfildern. 239 S. 35/58 Mark*Gotthard Graubner. Malerei und Zeichnung. Sächsische Akademie der KünsteDresden, Neustädter Markt 19. 190 S. 39/72 Mark Otto Herbert Hajek.Eine Welt der Zeichen. Monographie und Werkverzeichnis. Kunst-

Lebensspuren in Serien und Variationen

AUSSTELLUNGEN IM MAI - HÖHEPUNKTE DES MONATS: INFORMATIONEN, VORSCHAU, KRITIKEN & TERMINE / Ingelheim: Dem Porträt auf der Spur / Die Ausstellung der Internationalen Tage im Alten Rathaus zeigt rund 120 Bildnisse vom späten 19. Jahrhundert bis heute

Visionen von Hölle und Ende

AUSSTELLUNGEN IM SEPTEMBER - HÖHEPUNKTE DES MONATS: INFORMATIONEN, VORSCHAU, KRITIKEN & TERMINE / Zürich: Weltuntergang und Prinzip Hoffnung / Das Kunsthaus zeigt künstlerische Katastrophen-Szenarien aus mehr als 1000 Jahren

ÖSTERREICH

ART UNTERWEGS Österreich, lange am Rand des europäischen Kunstbetriebs, hat sich in den letzten zehn Jahren zu einer bemerkenswert dichten und lebendigen Ausstellungslandschaft entwickelt. Die früher eher der Vergangenheit zugewandte Kulturszene des Landes wird seit Beginn der neunziger Jahre von neuen, an der Gegenwart orientierten Museen, Kunsthallen und Kunstvereinen internationalen Formats bestimmt - ein Aufschwung, der in Europa einzigartig dasteht. Zwar bildet die Bundeshauptstadt Wien noch immer das Zentrum, doch ist die Szene heute ohne die Aktivitäten der einzelnen Bundesländer nicht mehr zu denken. Überall werden alte Häuser restauriert, neue Institutionen gegründet und große Pläne für die kommenden Jahre geschmiedet. WIEN Die Kunstmuseen Das Museum moderner Kunst (Fürstengasse 1, Mi-Mo 10-18, Tel.: 317 69 00) wurde unter Gründungsdirektor Werner Hofmann 1962 als "Museum des 20. Jahrhunderts" ins Leben gerufen und ist seit 1979 im barocken Stadtpalais der Familie Liechtenstein provisorisch untergebracht. Es besteht aus den Schätzen der Wiener Stiftung Ludwig (Klassische Moderne, Pop Art) und der Sammlung Hahn (Fluxus, Nouveau Realisme) sowie den Neuerwerbungen während und seit der Gründungsphase, darunter Werke von Franz Kupka, Andre Derain, Giacomo Balla, Henri Matisse, Oskar Kokoschka und Richard Gerstl. Zu den Beständen zählen ferner Kleinskulpturen des Futurismus, kinetische Kunst und Op Art, österreichische Malerei und Plastik der sechziger bis neunziger Jahre sowie Zeugnisse des "Wiener Aktionismus". Direktor Lorand Hegyi versucht seit 1990, die Ausstellungen zeitgenössischer Kunst spannungsvoll auf die Architektur des Palais zu beziehen (Sarkis, Michael Schuster). Der von Karl Schwanzer errichtete Weltausstellungspavillon (Brüssel 1958) im Schweizergarten (Do-Di 10-18, Tel.: 7 99 69 00), genannt 20er-Haus, ist heute der zweite Standort des "Museums moderner Kunst". Das Erdgeschoß dient Wechselausstellungen (Michelangelo Pistoletto, Roman Opalka). Im ersten Stock ist eine Neuaufstellung der Sammlung zeitgenössischer Kunet als Parcours österreichischer und internationaler Kunst der achtziger und neunziger Jahre zu sehen (Franz West, Peter Kogler, Heimo Zobernig, Hartmut Skerbisch, Richard Hoeck).