Ausgabe: 12 / 2011
Seite: 22-33

Mehr Druck! - Jetzt Druck machen!

Von Susanne Altmann

Bei Linolschnitt denken wir an lange Schulstunden, bei Radierung an weihevolle Kupferstichkabinette. Dabei ist die Druckgrafik höchst lebendig: Eine neue Generation von Künstlern erkundet mit großer Experimentierlust ihre Möglichkeiten. Ein Report aus den Werkstätten

Einer schneidet Historienbilder in die ausgetreten Fußböden eines einstigen StasiGebäudes in Berlin und hängt die so entstandenen Drucke an dessen Fassade. Ein anderer sitzt frierend im Hochgebirge und stichelt Bergpanoramen in große Radierplatten. Die Nächste gräbt, wie einst im Kunstunterricht, Späne aus braunroten Linoleumplatten und druckt damit filigrane Schneelandschaften. Thomas Kilpper, Konrad Henker, Katharina Immekus - das sind nur drei von zahllosen Künstlern, die momentan das Abenteuer der klassischen Druckkunst ins 21. Jahrhundert transportieren.

Ob Holzschnitt, Radierung oder Linolschnitt, all diese Techniken erleben gegenwärtig eine Renaissance, von der nicht nur Sammler profitieren. Vor allem spezialisierte Werkstätten können sich vor Anfragen kaum retten. Der Nestor und unwidersprochene Spiritus Rector dieser Bewegung heißt Niels Borch Jensen und residiert in Kopenhagen. Vor seinem legendären Studio stehen namhafte Künstler Schlange. Hier druckte Olafur Eliasson jüngst riesige, aus drei Teilen zusammengeschobene Blätter in Spektralfarben, Tacita Dean entwickelte unter dem Titel "The Russian Ending" Gravüren nach Katastrophenfotos und Thomas Demand entdeckte in seinen Architekturinszenierungen deren grafische Delikatesse.

Der Israeli Tal R ist seit 1998 Star und Stammgast bei Borch Jensen. Bis 2006 erschienen Mappen und Radierzyklen mit fantastischen Namen wie "Tal minus R", "Last House before Mars" oder "Gate to Pink" im Jahrestakt. Auch er profitiert vom handwerklichen Sachverstand des dänischen Druckers, dem es immer wieder gelingt, Künstler zu grafischen Höhenflügen zu verführen und ihnen die Schwellenangst vor dem komplizierten Tiefdruckverfahren zu nehmen. In der Berliner GalerieFiliale von Niels Borch Jensen lagern viele dieser Schätze in eleganten Grafikschränken. Galeriechefin Isabelle Du Moulin räumt allerdings mit der Mär von Schnäppchenpreisen für Druckkunst auf: "Wir haben zwar auch Grafik für Einsteiger, aber das, was wir produzieren, ist nicht besonders billig. Meist sind es selbständige Werke in limitierten Auflagen oder sogar Unikate." Borch Jensens Galerie mag der derzeit heißeste Schauplatz des GrafikRevivals sein, der einzige ist sie bei weitem nicht. sZene leipZig Nach dem Boom der Malerei grassiert in Leipzig nun ein regelrechtes Druckfieber.

Seit drei Jahren betreibt der gebürtige Slowake Vlado Ondrej mit seiner Frau Maria eine Radierwerkstatt. Im Herzen der Kunstkolonie Baumwollspinnerei profitieren die beiden von der Nähe zu Künstlerateliers und Galerien. David Schnell, Matthias Weischer oder Oliver Kossack; sie alle sind von jenem Fieber ergriffen und probieren, manche zum ersten Mal seit dem Studium, den anspruchsvollen Tiefdruck aus. Selbst Neo Rauch, der dem Vernehmen nach seit Anfang der achtziger Jahre keine Platte mehr geritzt hat, betreibt mit Lust die Kunst des "Vernis mou", einer Radierung auf weichem Grund, die herrliche malerische Nuancen ermöglicht.

Sein Debüt gab Ondrej, selbst Künstler, 2009 mit einer exzellenten Mappe, die alles versammelte, was auf dem Spinnereigelände Rang und Namen hat. Neben den Genannten sind Rosa Loy, Christoph Ruckhäberle, Yehudit Sasportas, Steven Black sowie Ondrej selbst darin vertreten. Die riesigen Formate verblüffen, und Ondrej verweist mit Stolz auf sein schweres Gerät:

Die monumentale Presse ist eine Sonderanfertigung aus dem schwedischen "Atelje Sjöström", die es so nur noch dreimal in Europa gibt. Zwischen ihren zwei Walzen verschlingt sie Blätter von bis zu 150 mal 300 Zentimeter Kantenlänge: "Bei der Kraft, die hier übertragen wird, würde jede andere Druckerpresse zusammenbrechen." Nur ein paar Schritte über den Gang im Keller des ehemaligen Fabrikgebäudes steht eine weitere Presse dieses Kalibers. Diese Maschine nennt sich "Präsident" und ist das Herzstück von Thomas Siemons Bleisatzwerkstatt "carpe plumbum". Gemeinsam mit dem Maler Christoph Ruckhäberle ersann Drucker Siemon hier die Reihe "Lubok":

Aufwendige Linolschnittbücher bis zu einer Auflage von 1500 Exemplaren produziert die mächtige Schnellpresse aus dem Jahr 1958 ohne Ermüdungserscheinungen.

Die regulären LubokBücher, mittlerweile in zehn Ausgaben, sind für den moderaten Preis von maximal 50 Euro zu erwerben. Die Idee und der fremdländische Name stammen von jenen billigen Massendrucken, die im Russland des 19. Jahrhunderts zirkulierten. Des Lesens unkundige Muschiks und Matuschkas erstanden sie auf dem Markt für wenig Geld und bezogen aus den Lubki ihr Wissen von der Welt. Auf diesem demokratischen Prinzip baut Lubok seit 2007 auf und lässt Originalgrafik erschwinglich werden.

Letztes Jahr landeten Werkstatt und der mittlerweile erfolgreich operierende Lubok Verlag einen neuen Coup: Mit Tal R begeisterten sie eine Lichtgestalt der jungen Druckszene für den Linolschnitt. Er produzierte hier sein Werk "Chevalier". Linolschnitt ist salonfähig geworden, sagt Siemon, nicht nur weil sein Partner Ruckhäberle die Kunstwelt seit einigen Jahren mit großen, oft schreiend bunten Abbildern von primitiven Masken oder ungelenken Puppen begeistert. "Linolschnitt hatte ein unverdient schlechtes Image, man hat das lustlos in der Schule gemacht und sich dabei in die Finger geschnitten." Zur Riege der neuen LinolschnittFans gehört auch Katharina Immekus. Bei Lubok erschien ihre Monografie "Haus Helga", wo die Künstlerin detailfreudig und humorvoll eine Bestandsaufnahme von 100 Landgasthöfen in Linol produzierte. Christiane Baumgartner arbeitet mit einer anderen Methode. Ihr Atelier befindet sich ein paar Stockwerke über dem Maschinenpark von Siemon und Ondrej. Baumgartners Holzschnitte nach Videostills sind fast schon Klassiker: Mit einer flirrenden Streifenstruktur übersetzt sie den modernen Geschwindigkeitsrausch auf kostbares japanisches Papier. Zu ihren Vorlagen gehören bewegte Bilder von Schnellstraßen, Windrädern oder Militärflugzeugen. experimente in Berlin Dass Holzschnitt süchtig machen kann, weiß auch Jan Brokof aus Berlin. Er pflegt die Methode des "verlorenen Schnitts", bei dem die einzelnen Zustände des Motiv nacheinander von einer Platte gedruckt werden, in verschiedenen Farbtönen. Alles Überflüs sige wird nach und nach weggeschnitten und zum Schluss des Prozesses stehen nur noch die wenigen Elemente des allerletzten Schritts auf dem Sperrholz. Die so entstandenen Blätter sind wertvolle Unikate.

Brokof zaubert daraus schließlich ganze Rauminstallationen, wie etwa sein begehbares Jugendzimmer einer DDRPlattenbausiedlung.

Die Gegenstände wie Bett, Bücherregale, Zimmerpflanze, bis hin zum Bildband von Caspar David Friedrich auf dem Nachtisch sind Holzschnitte, die er auf gezimmerte Grundkörper und Wände tapezierte.

Brokofs ehemaliger Dresdner Studienkollege Frank Lippold verzichtet gleich völlig auf einen Papierabdruck. Er inszeniert mit schwarzer Acrylarbe eingewalzte Druckstöcke als eigenständige Werke. Akribisch und detailverliebt schneidet er romantische Landschaften und ruinöse Gebäude in Holz und lässt seine Betrachter pur am grafischen Wunder des Helldunkel teilnehmen. Lippolds Reliefskulpturen belegen, dass die Welt des Hochdrucks keine zweidimensionale Angelegenheit sein muss.

Kollege Thomas Kilpper ging noch einen Schritt weiter. 2009 begriff er gleich ein ganzes Gebäude als Material. Direkt in den betagten Linoleumbelag des einstigen Ministeriums für Staatssicherheit auf der Berliner Normannenstraße schnitzte er Bilder, auf denen sich die Besucher wie auf einem Stempel der Zeitgeschichte bewegten. Auch hier verließ die Drucktechnik ihre traditionelle Flächigkeit und eroberte den Raum.

Draußen vor den Fenstern des unheimlichen Baus flatterten die riesigen Drucke mit Szenen aus Überwachungsstaat und dem Widerstand.

HolZsCHnitt-meKKa reutlingen Im Städtischen Kunstmuseum Spendhaus in schwäbischen Reutlingen hält man die alten Drucktechniken seit langer Zeit systematisch am Leben. Seit über 20 Jahren sammelt das Haus in der Heimatstadt von HAP Grieshaber vornehmlich Holzschnitte. In dem lauschigen, verwinkelten Fachwerkbau fanden die ersten großen Ausstellungen der Kölner DruckgrafikStars Gert und Uwe Tobias, von Jan Brokof und Christiane Baumgartner statt. Im Herbst 2010 erzeugte eine Schau von Sandow Birk Schlagzeilen:

Der USAmerikaner nimmt in großformatigen Holzschnitten die "Schrecken des Krieges" im Irak aufs Korn. Mit einem großzügigen Ankaufsetat von aktuell etwa 80 000 Euro kann man in Reutlingen die Highlights zeitgenössischen Schnitthandwerks sammeln und archivieren. Stolz zeigt der Vizedirektor des Museums, Ralf Gottschlich, seine Depots. Nicht nur angesichts des großen GrieshaberFundus, sondern auch der wunderbaren Arbeiten von Martina Geist, Gustav Kluge oder Matthias Mansen wird klar, dass die verträumte Stadt tatsächlich ein Mekka des deutschen Holzschnitts ist. Im Keller steht noch Grieshabers altmodische Presse, auf der Schlüsselwerke wie "The Swabian Alb" oder sein "Totentanz" entstanden.

Für ein Bilderbogenblatt von Grieshaber muss man mittlerweile auch bis zu 20 000 Euro bezahlen, bemerkt Gottschlich, und auch er bestätigt: "Es ist ja nicht so, dass Druckgrafik immer preiswert ist." Der Reutlinger Sammler und Galerist Wilfried Thron ist der Meinung, dass es die Druckkunst im Vergleich zu den achtziger Jahren heute eher schwer hat: "Damals konnte man Riesenauflagen verkaufen. Heute würde ich jungen Leuten nicht raten, an die Auflagen zu denken, sondern in Richtung Unikat zu gehen." Was zählt, ist das Experiment, das Ungewöhnliche.

ComeBaCK der radierung Auch im Tiefdruck wird mit neuer Lust experimentiert.

Tim von Veh ist ein Grenzgänger, der die Radierung aus ihrem Dornröschenschlaf erweckt hat. Der Absolvent der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst lebt in einem kleinen Dorf bei Potsdam. Er schneidet dünne Kupferbleche wie Schablonen aus - Körperteile, Halbfiguren oder Arabesken. Mit dichten Schraffuren entsteht ein groteskes Panoptikum, das an Moritatenillustrationen und an exotische Tattookunst erinnert. Hat von Veh genügend von seinen Versatzstücken gedruckt an der alten Presse im ehemaligen Stall, dann nimmt er Tapetenkleister und klebt die Radierungen in immer neuen Kombinationen direkt auf die Wand. Seine Installationen und wilden Wandfriese sind eine fröhliche Absage an die weihevolle Atmosphäre von Kupferstichkabinetten. Das klingt nach Anarchie. Und doch schimmert überall akademisches Können durch die zarten Binnenmuster und die gewagten Perspektiven hindurch.

Ein weiterer beherzter Verfechter der Kaltnadeltechnik ist Konrad Henker aus Dresden, der Radierung als Extremsport betreibt: Vorwiegend im Winter unternimmt er Expeditionen ins Hochgebirge.

"Vor allem in dieser Jahreszeit schließen sich gleichsam das bizarre Detail und die große Form zu einer zauberhaften Spannung zusammen", sagt er. "Es ist alles enorm grafisch." Henkers alpine Blätter geben der Naturerfahrung eine neue Wucht - vor allem, wenn man weiß, dass sie vor Ort in die Zinkplatten geritzt werden. Dabei tun die kalten Finger des Künstlers der zeichnerischen Finesse keinerlei Abbruch.

Generell scheint die Begeisterung für Drucktechniken derzeit besonders an den ostdeutschen Hochschulen zu gedeihen, wo diese Traditionen solide gepflegt wird. Auf dieser Grundlage sind Höhenflüge möglich, auch wenn die grafische Ausbildung während des Studiums vielen Studenten eher lästig war. Das muss und wird sich weiter ändern, meint Oliver Kossack, der in Leipzig eine Professur an den künstlerischen Druckwerkstätten der Hochschule für Grafik und Buchkunst inne hat: "Die Trennung von Malerei und Grafik besteht völlig zu Unrecht.

Diese Techniken haben nichts Minderbemitteltes oder Kunsthandwerkliches an sich. Es geht um Inspirationen durch die Tradition und darum, dass sie durch CrossoverTaktiken aus ihren Zwängen befreit wird. Hier geht es um Zeitgeist."

Kasten:

Druckgrafik für Einsteiger Radierung: Tiefdruckverfahren, bei dem Zeichnungen und Strukturen meist in Metallplatten geritzt und geätzt werden.

Farbe wird in die so entstandenen Vertiefungen eingerieben und mit einer Presse auf Papier gebracht. Von der simplen Kaltnadeltechnik über die anspruchsvolle Aquatinta- oder Farbradierung bis hin zum "Vernis mou" und zur Fotoradierung gibt es viele Spielarten.

Atelier für Radierung Vlado Ondrej/Maria-Petra Ondrej www.radierung-leipzig.de Niels Borch Jensen, Galerie und Verlag www.berlin-kopenhagen.de Hochdruck: Hier wird das Material um die gewünschte Form herum von der Platte entfernt, so dass das Motiv seitenverkehrt in hochstehenden Linien entsteht.

Von dieser erhabenen Oberfläche des Druckstocks wird nun gedruckt; per Presse, aber auch per Handabrieb. Meist dienen Holz oder Linoleum als Ausgangsmaterial.

Auch hier sind Mehrfarbdrucke möglich.

Lubok Verlag, Christoph Ruckhäberle www.lubok.de Galerie Thron,Wilfried Thron www.galerie-thron.de Lithografie: Das klassische Flachdruckverfahren gehört zum Repertoire vieler Künstler, meist mehrfarbig. Mit fetthaltiger Kreide oder Tusche wird die Zeichnung direkt auf einen geschliffenen, Stein, meist Solnhofer Schiefer, reproduziert. Die danach aufgewalzte Farbe haftet nicht auf dem Stein, nur auf der Zeichnung. Künstlerische Drucke werden mit einer Handpresse hergestellt, in jeweils einem Arbeitsgang pro gewünschter Farbe. Lithografie erkennt man oft an ihrer weichen Kontur.

Lithographisches Atelier Leipzig www.litho-leipzig.de Viele Galerien haben Lithografien ihrer Künstler im Angebot - nachfragen!

Bildunterschrift:

Konrad HenKer nimmt die Kaltnadel wörtlich: er sticht vor ort in den eisigen Bergen radierungen wie "Hoher nebelkogel" (2010, 70 x 60 cm)

CHristiane Baumgartner überträgt geschwindigkeit in stillstand: die Holzschnitte "gelände iV" und "gelände V" (beide 2010, 53 x 66 cm)

Druckgrafik gilt noch immer als sehr preiswertes Gebiet - dabei erzielen die Klassiker längst hohe Preise bis zu 20 000 Euro

CHristopH ruCKHäBerle, ein star der jungen druckgrafik, zeigt bizarre masken in knallbunten Farben: hier fünf linoldrucke "o.t." von 2007 (je 60x 42 cm )

Bücher, Serien, Installationen: Der Umgang mit Druckgrafik ist heute konzeptuell geprägt

tal r, längst renommierter maler, beschäftigt sich mit linolschnitt: sein Buch "Chevalier" aus der lubok-reihe

Jan BroKoF führt den Holzschnitt in die dritte dimension: hier seine installation "problemviertel" (2009, 250 x 580 x 390 cm)

KatHarina immeKus hat 100 landgasthöfe besucht und in romantischen linoldrucken verewigt; "ecke" (2010, 135 x 95 cm)

FranK lippold baut fantastische, science-Fiction-hafte szenarien: hier der vierteilige Holzschnitt "Findling" (2010, 244 x 488 cm)

In den achtziger Jahren wurden noch große Auflagen von Druckgrafiken verkauft. Heute interessiert eher das Unikat

tHomas Kilpper verzichtete 2009 aufs papier: Bodenschnitte in der ehemaligen stasi-Zentrale

gert und uwe toBias sind populäre druckgrafik-Künstler der gegenwart: Farbholzschnitt ohne titel (2011, 246 x 195 cm)

in ihrer leipziger druckwerkstatt arbeiten Vlado ondrej und seine Frau maria an einer radierung ...

... die von ondrej selbst stammt und "der einsame läufer" heißen soll. oben macht der drucker einen test mit der Kupferplatte

Vlado Ondrej in Leipzig zum Beispiel: seine monumentale schwedische Presse verschlingt Blätter von bis zu drei Metern Länge

Vlado ondreJ: "the world beneath our wings - africa" (2006, zirka 150 x 180 cm)

tim Von VeH collagierte 2010/11 in dresden radierungen auf die wand: "theatrum mundi"

Tim von Vehs Installationen und wilden Wandfriesen sind eine fröhliche Absage an die weihevolle Atmosphäre von Kupferstichkabinetten

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