Ausgabe: 02 / 2010
Seite: 110
Mehr Kunst für die Heimat
Von Claudia Bodin
FÖRDERUNG Der ukrainische Milliardär Victor Pinchuk spendiert der Kunstwelt den neuen Future Generation Art Prize
Es gibt New York. Es gibt London. Und es wird Kiew geben", sagte Victor Pinchuk, einer der größten Stahlproduzenten der Welt, der erst vor fünf Jahren als Kunstsammler einstieg, über sein ehrgeiziges Projekt. Es sei ihm wichtig, Kiew in eines der Hauptzentren der Kunst zu verwandeln. Sein neuer Kunstpreis ist mit 100 000 Dollar dotiert, wird im Dezember 2010 ein erstes Mal und künftig alle zwei Jahre vergeben und soll an einen Künstler unter 35 Jahren gehen. Damien Hirst, Takashi Murakami, Jeff Koons und Andreas Gursky, alles Künstler, die Pinchuk selber sammelt, dienen den Finalisten als Mentoren, und im Preisvorstand sitzen die Direktoren des Guggenheim, MoMA, Centre Pompidou und der Tate. Für junge Künstler, die sich durchkämpfen müssen, könne der Preis eine "Rettungsleine" sein, meinte Koons.
Bildunterschrift:
Freunde und Mentoren von Victor Pinchuk: Jeff Koons (links) und Andreas Gursky (rechts)
