Ausgabe: 02 / 2010
Seite: 18-27
Kunst-Revier Ruhr 2010 - Der wilde Westen
Von Ralf Schlter, Jo Rttger
Essen und das Ruhrgebiet präsentieren sich in diesem Jahr als Kulturhauptstadt Europas. Nirgends sind Kunst und Kultur mit größeren Hoffnungen verbunden als hier, wo nicht nur Kohle und Stahl verschwunden sind, sondern auch die eigene Identität. Eine winterliche Reise durch das Revier
RALF SCHLÜTERSchon möglich, dass es hier irgendwann fettreduzierten Latte macchia to geben wird. Und Galerien, die coole Malerei verkaufen. Und Tapas-Bars, wo Werbegrafiker ihre Laptops aufklappen. Dann wäre das Viertel um die Rheinische Straße in Dortmund die westfälische Antwort auf Berlin-Mitte. Es wäre ein Vorzeigequartier der Kreativwirtschaft:
Künstlertreff statt Kohlenpott.
Noch sieht es allerdings nicht danach aus.
An diesem Wintertag liegt der graue Himmel wie eine gigantische Betonplatte über den Straßenzügen. Im fahlen Licht entfalten auch die wenigen verbliebenen Gründerzeithäuser kein Flair, es siegt die Tristesse der Nachkriegskolonien: Fassaden verrußt, Gardinen vergilbt, Briefkästen zerstoßen.
Hier eine Dönerbude, dort ein Geschäft für indische Saris; viele Tamilen leben hier. Es herrscht eine fast dörfliche Stille.
Da fällt Licht auf den Gehweg. Gegen über der Trinkhalle "Adler 59" sitzen vier Kunststudenten in einem hell erleuchteten Ladenlokal.
Sie haben den ehemaligen Friseursalon gemietet in diesem Viertel, das nicht mehr Innenstadt ist und noch nicht Weststadt.
Eine Art Schau-Atelier: Unter den Augen der Passanten entstehen Gemälde, Skulpturen, Installationen. Die Jungkünstler hocken bestens gelaunt um einen Tisch, es gibt zwar noch keinen Latte macchiato, dafür aber frischen Filterkaffee, Safttüten und Kekse.
Ein gewisser Stolz liegt in ihren Gesichtern:
Sie wissen, dass sie die Vorhut der kreativen Klasse sind. Die Ersten! Dass sie keine Ahnung haben, ob jemand nachkommt, macht die Sache nicht weniger spannend.
Alle haben an der TU Dortmund studiert, vier sind mittlerweile zur Kunstakademie Düsseldorf gewechselt. "Es kann nicht schaden, den Kontakt nach Düsseldorf zu haben", sagt die 24-jährige Malerin Anne Bekker.
"Aber wir möchten, dass hier in Dortmund etwas Neues entsteht." Es gebe ganz gute Kontakte zum Dortmunder Kunstverein.
Neulich war der Maler Nor bert Bisky in der Stadt, er hatte aber dann doch keine Zeit, mal reinzuschauen. "Das, was wir hier in Dort mund haben, ist noch nicht richtig Kunstszene", sagt Bekker. "Vielleicht ändert sich das mit dem U." Ein Satz, den man in Dortmund jetzt häufiger hört. as U ist ein neun Meter hohes Zeichen des Aufbruchs. An sonnigen Tagen leuchtet es golden auf dem Dach der ehemaligen Dortmunder Union-Brauerei in der Nähe des Hauptbahnhofs. 1994 wurde das letzte Fass aus dem Turm gerollt; wo Zechen und Hütten verschwanden, sank auch der Bierkonsum. Nun wird das Industriedenkmal für rund 46 Millionen Euro zum Kunstzentrum umgebaut. Das Museum Ostwall bekommt drei Etagen, der Medienkunstverein Hartware zieht ein; eine Etage der "Kulturellen Bildung" ist geplant, Hochschulinstitute werden kommen - eine Mischnutzung, von der sich die Initiatoren Magnetwirkung erhoffen. Ende Mai soll Eröffnung sein, und wenn alles gut läuft, profitiert die ganze Stadt davon, auch das nahe gelegene Viertel um die Rheinische Straße.
Es gilt das Prinzip Hoffnung - und nicht nur in Dortmund. Eine ganze Region setzt der prekären Gegenwart große Pläne entgegen.
In den kühnsten Träumen seiner Macher ist das Projekt Ruhr 2010 für die 53 Städte und Gemeinden wohl das, was die Fußball-WM 2006 für ganz Deutschland war: Bühne für eine Aufhellung, eine fast magische Verwandlung, einen Identitätswechsel.
Seit 1957 die erste Zeche schloss, ist das Ruhrgebiet im Umbruch. Hundert Jahre rauchten die Schlote, dann ging das Reich von Kohle und Stahl ganz langsam unter. Seit den achtziger Jahren gibt es ein Wort dafür, das hier schon keiner mehr hören kann: Strukturwandel. Für die meisten war es gleichbedeutend mit Arbeitslosigkeit.
Nur von Fußball und Nostalgie kann der "Pott" nicht leben.
So kam es, dass Kunst und Kultur zu einem Entwicklungsauftrag kamen: Museen, Theater und Konzerthäuser sollen das Vakuum füllen, das Bergbau und Montanindustrie hinterließen. Jeder weiß, dass dieser Auftrag unmöglich zu erfüllen ist - die Kreativwirtschaft beschäftigt keine Menschenmassen.
Und doch setzt das Projekt Kräfte frei: Plötzlich gibt es Ideen, Aufmerksamkeit und Geld. Zumindest symbolisch, so die Hoffnung, könnte die Region mit Kultur aufgewertet werden.
Zu Besuch in Essen, auf dem Flaggschiff des Kulturhauptstadtjahres 2010. Hartwig Fischer eilt mit wehendem Mantel durch sein nagelneues Folkwang-Museum.
Noch geht das subtil gesetzte Deckenlicht ins Leere, doch die Bilder werden bald kommen.
Fischer ist seit 2006 Direktor des Hauses.
Der gebürtige Hamburger hat in Bonn, Paris, Rom und Berlin studiert, er war lange am Kunstmuseum Basel - er ist also quasi aus den Höhen des Kunstolymps im Ruhrpott gelandet, wo man noch dabei ist, sich den Ruß aus den Kleidern zu klopfen. Das Merkwürdige ist: Fischer macht gar nicht den Eindruck, als sei er wirklich im Revieralltag gelandet. Das Folkwang zählt jetzt gewissermaßen zum erweiterten Geltungsbereich des Kunstolymps. Dem Ruhrgebiet fühlt man sich hier enthoben.
In unglaublichen drei Jahren hat Fischer den Neubau des Museums geplant, finanziert und gebaut. Jetzt ist ihm ein Dauerlächeln ins Gesicht geschrieben, wenn er die Kühle und Transparenz des Chipperfield- Baus wie frische Luft einzuatmen scheint.
Der 47-Jährige erzählt in einem leise raunenden Singsang von dem Traum, der hier für ihn wahr wurde: "Das Museum kommt durch diesen Bau zu dem, was es eigentlich ist. Jetzt steht es da, in seiner vollen Größe, ganz selbstverständlich." Im Revier ist Essen am ehesten der Ort, wo Träume wahr werden. Vor allem Energieunternehmen wie RWE und E.ON Ruhrgas sorgen für eine Grundausstattung an Arbeitsplätzen, Gewerbesteuer, Geschäftsleben - und Kultursponsoring.
Hinzu kommt altes Geld: das Krupp-Vermögen. Es muss ein großer Moment gewesen sein, als der in London weilende Direktor Fischer per Handy in die Villa Hügel zitiert wurde, wo ihm Berthold Beitz von der Alfried-Krupp-von-Bohlenund- Halbach-Stiftung dann mitteilte, seinen Neubautraum komplett finanzieren zu wollen. Essen kann sich leisten, ein bisschen zu protzen.
Rund 60 Autokilometer weiter östlich wird der Primus darum schmerzlich beneidet:
Hier liegt die Industriestadt Hagen, wo Karl Ernst Osthaus einst die Sammlung Folkwang zusammentrug (siehe Seite 28).
Dass sich die Hagener 1922 entschlossen, diesen Schatz nach Essen zu verkaufen, wurde schnell als Fehler erkannt, der sich mittlerweile zum Trauma ausgewachsen hat. Man hat sich wohl geschworen, so etwas werde nicht wieder passieren.
Die Lage ist schizophren. Einerseits hat sich die Stadt Hagen mit Spekulationsgeschäften in den kommunalen Bankrott gewirtschaftet.
Andererseits wagte sie es nicht, dem großen Sohn der Stadt ein Museum zu verweigern: Emil Schumacher, 1912 in Hagen geboren, wohnte und malte sein ganzes Leben hier; am Klingelschild in der Bleichstraße steht noch heute, zehn Jahre nach seinem Tod, sein Name. Das Emil-Schumacher- Museum wurde im August vergangenen Jahres eröffnet, rund 26 Millionen Euro hat der Bau aus Glas und Beton gekostet - viele Hagener empfanden das als Verschwendung in klammen Zeiten. "Da bei musste die Kommune nur sechs Millionen beisteuern", sagt der 41-jährige Museumschef Alexander Klar. "Jetzt, wo das Museum steht, beginnen die Bewohner, sich damit anzufreunden." Klar ist ein agiler Mann, dessen wache Augen durch kleine runde Brillengläser noch etwas ungläubig das kleinstädtische Straßenbild abtasten. Er muss sich vorkommen, als sei er von einem anderen Planeten nach Hagen gebeamt worden: Er war Ausstellungsassistent am Guggenheim Museum in New York, arbeitete in London am Victoria & Albert Museum. Jetzt versucht er sich in einer Stadt wohl zu fühlen, in der er noch keine einzige schöne Kneipe gefunden hat. Aber kein Problem, schließlich hat Klar große Pläne: Er will den Künstler von staubigen Etiketten wie "Informel" und "wichtiger deutscher Nachkriegsmaler" befreien.
"Schumacher gehört in eine Reihe mit den Abstrakten Expressionisten", sagt er. Jackson Pollock, Antoni Tàpies, und, wenn es geht, auch Anselm Kiefer sollen zur Untermauerung dieser These in Hagen gezeigt werden. Es geht um die Korrektur der Kunstgeschichte!
Um Gerechtigkeit! Kooperationen mit der Londoner Tate sind geplant, und mit dem Museum, das Klar "mein altes Haus" nennt - dem Guggenheim.
Schon möglich, dass demnächst in London und New York öfter mal der Name Hagen fällt. Es wäre nicht der einzige Kunstort im Ruhrgebiet, der mehr internationale Beachtung verdient hätte. Im Duisburger Lehmbruck-Museum ist eine erstklassige Sammlung der Skulptur der Moderne zu sehen, das Josef-Albers-Museum in Bottrop hält die Bauhaus-Tradition wach, die Sammlung der Bochumer Ruhr-Universität hat eine ganze Kuratoren generation mitgeprägt. Eine versteckte Perle ist das "Zentrum für Internationale Lichtkunst" in Unna. Es wurde 2001 in einer ehemaligen Brauerei gegründet und kann neben einem Szeneliebling wie dem Berliner "Boros-Bunker" mühelos bestehen.
Die Räume wirken wie Katakomben des Industriezeitalters, gefüllt mit erstklassiger Kunst: James Turrell hat einen "Skyspace" gebaut, Olafur Eliasson lässt fallende Tropfen mit Stroboskoplampen bestrahlen, Keith Sonnier taucht Räume in intensiv strahlende Farben. Zu verdanken hat Unna diesen musealen Lichtblick ihrem Kulturdezernenten Axel Sedlack: Stur habe er für die Kultur gekämpft, heißt es in der Stadt. Das Wahrzeichen von Unna ist ein bronzener Esel.
Oft sind es solche Unerschrockenen, an denen das Kulturleben hängt. Und oft sind sie allein. Es gibt großartige Museen im Ruhrgebiet, aber es fehlt der Humus für Neu es. Künstler, Galeristen, Studenten - es gibt keine Szene. Die bildungsbürgerliche Schicht ist noch immer dünn, Köln und Düsseldorf saugen den Nachwuchs ab, in der Ferne lockt Berlin. Dort finden die Jungen jenes ewig urbane Aroma von hohen Decken und niedrigen Mieten, das Fantasien freisetzt.
"Das Ruhrgebiet ist ja so'n löchriger Käse", sagt Gereon Krebber. "Die einzige Infrastruktur, die hier wirklich funktioniert, sind die Autobahnen." Der Bildhauer, 1973 in Oberhausen geboren, hat gerade sein Atelier in Duisburg bezogen, wo er für zwei Jahre ein Stipendium der Wilhelm-Lehmbruck- Stiftung erhielt. Krebber hat in Düsseldorf und London studiert, und sein Kölner Atelier will er während seiner Duisburger Zeit behalten. Er mag seine alte Heimat noch immer, die direkte Art der Leute gefällt ihm. Zum Retter des Reviers will er sich aber ungern erklären lassen. "Der Künstler ist hier ein Hoffnungsträger, der zwangsläufig enttäuschen muss", sagt er mit einem mokanten Lächeln. "Wir sind wie Katzen: keine Herdentiere. Wenn man glaubt, man habe sie im Griff, sind sie schon wieder entschlüpft." Man kann nur hoffen, dass Jochen Gerz das weiß. Der 69-jährige Künstler, der seit Jahrzehnten Kunst als eine Form des sozialen Eingriffs praktiziert, hat sich eine spezielle Aktion für das Ruhr-2010-Programm ausgedacht. Man könnte sagen, er hat ein paar Katzen eingefangen und sie im Revier ausgesetzt. "2-3 Straßen" heißt seine Arbeit:
In drei Ruhrgebietsstädten lässt er insgesamt 100 Menschen, die sich zuvor darum beworben hatten, für ein Jahr mietfrei leben.
Täglich sollen sie per E-Mail über ihre Erfahrungen berichten, am Ende wird daraus ein Buch.
Duisburg-Hochfeld: ein von türkischen Migranten geprägter Kiez, zu dem der idyllische Wochenmarkt ebenso gehört wie der Bandenkrieg. 50 Quadratmeter kosten hier 200 Euro kalt, vieles steht leer - es scheint, als bräuchten die Wohnungen die Menschen mehr als die Menschen die Wohnungen. Hier ist Lukas Niermann, 21, vor kurzem eingezogen. Das Studium der Philosophie und der Musikwissenschaften hat er aufgegeben, jetzt will er sich ein Jahr lang als lebendes Kunstwerk bewusst in Passivität üben: "Nicht arbeiten, und trotzdem nicht unglücklich zu sein", ist das Ziel, das er nicht nur für sich, sondern im Grunde für alle im Auge hat. Wer wollte es ihm ausreden in einer Stadt, in der die Arbeitslosenquote knapp 13 Prozent beträgt?
Hier im Viertel leben viele von Hartz IV, Niermann lebt sozusagen von Gerz I. "Es kann aber sein, dass ich nach einem Jahr doch ein künstlerisches Studium anfange", sagt er und blickt lange aus dem Fenster.
Ein paar Häuser weiter wohnt jetzt der 31-jährige Fotodesignstudent Martin Gensheimer.
Er hat gerade seine Diplomarbeit an der FH Dortmund vorgestellt: einen Apparat, der mit künstlichem Blitzlicht und Jubel vom Band Erfolg simuliert. Und dann sind da noch Literat Achim Stegmüller und seine Ehefrau Sachiko, beide Anfang dreißig.
Die beiden haben sich einst an einem warmen Tag im Kaisergarten von Kyoto kennen gelernt, wo Stegmüller an einer Privatuniversität studierte. Nun wollen sie mal testen, wie es ist, gemeinsam in Deutschland zu leben. Hätte man dafür keinen angenehmeren Einstieg finden können als einen Winter in Duisburg-Hochfeld? "Wir mögen gerade die offene, unfertige Situation", sagt Stegmüller tapfer. Er möchte als freier Schriftsteller arbeiten. Und Sachiko ist froh, der lückenlos durchgetakteten Leistungsgesellschaft Japans entkommen zu sein: "Die Menschen hier sind tolerant." Es wird jetzt früh dunkel, auf der Straße sind am späten Nachmittag kaum Menschen zu sehen, nur ab und zu hastet jemand vom Auto in Richtung irgendeiner Haustür. Noch gibt es hier kein einziges Café, kein Restaurant. Nur die Trinkhalle an der Straßenecke strahlt ein wenig Gastlichkeit aus. Die Leute vom Gerz-Projekt wollen ein Lokal eröffnen, eine Art Treffpunkt für alte und neue Bewohner. Es soll ja etwas passieren in diesem Kulturhauptstadtjahr.
Schon möglich, dass einige Teilnehmer von "2-3 Straßen" nach 2010 hier wohnen bleiben werden. Vielleicht sagt man irgendwann über Hochfeld: Dort leben viele Türken - und freie Schriftsteller und Fotografen.
Sie müssen ja nicht unbedingt Latte macchiato trinken.
Bildunterschrift:
Ein Denkmal für die Stahlregion:
Richard Serras knapp 15 Meter hohe stählerne Skulptur "Bramme für das Ruhrgebiet" auf der Schurenbachhalde in Altenessen
Das Viertel um die Rheinische Straße in Dortmund: ein westfälisches Berlin-Mitte?
Ende Mai soll das "Dortmunder U" als Kunstzentrum eröffnen, derzeit wird es vom Dortmunder Architekt Eckhard Gerber umgebaut - darunter ein Blick ins Innere, hier wird das Museum Ostwall einziehen. Rechte Seite: Kunststudenten haben im nahe gelegenen Viertel um die Rheinische Straße das "Salon-Atelier" eingerichtet
Essen ist das Zugpferd des Kulturhauptstadtjahres, die große Attraktion der Stadt ist der Neubau des Museums Folkwang, den Direktor Hartwig Fischer (rechts) in Rekordzeit angesetzt hat. Oben: Blick aus dem Chipperfield-Bau
Es gilt das Prinzip Hoffnung:
Eine ganze Region setzt der prekären Gegenwart große Pläne entgegen
Hagen, Bleichstraße 11: Hier wohnte der Maler Emil Schumacher; der Bau mit den gelben Fensterumrandungen ist sein Elternhaus, der Atelieranbau mit der Holzverkleidung kam später hinzu.
Links: Alexander Klar, Chef des neu eröffneten Emil-Schumacher- Museums
Das "Zentrum für Internationale Lichtkunst" in Unna ist ein Geheimtipp.
Oben die Leiterin Ursula Sinnreich im "Skyspace" von James Turrell, rechts der unscheinbare Eingang in der Innenstadt von Unna.
Unten: Keith Sonniers Arbeit "Tunnel of tears" im Keller der ehemaligen Brauerei, rechte Seite: "Die Signatur des Wortes (Licht und Finsternis)" von Joseph Kosuth
Teilnehmer am Projekt "2-3 Straßen" von Jochen Gerz, von oben: Ex-Student Lukas Niermann, das Ehepaar Achim und Sachiko Stegmüller, der Fotodesigner Martin Gensheimer
Gereon Krebber, Bildhauer aus Oberhausen
Erstklassige Sammlung der Skulptur der Moderne: Blick in das Duisburger Lehmbruck- Museum
Es gibt großartige Museen im Ruhrgebiet, aber es fehlt an Künstlern, Galerien und Studenten - die bildungsbürgerliche Schicht ist noch immer dünn
