Ausgabe: 08 / 2009
Seite: 6
Rätselhafte Herkunft
Von
Berichte aus den Länderpavillons und über einzelne Künstler der Venedig-Biennale (6/2009)
LESERBRIEFE
Dank des Spezials bin ich in der glücklichen Lage, diesmal bereits eine Vorausscheidung der zu besuchenden Pavillons in den Giardini zu treffen, insofern ich einen Bogen um die Schweiz und Mexiko machen werde. Meine aufrichtige Bewunderung und mein ganzer Respekt gelten allerdings Gerhard Mack, welchem es gelungen ist, zu einigen wenigen stillen und sehr minimalistischen Strichen Silvia Bächlis eine doch immerhin dreispaltige Werksbeschreibung zu liefern.
Das muss wirklich Schwerarbeit gewesen sein. Teresa Margolles schockt wieder mal auf "subtile" Art mit Wasser, Blut und Fett von Leichen, welche Gewaltverbrechen zum Opfer fielen. Wie sie auf legale Weise an diverse Körpersäfte und -fette gelangen kann, erscheint mir rätselhaft.
Christine Todt, per E-Mail
