Ausgabe: 05 / 2009
Seite: 130

Schmutziges Gold

Von

Chris Burden, 62, US-amerikanischer Aktionskünstler, musste seine Ausstellung "One Ton, One Kilo" bei der Gagosian Gallery in Beverly Hills wegen eines Betrugsskandals verschieben. Die 100 Goldbarren im Wert von 3,3 Millionen Dollar (2,4 Millionen Euro), die er für seine Installation benötigt hätte, wurden nicht geliefert. Die Galerie hatte das Gold über den texanischen Finanzier R. Allen Stanford bezogen, gegen den inzwischen ermittelt wird, weil er Anleger um acht Milliarden Dollar betrogen haben soll.

Der Zwischenhändler verweigert deshalb die Auslieferung des Goldes. Burden hatte vor Jahren schon mal mit Goldbarren gearbeitet: "Ich habe nicht gewusst, wie wunderbar sich das anfühlt."

Bildunterschrift:

Chris Burden fehlen die Goldbarren für seine geplante Installation