Ausgabe: 04 / 2009
Seite: 6

Kunst und UNOkraten

Von

Beitrag zur Stalaktiten-Kuppel von Miquel Barceló (1/2009)

Wenn die Gelder hierfür aus Hilfsfonds für die Ärmsten dieser Welt abgezweigt und in die Hochburg des gehobenen Savoire-vivre in Genf verschoben werden, so ist dies ein unerträglicher humanitärer Skandal. Die Aufgabe des Künstlers - "to be a witness to his time in history" (Robert Rauschenberg) - wird in eine regelrechte Schweinerei, die Pauperisierung unser ärmsten globalen Mitbewohner verkehrt.

Die UNOkraten haben ihren wohldotierten Einsatz für die Menschenrechte als geradezu Schillersche Intrige entlarvt, die sich ihre Spesen noch aus den Suppentöpfen der Ärmsten erstatten lässt.

Dr. Georg Michael Luyken, Berg