Ausgabe: 04 / 2009
Seite: 60-64
Reine Frauensache
Von Birgit Sonna
Als sie ihre ersten Ausstellungen organisierten, wurden sie noch verlacht. Inzwischen gehören diese Galeristinnen zu den Stars der internationalen Kunstszene
Traumberuf Galeristin? Mehr und mehr junge Frauen versuchen heute, Terrain auf dem umkämpften Kunstmarkt zu gewinnen. Nicht unbedingt, weil es schick ist, sich auf dem Parkett der zeitgenössischen Kunst zu bewegen. "Galeristinnen und Auktionatorinnen setzen Millionen um", titelte letztes Jahr die "Neue Zürcher Zeitung" online. Gerade auch im deutschsprachigen Raum konnten Frauen in der jüngeren Vergangenheit an die Erfolgssaga von legendären New Yorker Galeristinnen wie Marian Goodman und Barbara Gladstone anschließen.
Vergessen sind die Aversionen, denen eine Galeristin wie Monika Sprüth etwa in der boomenden Kölner Kunstszene Anfang der achtziger Jahre noch ausgesetzt war. Für ihr betont, aber nicht dogmatisch auf Künstlerinnen setzen des Programm sei sie zunächst belächelt worden, sagt die Berliner Galeristin Esther Schipper. Damals hatte Schipper bei ihrer Kölner Kollegin gerade erste Erfahrungen im Kunsthandel gesammelt und zu der von Sprüth herausgegebenen, feministisch gepolten Kunstzeitschrift "Eau de Cologne" Interviews beigesteuert. "Man hat dieses Engagement völlig unterschätzt." Die Häme gegen Frauen im angestammten Männerrevier gipfelte in einem zynischen Statement des Galeristen Max Hetzler 1985 in der Zeitschrift "Wolkenkratzer":
"Galeristinnen sollten nur Künstlerinnen ausstellen. Dann hören sie nämlich von selber auf. Die besten können dann Assistentinnen von Galeristen werden." Längst gehört die Galerie von Monika Sprüth und ihrer Partnerin Philomene Magers zu den internationalen Spitzenadressen. Die beiden vertreten Erfolgskünstler wie Peter Fischli/David Weiss, Andreas Gursky, Rosemarie Trockel, Cindy Sherman. Im vergangenen Jahr eröffneten Sprüth Magers einen neuen Hauptstandort ihrer Galerie in Berlin. Das prestigeträchtige Haus, ein umgebautes ehemaliges Gebäude der Humboldt-Universität in der Oranienburger Straße, hat die kühle Aura einer Kunsthalle. Gut, dass Monika Sprüth seinerzeit nicht allzuviel auf den "Verbalradikalismus" der Kölner Zampanos gegeben hat: "Die Rolle der Frau am Kunstmarkt, das war bei meiner Galerieeröffnung 1983 so ein Punkt, der nicht ganz geklärt war", sagt sie. "Cindy Sherman hatte zwar bereits ihre ersten Selbstporträts gemacht, aber sie waren hier noch nicht publik.
Ich fragte mich anfangs: Wo sind die interessanten weiblichen Künstler? Und versuchte dann mit ihnen in Kontakt zu kommen." Die ursprünglich in Oberhausen als Stadtplanerin tätige Architektin wollte eine Weile selbst Künstlerin werden, bis sie in Diskussionen mit Rosemarie Trockel erkennen musste, dass ihre Stärken wohl eher in der Vermittlung von Kunst liegen. "Es gab damals in der Kölner Kunstwelt eine Gruppe von interessanten Frauen, deren ausgeprägte Motivation aber dahin ging, vor allem den Männern zu gefallen.
Aus dem Schutz von Machos eine Galerie zu eröffnen, wäre für mich das Allerletzte gewesen, es ging mir immer um die eigene Sache." Würde man eine Familienaufstellung machen, so käme man auf kurios verfilzte biografische Zusammenhänge.
Immerhin zwei prominente Frauenkarrieren lassen sich auf den Stall von Max Hetzler zurückverfolgen. Sowohl die Frankfurter Galeristin Bärbel Grässlin als auch die mit der Hauptgalerie noch in Köln ansässige Gisela Capitain haben bei Hetzler ihre Lehrjahre absolviert. Bärbel Grässlin, die in zweiter Generation einem kunstpassionierten Familienclan von Sammlern aus dem Schwarzwald angehört, hat sich dann 1985 mit ihrer eigenen Galerie gleich in die Diaspora nach Frankfurt am Main abgesetzt. Die hessische Begeisterung der Kunsthändler vor Ort hielt sich allerdings in Grenzen:
"Mal sehen, wie lange die das durchhält!", tuschelte man hinter vorgehaltener Hand. "Dieses Gerede war mir eher Ansporn", sagt die sympathisch bodenständige Galeristin. Ihr überwiegend von einer Boy-Group, bestehend aus Imi Knoebel, Meuser, Reinhard Mucha, Albert Oehlen, bestücktes Programm weist auch kaum Fluktuationen auf. "Ich war schon immer eine treue Seele." Martin Kippenberger habe sie 1991 "breitgeschlagen", eine Ausstellung mit seinen Studenten zu machen.
Darunter war auch Tobias Rehberger, den sie heute vertritt. "Er hat mich von Anfang an schwer beeindruckt. Mich müssen Kunstdinge auch ästhetisch ansprechen." Was sie von Hetzler gelernt habe? "Die Überzeugung, dass Künstler das größte Kapital einer Galerie sind, dass man sie gut behandeln und bezahlen muss." Gisela Capitain findet, dass sie am Anfang in Köln niemandem auf die Füße getreten habe. Ihre 1986 ursprünglich für Papierarbeiten und Editionen gegründete Galerie ist eigentlich als ein Segment aus dem Hetzler-Programm ausgekoppelt worden. Künstlerfreund Kippenberger, dessen Nachlass sie heute vertritt, sprach ihr Mut zu. "Ich habe durch Kippenberger das ganze System kennen gelernt. Alles, sowohl den Künstler als Produzenten als auch die Vermittlung und ...", an diesem Punkt stockt sie lachend in Erinnerung an nächtliche Exzesse, "natürlich auch die so genannte Künstlerbetreuung." Capitains Kriterium für die Auswahl der Künstler: "Egal, welches Medium sie ein setzen, sollten sie zu einem starken Ausdruck auf einer intellektuellen Ebene fähig sein." Mit den verhältnismäßig neu hinzugekommenen Namen wie Uwe Henneken, Laura Owens, Rachel Khedoori, Monika Sosnowska hat sie einen guten Riecher bewiesen.
Was sollte man aber als Galeristin idealerweise mitbringen?
"Einfühlung!", meint Philomene Magers. "Ich habe eine ziemliche Empathiefähigkeit, glaube ich, und kann mich ganz gut in die jeweilige Person und das Werk eines Künstlers eindenken. Vielleicht ein persönlicher Defekt, der mir aber bei meinem Beruf zugute kommt." Bereits Magers' früh gestorbene Mutter führte eine gleichnamige Galerie in Bonn.
Monika Sprüth habe ihr zwar abgeraten, in deren Fußstapfen zu treten, sie aber dann doch unterstützt, indem sie ihr 1992 zwei Räume in ihrer ehemaligen, als Atelier genutzten Kölner Galerie vermietete und später auch die Messekojen mit ihr teilte. "Nach dieser unglaublichen Schnelligkeit im Kunstmarkt der achtziger Jahre gerade in Köln, wo es immer nur um das Schickste, Neueste, Jüngste ging, hielt ich nach den geistigen Vätern Ausschau und stieß auf John Baldessari, Ed Ruscha, Dan Flavin", erinnert sich Magers. 1998 fusionierten dann die beiden Galerien Monika Sprüth und Philomene Magers.
Wie stark Frauen mit Strategie und Charisma seit dem famosen Auftakt von Annely Juda 1968 in London den Galerienkosmos bis ins heutige Tokio gestaltet haben, erfährt man auch in dem unlängst erschienenen Buch "Frauen, die handeln" von Claudia Herstatt. Aus Wien finden sich in dem Porträtband gleich zwei "Überzeugungstäterinnen".
Als solche bezeichnet sich zumindest Rosemarie Schwarzwälder im Schulterschluss mit ihrer Kollegin Ursula Krinzinger. Die "schöne Rosemarie", wie die gebürtige Baslerin oft bewundernd genannt wird, gilt als durchsetzungsstark. Aus der ursprünglichen Vereinsstruktur der Galerie nächst St. Stephan entwickelte sie von 1978 an ein tragfähiges Konzept für ein Privatunternehmen. "Neo- Geo war eine Erfindung unserer Galerie, auch wenn uns bei dem Begriff, den keiner der Künstler wie Helmut Federle oder Imi Knoebel haben wollte, fast schlecht geworden ist." Zu ihren jüngeren Schützlingen zählen die phantasmenerfüllten Modellbauer Isa Melsheimer und Manfred Pernice. Ihre weiblichen Vorzüge im Galerienmetier sieht Schwarzwälder darin, "dass man sein Ego nicht immer spazieren führen muss und dadurch in Konkurrenzkampf mit dem Künstler ist. Durch die Merkantilisierung ist das wieder stark gewachsen. Mit Jay Jopling von White Cube und Larry Gagosian sind es ja im Grunde Männer, die heute den kommerziellen Druck ausüben." Das im zeitgenössischen Bereich verschlafene Wien rüttelte sie seinerzeit im Trio mit den Kolleginnen Ursula Krinzinger und Grita Insam wach.
Krinzinger ist vermutlich die höchstdekorierte Galeristin: Der Kunsthistorikerin wurde das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst sowie in Frankreich der "Chevalier de l' ordre des Arts et des Lettres" verliehen.
Dabei hatte sie wegen des Wiener Aktionisten Hermann Nitsch sogar einmal eine Klage bei der Staatsanwaltschaft am Hals. Krinzinger startete vor 22 Jahren mit Body Art. Heute betreibt sie auch ein Projekthaus für "Artists in Residence" und sucht in Indien nach künstlerischem Nachwuchs (art 11/2008). Kaum vorstellbar, wie sie das Pensum in ungebrochenem Elan bewältigt.
"Ich bin ein absoluter Morgenmensch und schon ab sechs oder sieben Uhr in der Galerie. Zudem habe ich die fürchterliche Angewohnheit, dass ich den Mitarbeitern ständig Diktate auf verschiedenen Aufnahmegeräten hinterlasse." Eva Presenhuber hat in Wien Kunst studiert, wollte aber partout nicht in der Stadt bleiben. Zürich erschien nach einer Mitarbeit in der Galerie Grita Insam als ideales Pflaster für ihre kuratorischen Ambitionen, weil die Kunsthalle dort erst ihre Anfänge hatte und es bis auf Bob van Orsouws damalige Wohnzimmergalerie "vielleicht noch eine Hundertwasser-Ausstellung gab". In der 1989 übernommenen Galerie Walcheturm baute Presenhuber ein Programm auf, das sich heute wie das Who's Who der zeitgenössischen Kunst liest: Angela Bulloch, Urs Fischer, Liam Gillick, Karen Kilimnik, Franz West. Künstler, die sie dann in die fünf Jahre währende Partnerschaft mit Hauser & Wirth einbrachte.
"Es gab große Konflikte, wer für was zuständig ist. Und am Ende hat dann die Geldpower von Iwan Wirth gesiegt. Ich fühlte mich nicht sehr wohl in der unausgewogenen Situation der Finanzen und würde nie wieder so eine Partnerschaft eingehen." 2003 trennte man sich, arbeitet aber im Zürcher Löwenbräu-Areal noch kollegial unter einem Dach. Presenhubers Auge gilt als unbestechlich, man bewundert sie dafür und fürchtet sie auch ein wenig. Ihre Empfehlung für Einsteiger in den Galeriebetrieb:
"Man braucht heute ein gutes Netzwerk, um darüber informiert zu sein, was international in den verschiedenen jungen Szenen läuft. Dieses Knowhow ist essentiell, wenn man mit einer Programmgalerie eine bestimmte Bewegung illustrieren will." Esther Schipper, polyglott und seit Jahren im Komitee der Art Basel, ist so eine taktisch kluge Netzwerkerin. Über großes finanzielles Kapital verfügte sie wie auch Eva Presenhuber oder Philomene Magers anfangs nicht. "Ich hatte bei meinem Start 1989 in Köln ein bisschen Geld geerbt, das ich für so idiotische Sachen wie ein erstes, noch sehr teures Faxgerät und das erste PC-Notebook von Toshiba ausgegeben habe. Ich habe mich richtig aufgerüstet, und dann war das Erbe auch schon fast weg." Ihre Künstler hat sie teils in der Ecole des Beaux-Arts in Grenoble 1987/88 bei den Postgraduate Studies kennen gelernt - wie Dominique Gonzalez-Foerster oder Philippe Parreno. Auf ihrer ursprünglich mit Michael Krome in der Auguststraße eröffneten Galerie gründet letztlich auch der Kunstmythos um Berlin-Mitte: "Es handelte sich um eines der ersten Häuser, die komplett saniert waren. Wir hatten anfangs nur eine ganz kleine Fangemeinde, darunter zwei Sammler, die im Westen Berlins wohnten." Heute zieht Esther Schipper viele Fäden im Vorder- und Hintergrund.
Ob es um die Durchführung des "Gallery Weekend" oder die letztes Jahr von Galerien organisierte "abc"- Schau geht, sie hat ein entscheidendes Wort mitzureden. Berlin hat ihrer Ansicht nach durch die jetzige Dichte an Galerien seine "Unschuld" verloren:
"Man wetzt schon die Messer! Aber die Stadt kann auch einiges an parallelen Aktivitäten in der zeitgenössischen Kunst vertragen." Die Standortfrage beschäftigt alle befragten Galeristinnen. Die meisten kokettierten mindestens einmal in ihrer Laufbahn mit New York als Wunschstandort, verwarfen die Überseepläne aber wieder. Nur Gisela Capitain winkt ab: "Ich möchte nicht erleben, wie hart da jeden Tag gekämpft wird. Es reicht mir, wenn ich es über meinen Kollegen Petzel erfahre." Mit dem in New York angesiedelten Friedrich Petzel hat Capitain unlängst eine Dependance in Berlin er öffnet. So wohl Monika Sprüth wie auch Rosemarie Schwarzwälder sahen in Rücksicht auf ihre schulpflichtigen Kinder von radikalen Ortsveränderungen ab. Ein Vorteil des Metiers sei allerdings, dass der Nachwuchs relativ selbstverständlich in die große Kunstfamilie mit aufgenommen werde, findet Esther Schipper, Mutter zweier Kinder. Ohnehin habe sich in den letzten 20 Jahren viel geändert, Frauen werden heute meist als gleichberechtigte Geschäftspartner akzeptiert. Noch nicht genug, meint jedoch Philomene Magers: "Manche Sammler, speziell Männer, fühlen sich sehr heimisch bei Machos, wo das Testosteron nur so ausgeschüttet wird. Im Kunstmarkt sind viele konditioniert auf so ein Alphatierchen- Schema und trauen noch mehr einem Mann. " Eva Presenhuber wirkt nicht so, als ob sie sich von Männern einschüchtern lässt. Nur manchmal ist sie genervt: "Die männlichen Kollegen spielen sich gerne auf und wollen einem erklären, wie das Geschäft geht. Urlangweilig, wenn sie sich so aufplustern! Da erzählt mir beispielsweise einer genau das, was ich kurz vor her gesagt habe und tut so, als hätte er es gerade neu erfunden." Generell sehen die acht Powerfrauen einer sich anbahnenden Krise des Kunstmarkts eher gelassen entgegen:
"Wir waren immer extrem vorsichtig.
Wenn es keine richtigen Ausschläge nach oben gibt, gibt es auch keine nach unten", sagt Magers. Krinzinger wiederum, die bekannte Sammler wie Harald Falckenberg und Don und Mera Rubell berät, sagt: "Durch mein Programm, das sich sehr reibt und sperrig ist, habe ich kaum mit Investoren zu tun." Auch Presenhuber zeigt keine großen Ängste: "Es gibt jetzt eine Reinigung der Situation, mit der man auch gerechnet hat." Sie lässt sich gerade ein neues Galeriehaus von Andreas Fuhrimann und Gabrielle Hächler in Zürich bauen, das 2011 eröffnet werden soll. Bärbel Grässlins Mietvertrag in dem von Portikus-Architekten Klaus Dreißigacker gestalteten Galerieloft läuft in sieben Jahren aus. Und danach? "Ich glaube nicht, dass ich am Schreibtisch einschlafen werde", scherzt sie. Eines scheint sicher: Eventuelle Flauten am Kunstmarkt werden diese Ladys überstehen. Und zwar ohne mit der Wimper zu zucken. Grandezza vergeht nicht.
Literatur: Claudia Herstatt: "Frauen, die handeln.
Galeristinnen im 20. und 21. Jahrhundert", Hatje Cantz Verlag, 29,80 Euro
Bildunterschrift:
Gipfeltreffen während der Kunstmesse am Strand von Miami Beach: (von links)
Bärbel Grässlin, Eva Presenhuber, Esther Schipper, Ursula Krinzinger, Philomene Magers, Rosemarie Schwarzwälder
ESTHER SCHIPPER Galerie: gegründet 1989 in Köln, heute in Berlin-Mitte.
Künstler: Angela Bulloch, Thomas Demand, Liam Gillick, Dominique Gonzalez-Foerster, General Idea, Carsten Höller, Philippe Parreno
MONIKA SPRÜTH Galerie: gegründet 1983 in Köln, heute in Berlin und London gemeinsam mit Philomene Magers.
Künstler: Cindy Sherman, Barbara Kruger, Jenny Holzer, Rosemarie Trockel, Andreas Gursky, Peter Fischli/David Weiss, Thomas Demand
PHILOMENE MAGERS Galerie: gegründet 1992 in Köln, seit 1998 in Partnerschaft mit Monika Sprüth in Berlin und London (siehe oben).
Künstler: Donald Judd, Robert Morris, Ed Ruscha, Richard Artschwager, Richard Prince
BÄRBEL GRÄSSLIN Galerie: gegründet 1985 in Frankfurt/Main.
Künstler: Martin Kippenberger, Meuser, Albert Oehlen, Werner Büttner, Christa Näher, Franz West, Herbert Brandl, Tobias Rehberger
GISELA CAPITAIN Galerie: gegründet 1986 in Köln.
Künstler: Günther Förg, Martin Kippenberger, Uwe Henneken, Zoe Leonard, Laura Owens, Monika Sosnowska, Jorge Pardo
"Den Männern gefallen? Aus dem Schutz der Machos eine Galerie zu eröffnen, wäre für mich das Allerletzte gewesen!"
ROSEMARIE SCHWARZWÄLDER Galerie: Galerie nächst St. Stephan in Wien, zunächst als Geschäftsführerin, seit 1987 Inhaberin.
Künstler: Imi Knoebel, Helmut Federle, Isa Melsheimer, Manfred Pernice, Karin Sander, Jörg Sasse
URSULA KRINZINGER Galerie: gegründet 1971 in Bregenz, heute in Wien.
Künstler: Hermann Nitsch, Günther Brus, Erwin Wurm, Mark Wallinger, Chris Burden, Jonathan Meese, Erik van Lieshout, Gavin Turk
EVA PRESENHUBER Galerie: startet 1989 mit Galerie Walcheturm in Zürich, seit 2003 unter eigenem Namen.
Künstler: Monika Baer, Urs Fischer, Peter Fischli/ David Weiss, Candida Höfer, Karen Kilimnik, Sylvie Fleury
"Männliche Kollegen spielen sich immer noch gern auf und wollen einem erklären, wie das Geschäft geht"
