Ausgabe: 02 / 2009
Seite: 15

Schustergeschwurbel

Von

EINE LISTE

Der 2008 abgetretene Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin Peter-Klaus Schuster war für grandiose Stilblüten berühmt:

1. Ich muss jetzt endlich sehr persönlich werden. Jeder Kunsthistoriker steht im Lauf seiner Karriere vor der Wahl, ob er Italiener oder Franzose werden will.

Verleihung des Ordens zum "Officier des Arts et des Lettres", Französische Botschaft, 26. September 2008 2. Wegen Beuys und Warhol aus der einzigartigen Sammlung von Erich Marx sind wir alle dankbare Marxisten.

Eröffnung "Beuys, Warhol und die Dekonstruktion des Künstlermythos", Hamburger Bahnhof, 2. Oktober 2008 3. Im Film Ihres Lebens, lieber Herr Neumann, wird die Museumsinsel zu Ihrer Hauptrolle werden.

Richtfest Neues Museum, 21. September 2007 4. Der "Broken Obelisk" vor dem Tempel der Moderne, ein kaum je völlig auszudeutendes Sinnbild für "MoMA in Berlin".

Eröffnung "Das MoMA in Berlin. Meisterwerke aus dem Museum of Modern Art, New York", Neue Nationalgalerie, 18. Februar 2004 5. Ausstellungen benötigen nicht nur Geld, zuallererst benötigen sie Werke!

Eröffnung "Das XX. Jahrhundert. Ein Jahrhundert Kunst in Deutschland", Altes Museum, 3. September 1999 6. Milder Bode, voller Anmut, Eleganz, Schönheit, Würde und Kunstsinnigkeit Wiedereröffnung des Bode-Museums, Bode-Museum, 17. Oktober 2006 7. Was für ein Tag! Was für ein Ort! Was für ein Anlass!

Abschied Klaus-Dieter Lehmann, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Pergamon-Museum, 29. Februar 2008 Alle Zitate stammen aus "Peter-Klaus Schuster.

Berliner Reden 1999-2008", Hrsg. Elisabeth Rochau-Shalem, Prestel Verlag 2008