Ausgabe: 11 / 2009
Seite: 142-146

Die große art-Jubiläums-Edition

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Das Angebot für Leser: Zum Jubiläum bieten wir unsere schönsten Künstlerporträts aus 30 Jahren als exklusive Edition an. Sie können eine limitierte Auflage von gerahmten Originalprints im Format 45 x 30 bzw. 43 x 33 cm bestellen (Seite 146). Außerdem sind diese und weitere Bilder noch bis zum 1. November im Foyer des Verlagshauses Gruner + Jahr am Baumwall 11 in Hamburg zu sehen

Die art-Jubiläumsedition Die elf Künstlerporträts der art-Jubiläumsedition erscheinen in einer limitierten Auflage von je 25 Exemplaren zum Preis von je 450 Euro (inkl. MwSt.) plus Versandkosten (15 Euro in Deutschland, Ausland auf Nachfrage). Die Fotografien sind im Pigmentdruckverfahren auf edlem Hahnemühlen-Papier geprintet, Sie erhalten sie fertig mit Passepartout gerahmt und mit einem Zertifikat versehen.

Bildformat: 45 x 30 cm bzw. 43 x 33 cm Rahmen: 70 x 50 cm, weiß lasiert Alle elf Werke: statt 4950 Euro nur 4500 Euro!

So bestellen Sie die Edition Per Post: art - Das Kunstmagazin, 20444 Hamburg Per Mail: kunst@art-magazin.de Per Fax: (0 40) 37 03 56 18 Per Telefon: (0 40) 37 03 25 64 Der Versand der Edition erfolgt ab Ende November. Sie erhalten Ihre Bilder in jedem Fall rechtzeitig vor Weihnachten.

Bildunterschrift:

1. art 0/1979 Die Erstausgabe des Kunstmagazins art, das erste Titelbild:

Der "Stern"-Fotograf Robert Lebeck besucht den kolumbianischen Künstler Fernando Botero in seinem Pariser Atelier. Der Maler und Bildhauer, bekannt für seine Porträts üppiger Frauen, sagt im art-Gespräch: "Kunst, die sofort gefällt, taugt wenig."

2. art 5/1981 Keiner hat Maschinen so präzise, aber auch so bedrohlich ins Bild gesetzt wie der Maler Konrad Klapheck. "In den Objekten, die mich faszinieren, gibt es immer eine versteckte Gestalt", verrät er dem art-Autor Günter Engelhard. Dirk Reinartz fotografiert den damals 46-Jährigen in seinem Düsseldorfer Atelier.

3. art 5/1986 Ihr Hamburger Atelier erinnert an eine Wunderkammer, und auch die Hausherrin selbst wirkt, als käme sie aus einer anderen Zeit: Jens Rathmann fotografiert Hanne Darboven in Schwarzweiß.

Im Interview rühmt die Konzeptkünstlerin Helmut Schmidt und Ronald Reagan - damals nicht gerade üblich in der Kunstszene.

4. art 7/1986 Dem art-Reporter entgeht nichts: Der Künstler Martin Kippenberger habe ein "junges blondes Ding" als Assistentin engagiert, bemerkt Jörg-Uwe Albig, preist ansonsten aber dessen künstlerische Leistung. Kurt Michael Westermann porträtiert das Enfant terrible ganz seriös: mit Föhnwelle, Streifenhemd und Krawatte.

5. art 12/1994 Zum ersten Mal widmet art eine ganze Ausgabe der Kunstmetropole New York. Für einen Report über "7 Starke Frauen" besucht Martha Cooper auch Cindy Sherman in ihrem Atelier und zeigt sie inmitten von teils grotesk verfremdeten Puppen - Requisiten für ihre Selbstporträts.

"Das Foto ist meine Performance", sagt Sherman.

6. art 12/1997 Der Hollywoodstar Dennis Hopper präsentiert sich in art von einer anderen Seite: Als Fotograf, Sammler und Freund vieler Künstler plaudert er aus dem Nähkästchen. Für Thomas Hoepker posiert der Schauspieler, dessen wilde Auftritte immer wieder Schlagzeilen gemacht hatten, mit einer Gummiente.

7. art 1/2001 Kurz nach der Jahrhundertwende setzt die Malerei von Leipzig aus zum Höhenflug an. Roman März fotografiert den neuen Star Neo Rauch im Atelier mit verschränkten Armen, Autor Gerhard Mack ringt dem Künstler spirituelle Bekenntnisse ab: "Manchmal habe ich das Gefühl, mir wurde der Pinsel geführt."

8. art 11/2004 Zum 25-jährigen Bestehen ehrt art eine der großen Künstlerinnen der Gegenwart: Louise Bourgeois, damals schon über 90 und heute noch immer aktiv. Nancy Crampton porträtiert die Grande Dame in ihrer Skulptur "Spinne", art-Korrespondentin Ute Thon beschreibt eine ihrer legendären New Yorker Audienzen.

9. art 5/2007 Einst gehörte er zu den Besetzern der Hafenstraße, nun erobert Daniel Richter mit seinen dunkel-apokalyptischen Gemälden die Hamburger Kunsthalle. Ebendort trifft der Fotograf Det Kempke den Künstler - und fragt ihn, ob er sich nicht mal die Treppe hinab stürzen könne. Richter, ganz Anarchist: "Kein Problem."

10. art 5/2007 Großes Interview mit Gilbert & George, dem legendären englischen Künstlerduo. Elke Bock fotografiert die beiden im Hinterhof ihres Londoner Hauses, art-Korrespondent Hans Pietsch fragt: "Was wären Sie, wenn Sie nicht Gilbert & George geworden wären?" Die verblüffende Antwort: "Wir wären nichts."

11. art 10/2008 Keine Farbe bitte: Der Künstler Terence Koh hat sein Werk und sich selbst ganz in Weiß getaucht.

Ob er in China oder Singapur geboren ist, will er nicht verraten, er lebt in New York und hat dort Erfolg. Claudia Bodin schreibt über ihn und seine jungen wilden Künstlerfreunde, Jürgen Frank zeigt ihn als Mann in Weiß.