Ausgabe: 11 / 2009
Seite: 11-25
Studio
Von
ART HAT BESUCHERN DER TATE MODERN IN LONDON EINE FRAGE GESTELLT:
"Was fällt Ihnen zu deutscher Kunst ein?"
Camilla Sotomayor, 25, aus Puerto Varas, Chile, studiert Architektur in London:
"Ich mag ,Das Kabinett des Dr. Caligari' von 1919. Das Robert- Wiene-Werk ist beispielhaft für den expressionistischen Stummfilm. Die Art des Umgangs mit Licht und Schatten und die grotesk gemalte Kulisse faszinieren mich besonders. Überhaupt verbinde ich mit deutscher Kunst den Expressionismus, vor allem Maler wie Franz Marc oder Otto Dix."
Casey McSweeney, 31, Architekt aus Chicago, lebt in Peking: "Da fällt mir als Erstes ein Film aus den Achtzigern ein: ,Der Himmel über Berlin' von Wim Wenders. Berlin ist eine sprudelnde Stadt! Viele meiner Freunde - Künstler und Architekten - zieht es in die deutsche Hauptstadt. Wir müssen sie im Auge behalten, denn da gibt es auch Zukunft bestimmt noch viel zu sehen!"
Chantal und Olivia, beide 15, Schüle- rinnen aus London:
"Im Kunstunterricht beschäftigen wir uns gerade mit Oberflächenstrukturen.
Deshalb haben wir uns heute in der Tate die abstrakten Gemälde von Gerhard Richter aus der Serie ,Cage' von 2006 angesehen und die Wirkung der übereinander gelagerten Farbschichten analysiert. Es ist toll, wie so auf einer flachen Leinwand ein räumliches Bild entsteht."
Miguel Orneles, 27, Ingenieur aus London: "Ich muss gestehen, dass mir die Fotografien von Leni Riefenstahl gefallen. Ich war lange hin und her gerissen, ob mir ihre Arbeiten trotz ihrer umstrittenen Vergangenheit und ihrer Nähe zum Nationalsozialismus zusagen. Doch ihre Fotoreportagen über das afrikanische Volk der Nuba sind zu kraftvoll, um ihnen widerstehen zu können."
Wendy Taylor, 56, and John Morley, 59, arbeiten in der Tourismusin- dustrie in Adelaide, Australien: "Wir finden Gerhard Richters Stammheim-Zyklus ,18.
Oktober 1977' grausam und schön zugleich. Überhaupt scheint sich ein großer Teil der Gegenwartskunst aus Deutschland eng mit der eigenen Geschichte zu beschäftigen.
Dieses konzentrierte, intensive Abarbeiten ist sehr beeindruckend."
Mike Roy, 51, Sozialarbeiter aus London: "Da fallen mir sofort die Radierungen und Zeichnungen von der wunderbaren Käthe Kollwitz ein. Mich beschäftigt immer wieder die kühle Emotionalität, die ihre Arbeiten auszeichnet. Aber ich mag auch Paul Klee, Max Ernst und natürlich die deutschen Expressionisten, die hier in England bestimmt am bekanntesten sind."
BERLINER ARCHITEKTEN GRATULIEREN ZUM 40.!
Der Fernsehturm hat Geburtstag
Am 3. Oktober 1969 wurde der Berliner Fernsehturm nach vier Jahren Bauzeit feierlich in Betrieb genommen. Er prägt das Bild der Hauptstadt wie kaum ein anderes Wahrzeichen
Mein lieber Alex, mit 40 wird man im Schwäbischen "gscheit" - schön war man vorher schon. Verzeih mir bitte, aber diese Eigenschaften sind ja leider durch Deinen Cousin in Stuttgart belegt. Du weißt, ich sehe Dich immer gerne, bin mir aber nicht sicher, was mich an Dir fasziniert. Ist es Deine Mischung aus technoiden Zukunftsvisionen der fünfziger Jahre, einer Kaufhausfassade und etwas Frank Lloyd Wright, die keine wirkliche Schönheit generiert, oder ist es Deine realsozialistische Nouveau-Riche- Attitüde, die perfekt die Berlinerwartungen eines Süddeutschen erfüllt? Für die nächsten Jahre wünsche ich Dir für Dein Ego ganz viele Hochhäuser von Hans Kollhoff, für die Seele vielleicht auch etwas Altberlin, auf jeden Fall aber eine Ausweitung der lebendigen Szene aus "Mitte" zu Dir. Alles Gute Dein HG Merz
1992, auf der Freitreppe, es war nach dem Besuch der Fassbinder-Ausstellung im Sockelbauwerk, auf Durchreise, im Sommer, hatte ich meinen ersten romantischen Kuss in Berlin, zirka 20 Minuten denke ich, dann zogen wir weiter ...
Jürgen Mayer H.
Lieber Fernsehturm, solange es Dich gibt, brauche ich kein Stadtschloss! Alles Gute zum 40sten, Dein Roger.
Roger Bundschuh
Lieber Alex, Sputnik, Diskokugel, Satellit, schön dass es Dich noch gibt.
Viele Deiner Ostkollegen wurden schon viel früher aus dem Leben gerissen. Des Kaisers alte Kleider werden nun stattdessen aus dem Keller geholt. Du bist die letzte verbliebene Ost-Ikone, halte die Stellung. Die neuen Nachbarn werden Dir bald zur Hüfte ragen und Gesellschaft leisten. Drehe Dich weiter, es wird viel passieren, werde nicht schwindelig.
Ich hoffe das Beste.
Dein Robertneun
FRÜHE ERKENNTNIS - KINDER ERKLÄREN KUNST (12)
Thies, 5, über "Café Deutschland I" (1978) von Jörg Immendorff:
Da feiern Menschen ein Fest! Ein Mann steckt seine Hand durch eine Mauer und hat einen Pinsel in der Hand. Genau solche Pinsel habe ich auch, aber ich male nicht gern. Ich tobe lieber! Und feiern tue ich auch gern - meinen Geburtstag zum Beispiel. Ich hab' ganz bald Geburtstag!, am dritten Dezember. Dann gibt es ein Fest, und wenn's dunkel ist, gehen wir raus und machen einen Laternenumzug. Ich habe zwei Laternen, die hab' ich selbst gebastelt, mit echtem Feuer drin. Auf dem Bild tanzen da noch ein Mann und eine Frau. Der Mann zieht seine Jacke dabei aus - wahrscheinlich ist ihm heiß. Ganz hinten ist eine Frau, die ist nackt. Ich weiß auch nicht, warum sich da alle ausziehen. Oben in der Ecke versteckt sich ein Mann mit Brille. Der will bestimmt was klauen. Ich weiß auch was:
Das ist die Deutschlandfahne auf dem Tisch in der Mitte. Aber sie ist noch gar nicht fertig. Zwei Männer sind noch dabei, sie mit Tusche anzumalen.
Und die Frau vorne mit den langen Haaren will sie gleich aufhängen - warum sonst hat sie so einen Werkzeugkasten in der Hand?! Ich habe sogar zwei Werkzeugkästen. Am besten finde ich meinen Hammer, weil ich den von Papa geerbt habe. Damit hab' ich sogar schon einen echten Nagel aus Metall in eine Wand geschlagen. Das durfte ich!
EINE LISTE Die größten deutschen Kunstskandale 1963 Georg Baselitz' Werk "Die große Nacht im Eimer" mit einem onanierenden Zwerg wird aus der Ausstellung (Galerie Werner & Katz) heraus von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt. Die "Bild"-Zeitung erscheint mit dem Bild auf der Titelseite und einer Skandal-Schlagzeile.
1969 Die Bilderserie "Heroische Sinnbilder", Schwarzweißfotografien, aufgenommen an allen möglichen Punkten Alteuropas, zeigt Anselm Kiefer, den Hitlergruß ausführend.
1977 Documenta 6: Die erstmalige Teilnahme von "offiziellen" Künstlern der DDR führt zu heftigen Diskussionen - bis hin zum Ausstieg bereits berufener Ausstellungsteilnehmer, darunter Georg Baselitz, Markus Lüpertz und Gerhard Richter.
1986 Der Hausmeister der Staatlichen Kunstakademie in Düsseldorf hält Joseph Beuys' "Fettecke" für widerlichen Abfall und wischt sie ab. Ein Meisterschüler von Beuys klagt vor dem Landgericht Düsseldorf auf Schadensersatz in Höhe von mindestens 50 000 DM.
2000 Hans Haackes Objekt eines Bottichs mit Muttererde für den Reichstag, der von den Abgeordneten gefüllt werden soll, sorgt für langwierigen politischen Zündstoff. Eine knappe fraktionsübergreifende Mehrheit stimmt dem Antrag zur Errichtung des Kunstwerks "Der Bevölkerung" zu.
2003 Mit Kokain, Champagner und gleich neun professionellen Liebesdienerinnen wird der Maler Jörg Immendorff im Düsseldorfer "Steigenberger Parkhotel" von Staatsanwälten und Polizei aufgegriffen. Ein Jahr später werden elf Monate Haft auf Bewährung und 150 000 Euro Geldstrafe gegen ihn verhängt.
2005 Gregor Schneider will im Rahmen der Biennale von Venedig auf dem Markusplatz seinen "Schwarzen Kubus" in den Abmessungen der Kaaba von Mekka aufstellen.
Das religiös heikle Thema führt zu heftigen Protesten, die Schneider zur Aufgabe des Projekts zwingen.
2006 Eine Arno-Breker-Ausstellung mit dem Titel "Zur Diskussion gestellt" in Schwerin sorgt für eine große Mediendebatte. Künstler und Aktivisten hatten gegen die Zurschaustellung von Nazikunst protestiert.
2008 Im MUSEION, dem Museum für moderne und zeitgenössische Kunst im sehr katholischen Bozen, sorgt Martin Kippenbergers Kunstwerk "Zuerst die Füße" für heftige Polemik. Es stellt einen gekreuzigten Frosch dar.
Der SVP-Politiker Franz Pahl tritt in Hungerstreik, um gegen das Werk zu protestieren.
2009 Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Kunstprofessor Ottmar Hörl wegen "Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen" - er hatte Gartenzwerge mit zum Hitlergruß erhobenem Arm ausgestellt.
DIE ART-HOME-STORY (28)
Zu Gast bei Eberhard Havekost
Krimskrams, Nippes, Utensilien - im Laufe der Zeit sammelt sich so einiges an. Wir besuchen Künstler in ihren Ateliers und lassen uns ihre Lieblingssachen und Herzensdinge zeigen.
Adidasschachteln Ich fixiere ab und zu ein Logo und weiß, dass es im Chaos meines Ateliers doch eine Ordnung gibt und ich eigentlich nicht aufräumen muss. Außerdem benutze ich die Boxen, um die CDs zu ordnen, mit denen ich auflege. Sie kommen nach der Musikrichtung geordnet rein: House, Hip-Hop und Ghetto House. Neuerdings erhöhe ich den Anteil der Achtziger-Jahre-Musik.
Das hebt automatisch die Stimmung einer Party, und man fühlt sich auch als 40-Jähriger wieder jung.
Terpentinöl Das ist eine entflammbare Substanz, die sowohl Ölfarben als auch Malprozesse verflüssigt.
Mit seinem roten Piktogramm steht es für eine praxisorientierte Revolution des Malens. Bei übermäßigem Gebrauch allerdings verflüssigt es auch das Hirn und macht süchtig. Ich benutze es aber nur in geringen Mengen und achte darauf, dass es weder in meinen eigenen noch in den Kreislauf des Grundwassers gerät.
Weihnachtsbaum Eigentlich benutze ich keine künstlichen organischen Fetische zur Inspiration.
Das chinesische Plastikbäumchen ist jedoch so ein Ding, das man bei jedem Umzug einpackt, ohne viel nachzudenken.
Natürlich habe ich dieses naturalistische Sonderangebot auch schon gemalt, wie auch weitere Nadelgehölze. Es ist meine einzige Verbindung zu China - und zu Weihnachten.
Hexenzeichnung Dieses Bild hat meine zehnjährige Tochter gemalt. Es ist wahrscheinlich ein Selbstporträt im Zusammenhang mit dem Buch "Die kleine Hexe" von Otfried Preußler. Ich finde es schön, dass es immer wieder Versuche gibt, ein wesenhaftes Gegenüber darzustellen. Sie experimentiert auch mit abstrakten Körperausdehnungen, was man deutlich an dieser Nase sieht.
Dole-Bananenkiste Damit trage ich meine CDs durch das Atelier. Ich weiß nicht genau, wieviele ich habe: 3000 oder 4000? Jedenfalls kann ich damit nicht alle auf einmal bewältigen.
Auf der Vorderseite ist so etwas wie ein Gesicht zu erkennen. Zusammen mit der Schrift und dem Bananenlogo strahlt die Kiste eine gewisse Exotik aus. Ein analoger Stauraum für digital aufbewahrte Musik.
Grafik:
Brotlose Kunst?
Das ist ein Klischee! Diese Deutschlandkarte lässt fast vermuten, es sei anders herum: Auffällig viele Künstler leben dort, wo die Hartz-IV-Quote niedrig ist - in Freiburg, Stuttgart, Hamburg oder Bayern.
In den neuen Bundesländern, wo viele grüne Tupfen für eine hohe Hartz-IV-Quote stehen, gibt es nur wenige rote Künstler-Kreise. Berlin ist natürlich alles auf einmal: arm, sexy und voller Künstler.
Grafik:
Geld oder Liebe?!
Es sieht ganz so aus, als würden sich die reichen Hamburger eher fürs Geld entscheiden und die Berliner für die Liebe - die Liebe zur Kunst! Öffentlich zugängliche Privatsammlungen gibt es auffällig viele in der Hauptstadt, wie auch im Ruhrgebiet und in Süddeutschland.
Auffällig viele Milliardäre gibt's in der Hansestadt und an der Bergstraße. Im Raum München und im Ruhrgebiet gibt's beides: Kunst und Knete.
Bildunterschrift:
Ein Jahr und viele Gutachten hat es gedauert, bis die Genehmigung für Boran Burchhardts spektakulären Plan durch war: Er hat die Minarette der Hamburger Centrum-Moschee mit einem an Fußball und islamische Ornamentik erinnernden Muster aus weißen und grünen Sechsecken versehen. Zur Realisierung wurden beide Minarette per Kran abmontiert.
Fünf Wochen dauerte der turmlose Zustand der Moschee - der sich wiederholen wird, da Burchhardt die Zusage bekam, die Minarette als autonome Skulpturen ausstellen zu dürfen.
380 Quadratmeter misst Ai Weiweis Teppich-Installation "Soft Ground", die hier gerade von einem bayerisch-chinesischen Team verlegt wird. Diese bewusstseinserweiternde, watteweiche Fliesenwiese ist Teil seiner großen Einzelausstellung "So Sorry", die noch bis 17. Januar 2010 im Münchner Haus der Kunst zu se hen ist. Beinahe hätte der berühmte chinesische Künstler die Eröffnung nicht erlebt, da er in Folge von Schlägen während einer Festnahme im August in seiner Heimat eine Gehirnblutung erlitten hatte. Eine Notoperation in Deutschland rettete dem 52- Jährigen das Leben. Die Erlebnisse hat Ai Weiwei dokumentiert und zum Teil seiner Münchner Retrospektive gemacht.
Es sieht aus, als habe sich da eine alte Dame nach ihrem Wocheneinkauf im Museum verlaufen. Aber die hyperrealistische Skulptur "Lady with Shopping Bags" (1972) des 1996 gestorbenen US-Künstlers Duane Hanson ist nur eines der überraschend unkonventionell präsentierten Werke in Udo Kittelmanns Schau Die Kunst ist super! im Hamburger Bahnhof in Berlin. Noch bis 14. Februar 2010 werden dort auf über 10 000 Quadratmetern Werke der Nationalgalerie, der Sammlung Marx und der Friedrich Christian Flick Collection in thematischen, monografischen und motivischen Konstellationen neu in Szene gesetzt. Ergänzt wird dieser Cocktail durch Leihgaben von Künstlern. Mehr Infos: www.hamburgerbahnhof.de
Im Frühjahr 1990 bemalten 118 Künstler aus 21 Ländern die Reste der Berliner Mauer und schufen damit auf 1316 Metern die längste Open-Air-Galerie der Welt, die East Side Gallery. Seit diesem Sommer leuchten Bilder wie Dimitrij Vrubels "Der Bruderkuss" wieder in frischen Farben.
Vier Tage brauchte Mary Mackey, eine Malerin und Fotografin aus Denver, Colorado, in den USA, 1990 für ihr Bild "Tolerance"
Eines der berühmtesten Mauerbilder, "Test the Rest", vorher "Test the Best", stammt von der Berliner Wandmalerin Birgit Kinder
EINE TYPOLOGIE
Deutsche Wohnzimmerkunst
Was hängt über deutschen Sofas? Der Platz über der Polsterlehne ist der traditionelle Ort, an dem wir Geschmack in Form eines gerahmten Gegenstands zur Schau stellen
Alt, zerschlissen, durchgesessen - das WG-Sofa. Über ihm hängt ständig etwas Neues, weil sich seine jungen Besitzer basisdemokratisch auf ein Rotationsprinzip geeinigt haben: geklaute Bierwerbung, Filmplakate, Nachtclubposter und manchmal auch ein echtes Bild - selbst gemalt mit Abtönfarbe.
Aber, aber! Die Vergabe der Pole- Position über einer Designer- Couch überlässt man doch nicht so einem wankelmütigen Gesellen wie dem Privatgeschmack!
Profi-Berater wissen doch viel besser, welche Kunst gut aussieht und trotzdem etwas hermacht. Hier hängt kein Bild, hier hängt ein Statement.
Schick und trotzdem gemütlich ist es bei Leuten, die im Speckgürtel großer Städte den Weitblick genießen. Einmal die Woche kommt die Putzfrau, klopft die Kissen auf dem Landhaus- Sofa und staubt das Ding oben drüber ab: den Kristallspiegel aus dem teuren, englischen Möbelladen.
Abends, 20 Uhr, in Deutschland:
Der Kleine ist endlich im Bett, die Große blockiert das Internet, Mama legt die müden Füße hoch, und Papa dämmert bei der "Tagesschau" weg. Über der Familien-Couch hängt die Sehnsucht in Form von Brücken, Kieselstränden oder Frühlings gräsern - gibt's alles bei Ikea.
Herzblut ist der Stoff, der den Motor von Menschen antreibt, die hier Rotwein trinken, Pfeife rauchen und Gespräche führen. Was über einem Sammler-Sofa hängt, hat Vergangenheit - eine private von Vorlieben bestimmte oder eine kunsthistorisch verbürgte.
In beiden Fällen ist es große Kunst, die hier gerahmt ist.
Aufgebrachte Bozener protestieren gegen Martin Kippenbergers Frosch am Kreuz
Eberhard Havekost (42, in seinem Berliner Atelier) orientiert sich bei seinen irritierenden Bildern oft an Fotografi en (Foto: Nina Lüth)
Putzrestauratorin Bettina Grimm beim Reinigen von Domfi guren mit Pinsel und Staubsauger
GALERIE KARSTEN GREVE
40 Jahre Galerie Karsten Greve · Drususgasse 1 - 5 · D - 50667 KÖLN Tel. +49-(0)221-257 10 12 · Fax +49-(0)221-257 10 13 galerie.greve@t-online.de 20 Jahre Galerie Karsten Greve · 5, rue Debelleyme · F - 75003 PARIS Tel. +33-(0)1-42 77 19 37 · Fax +33-(0)1-42 77 05 58 galerieparis@karstengreve.fr 10 Jahre Galerie Karsten Greve AG · Via Maistra 4 · CH - 7500 ST. MORITZ Tel. +41-(0)81-834 90 34 · Fax +41-(0)81-834 90 35 galerie.greve.moritz@bluewin.ch www.galerie-karsten-greve.com
Louise Bourgeois, My Day, 2006 Karton, Bleistift und Fäden auf Synthetikstoff, Unikat, 164,4 x 109,8 cm
