Ausgabe: 06 / 2008
Seite: 6

Schöne Titelstory

Von

"Trainingslager der Hochkunst" - Mirja Rosenau über die deutschlandweit existierenden Kunstvereine (5/2008)

New York, Tokio, Tel Aviv - im neuen art- Heft kommt man ja ganz schön rum in der Weltgeschichte. Umso erfrischender wirkt da ihre , die über ein sehr bodenständiges Kunstphänomen berichtet, die deutschen Kunstvereine.

Besonders erfreulich, dass art nicht nur die großen, bekannten Kunstvereine vorstellt, sondern auch in die Provinz geht. Gerade dort gibt es ja nicht unbedingt einen gut bereiteten Nährboden für die zeitgenössische Kunst, wie es etwa in Großstädten der Fall ist, sondern hier müssen sich so viele ehrenamtliche Leute abrackern, diesen Boden erst einmal zu bereiten.

Birgit Krause, per E-Mail

Gratuliere zu der tollen Reportage über die deutschen Kunstvereine. Gut, dass sie dieses Thema einmal aufgegriffen haben. Obwohl ich selbst nicht Mitglied in einem Kunstverein bin, bewundere ich das Engagement und die Tatkraft dieser Leute, die sich für noch unbekannte, junge Künstler stark machen und ihnen eine Plattform bieten. Junge Talente in anderen Ländern beneiden uns um unsere Kunstvereine, das habe ich schon oft in Italien und Frankreich gehört.

Gerlinde Hufnagel, per E-Mail

Mir war gar nicht bewusst, dass Kunstvereine so eine genuin deutsche Einrichtung sind. Ihre Reportage macht Lust auf Mitgliedschaft in einem solchen Verein - die negativen Assoziationen zu diesem Begriff (wie etwa Vereinsmeierei, Turnverein etc.) neutralisieren sich doch eher durch den Zusatz "Kunst-".

Peter Großmann, per E-Mail

Titelthema der Mai-Ausgabe von art war eine Reportage über die deutschen Kunstvereine