Ausgabe: 06 / 2008
Seite: 116-117

KUNST & GELD

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Weltrekord für restituiertes Cornelis-van- Haarlem-Gemälde: Bei Christie's in New York wurde das Gemälde "Herkules und Achelous", ein Meisterwerk des nordeuropäischen Manierismus, für 8,1 Millionen Dollar versteigert. Die Stasi hatte das Bild einst widerrechtlich in Ost- Berlin beschlagnahmt. Bis 2007 hing es im Bode-Museum. Nun wurde es dem rechtmäßigen Eigentümer zurückgegeben. Bei dem Käufer soll es sich angeblich um Damien Hirst handeln. +++ Konkurrenz für Neumeister, Ruef und Hampel: Michael Scheublein, lange Jahre Geschäftsführer bei Neumeister, ist dort ausgeschieden und hat zusammen mit seiner Frau, der Neumeister-Tochter Martina, das Auktionshaus "Art und Auktionen" gegründet. Es residiert in einer noblen Etagenwohnung in der Widenmayerstraße 28 in München. Die erste Versteigerung findet am 12. Juni statt. Spitzenstück ist Max Slevogts Gemälde "Blick auf die Villa in Godramstein bei Novembernebel" (1909) aus der Sammlung Schäfer in Schweinfurt, Schätzpreis:

30 000 Euro. Das Bild wurde früher in der Sammlung Ludwig Gutbier, Dresden geführt. +++ Für den 22. Juni bereitet das französische Auktionshaus Osenat in Fontainebleau eine erste Auktion mit Öko-Design vor.

Spitzenstück dürfte eine Liege aus Kork des Designers Daniel Michalik sein, die in einer Auflage von nur zwölf Stück erschien. +++ Auch Sotheby's hat bei seiner Designauktion am 14. Juni in New York ein Ökohaus im Angebot.

Der Artek-Pavillon des japanischen Architeken Shigeru Ban wurde letztes Jahr auf der Möbelmesse in Mailand ausgestellt. Die Bauteile des in Finnland gefertigten modularen Gebäudes wurden aus Abfallmaterial des Papierkonzerns UPM hergestellt. Der Schätzpreis liegt bei 800 000 bis 1,2 Millionen Dollar.

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