Ausgabe: 05 / 2008
Seite: 127

Als "Top-Baudenkmal mit einzigartigem Flair"

Von

lobt Direktorin Perdita von Kraft ihr neues Museum. Die ehemaligen Brandenburgischen Kunstsammlungen Cottbus haben in einem imposanten Industriebau auf einer Spreeinsel ein neues Domizil bezogen. Das einstige Dieselkraftwerk der Stadt bescherte den Kunstsammlungen auch gleich einen weniger langweiligen Namen: Obwohl erst am 8. Mai Eröffnung gefeiert wird, nannte sich das Institut bereits seit 2006 in Vorfreude auf die neue Unterbringung Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus (dkw). Rund 8 Millionen Euro kostete der Umbau des spätexpressionistischen Baus. 1250 Quadratmeter stehen für den seit 1977 aufgebauten Sammlungsbestand sowie für Sonderausstellungen in dieser Tate Modern an der Spree zur Verfügung. Das junge Berliner Architekturbüro Anderhalten hat die eigenwillige Industriearchitektur liebevoll restauriert und umgebaut, wobei der Innenhof zwischen dem ehemaligen Schalthaus und dem Maschinenhaus in eine überdachte Lobby verwandelt wurde. Mit der Ausstellung "Angelandet" zeigt das dkw zum Einzug Werke des Sammlungsbestands, unter anderem von Norbert Schwontkowski, Barbara Klemm, Andreas Gursky und Cornelia Schleime. Internet: www.museum-dkw.de