Ausgabe: 03 / 2008
Seite: 74
Bestandsaufnahme
Von
81 Künstler zeigen amerikanische Gegenwartskunst an zwei Orten NEW YORK: WHITNEY-BIENNALE
Seit ihrer Gründung im Jahr 1932 gehört die Whitney-Biennale zum festen Programm des Museums für amerikanische Kunst - und sorgt als aktuelle der Gegenwartskunst in den USA immer wieder für Aufregung. 2008 haben das Kuratorenduo - Henriette Huldisch und Shamim M. Momin vom Whitney Museum - und ein Beratergremium 81 Künstlerinnen und Künstler ausgewählt. Die meisten sind US-Amerikaner, aber auch Zugereiste dürfen teilnehmen, so die Schweizer Olaf Breuning, Olivier Mosset und Carol Bove, die Mexikanerin Natalia Almada oder der Venezolaner Javier Téllez.
Zum ersten Mal arbeitet das Whitney mit dem "Park Avenue Armory and Art Production Fund" (APF) zusammen, was der Biennale einen zweiten Ausstellungsort beschert: das "Seventh Regiment Armory Building" in der noblen Park Avenue. Hier werden vor allem Performances, Installationen und öffentliche Veranstaltungen stattfinden. Während der Whitney-Biennale wird zum fünften Mal der Bucksbaum Award verliehen.
Der Preis ist mit stattlichen 100 000 Dollar und einer Einzelausstellung im Whitney Museum verbunden. P. B.
Termin: 6. März bis 1. Juni. Katalog: Yale University Press, 45 Dollar. Internet: www.whitney.org
Schallplatten-Edition der Performance "Radio Pressburg" (2005) von Bozidar Brazda
