Ausgabe: 04 / 2007
Seite: 139

Chinatown an der Waterkant

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Meinhard von Gerkan, 72, international erfolgreicher Hamburger Architekt, setzt ganz auf China: Deshalb will der Baumeister des Berliner Hauptbahnhofes, der mit etlichen Großprojekten in der fernen Volksrepublik engagiert ist, nicht nur eine private Architektur-Akademie gründen, die vorrangig "Austausch von Architekten zwischen Europa und Asien fördern" soll. Gerkan wünscht sich zudem, dass Hamburg, wo er mit Volkwin Marg und Partnern ein Büro unterhält, Chinas Tor zu Europa wird. Dazu, so verkündete er jüngst, sei ein China- Viertel in der Elbestadt, in dem "sich die Chinesen wiederfinden", unabdingbar. Die Frage, wer so ein besser bauen könnte als Fernost-Experte Gerkan, erübrigt sich eigentlich.