Ausgabe: 04 / 2007
Seite: 133
Keine Hysterie
Von Claudia Bodin
Messen II: Solide Verkäufe auf der "Armory" in New York
Regen, Wind und Kälte konnten die Kunstbegeisterten nicht davon abhalten, die New Yorker "Armory Show" zu stürmen. Bis zu zwei Stunden standen sie Schlange, um die Messe in der neuen Halle am Pier 94 zu besuchen.
148 Galerien aus 20 Ländern waren vertreten.
Nicht so hysterisch wie in Miami sei die Stimmung. Ein wenig ernster, da für entspannter, mit soliden Verkäufen hieß es von den Galeristen. Eine der Top Attraktionen, die bonbonfarbenen Styropor- Skulpturen des Amsterdamer Künstlers Folkert de Jong ("My Blood, My Oil, My Ass", 2007, je 32 000 Dollar) bei James Cohan waren in den ersten Stunden ebenso verkauft wie die Schablonenmalerei von Ryan Mc- Ginness am Stand von Deitch Projects. Deutsche Kunst stand wieder hoch im Kurs. Bei "Armory"-Dauergast Eigen + Art drängte man sich auf dem Stand, um Arbeiten von Jörg Herold zu ergattern.
Auch der Junggalerist Jan Wentrup aus Berlin mit Künstlern wie Axel Geis meldete am ersten Tag: ausverkauft. Über die positive Geschäftsbilanz zeigte sich "Armory"-Direktorin Katelijne De Backer "zufrieden und erleichtert".
