Ausgabe: 03 / 2007
Seite: 122
MELDUNGEN
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Rembrandt zog Amsterdam: Das Rembrandtjahr 2006 anlässlich des 400. Geburtstags hat rund 250000 Touristen mehr als normal in die Niederlande gelockt. Alle teilnehmenden Museen konnten ihre Besucherzahlen emporschrauben, absoluter Gewinner ist das Amsterdamer Reichsmuseum: Obwohl der weitaus größte Teil des Gebäudes wegen Umbauarbeiten geschlossen ist, stieg die Zahl der Besucher um 35 Prozent auf 1,8 Millionen. Insgesamt zog es 2,1 Millionen Menschen zu den Sonderausstellungen, 25 Prozent mehr als erwartet. Auch in Deutschland war Rembrandt ein Renner: Rund 200 000 Besucher hatte die Schau "Rembrandt - Genie auf der Suche" in der Berliner Gemäldegalerie.
Mit Verspätung Paris: Nach langer Projektplanung und mehrmaligen Bauverzögerungen eröffnet rund sieben Jahre später als vorgesehen im März die "Cité de l'architecture et du patrimoine" in Paris. Mit 23000 Quadratmetern Fläche gilt das neue Architekturzentrum als eines der größten weltweit. Der 66 Millionen Euro teure Umbau vereint im Ostflügel des Palais Chaillot drei Institute unter einem Dach: das französische Institut für Architektur, das Museum französischer Monumente und die École de Chaillot, eine Fortbildungsstätte für Architekten.
Dänen an der Spree Berlin: Dänische Künstler, die in Berlin ausstellen oder arbeiten, werden von ihrer Regierung in den kommenden zwei Jahren mit zwei Millionen Kronen (270000 Euro) unterstützt. Außen- und Kultusministerium in Kopenhagen haben beschlossen, mit der Summe Künstler aller Richtungen zu fördern, unter anderem soll die Teilnahme am "DesignMai" aus den Geldern finanziert werden. In der deutschen Hauptstadt gibt es rund 300 Künstler und Kunststudenten aus Dänemark.
