Ausgabe: 02 / 2007
Seite: 119
In St. Petersburg, Paris und Boston
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Bildunterschrift: stehen gigantische Hochhausprojekte an, die das Erscheinungsbild dieser Städte stark prägen werden. So soll das britische Büro RMJM für den russischen Energie-Giganten Gazprom einen fast 400 Meter hohen, maiskolbenförmigen Turm am Ufer der Newa errichten (links), der auf die 300 Jahre alte Silhouette der Zarenstadt keine Rücksicht nimmt. Trotz des Protestes von Denkmalschützern und Architekten ist Gazprom-Chef Alexej Miller sicher, der Wolkenkratzer werde bald St. Petersburgs neues Wahrzeichen sein. Umstritten ist auch ein geplantes neues Hochhaus (Mitte) im Pariser Wirtschaftszentrum La Défense, das der US-Architekt Thom Wayne entworfen hat. Sein 300 Meter hoher und 900 Millionen Euro teurer "Phare" ("Leuchturm") ist fast so hoch wie der Eiffelturm und könnte ihm Konkurrenz machen.
Renzo Piano will mit einem gut 300 Meter hohen Büro-Wolkenkratzer (rechts) in Boston einen neuen Höhenrekord aufstellen. Der schlanke, 75 Etagen zählende Turm würde weit über Ieoh Ming Peis Hancock- Tower hinausragen, der mit 60 Geschossen bislang das höchste Bauwerk der Stadt ist.
