Ausgabe: 12 / 2007
Seite: 44-53
Der diskrete Reformator
Von Till Briegleb
Askese statt Spektakel. Stararchitekt David Chipperfield kämpft für einen kritischen Wiederaufbau des Neuen Museums in Berlin. Doch an den spröden Entwürfen des Briten scheiden sich die Geister
Wenn David Chipperfield, 54, den Namen seines - wie er sagt - wichtigsten Projektes "Neues Museum" ausspricht, dann hört es sich an wie "Noise-Museum", Krach-Museum. Das ist auch gar nicht so falsch, denn die Wiederherstellung des Gebäudes von Friedrich August Stüler auf der Berliner Museumsinsel, das im Krieg schwer beschädigt wurde und danach rund 45 Jahre verfiel, ist seit Jahren Anlass für teilweise erbitterten Streit. Als "Ruinenfetischismus", "Kohlenkeller" und "Pleite-Denkmal" wurden Chipperfields Pläne für einen kritischen Wiederaufbau von der Preußenlobby verunglimpft, die Berlin im Zustand von 1933 rekonstruiert sehen will. Denn der Londoner Architekt hat stets erklärt, er werde eine ablesbare vollständige Geschichte in Stülers Ruine bewahren. Die Spuren von Krieg und Verfall an dem 1859 fertiggestellten Museum sollten weder geleugnet noch getilgt werden, sondern einen würdigen Hintergrund für die Sammlungen des Ägyptischen Museums, des Museums für Vor- und Frühgeschichte sowie Teile der Antikensammlung bilden, die hier 2009 einziehen. Das empfand der kämpferische Bürgerverein "Gesellschaft Historisches Berlin" als "Bestrafung" an einem unschuldigen Gebäude und organisierte Protest.
Nun ist David Chipperfield niemand, der ernsthafte Einwände leichtfertig ignoriert. Das neue Eingangsgebäude für die Museen auf der Museumsinsel, das Chipperfield ebenfalls entwerfen durfte, hat er nach massiven öffentlichen Einwänden komplett umgeplant. Aus klobigen Fremdkörpern aus Glas ist mittlerweile eine stilisierte Kolonnadenarchitektur geworden, die eher im Fehlen eines zeitgenössischen Gedankens auffällt. Freitreppe, stilisierte Kolonnaden und ein neuer Hof werden ab 2012 das Gelände zwischen Pergamon-, Neuem Museum und Kupfergraben fassen, eine Verbindung zu den alten Kolonnaden, die zur Alten Nationalgalerie führen, schaffen und dem zukünftigen Entree die dienende Anmutung geben, die seiner Funktion entspricht.
Chipperfield ist "sehr glücklich" darüber, dass sich hier ein Kompromiss finden ließ, den sogar die Preußenlobby akzeptiert. Aber beim Neuen Museum empfindet der Architekt seinen eigenen Kompromiss bereits als den richtigen Ausgleich mit der Geschichte. Sein Konzept sieht vor, alles, was an originaler Substanz vorhanden ist, im vorgefundenen Zustand zu erhalten, Totalverluste wie die berühmte zentrale Treppe, den Nordwestflügel und den Südostrisalit aber in ihrer ursprünglichen Form mit modernen Mitteln neu zu bauen. Ein Baustellenbesuch macht mittlerweile sehr gut vorstellbar, wie der Hybride aus Chipperfield und Stüler einmal aussehen wird: ein bis auf einige Fetzen entkleideter Klassizismus mit zeitgenössischen Nebenwirkungen.
Der nackte Ziegel, von dem die Bomben Ende 1943 und Anfang 1945 den farbigen Putz und die Bemalung heruntergebrannt haben, gibt dem Torso innen eine ungemein kräftige Struktur. Darauf bilden die Farb- und Materialreste sowie die Spuren der Schlacht um Berlin eine komplexe Assoziationsfläche. Aber es existieren auch sehr gut erhaltene Räume wie der Niobiden- Saal, in dem die ornamental verzierte Trägerkonstruktion sowie die Wandfarben und der Bilderfries einen genauen Eindruck vom urspünglichen Zustand geben. Stärker beschädigte Säle schaffen in ihrem Verschnitt aus Antikenzitat mit dunkelroten Marmorsäulen und den rohen gewölbten Tontopfdecken eine ansprechend skurrile Kulisse für die Exponate. David Chipperfields Ergänzungen im Stil einer Abstrakten Moderne erzeugen dagegen stellenweise den Eindruck von Askese kurz vor dem Hungertod. Die neuen Wände aus großen Tafeln sehr hellen Werksteins, teils gesandstrahlt, teils geschliffen zum Terrazzomuster, entwickeln die kalte Tristesse von Siebziger- Jahre-Waschbeton-Verkleidungen. Dagegen schafft der Wiederaufbau von Stülers monumentaler Treppenanlage mit komprimierten Mitteln genau das erhabene Raumerlebnis, das dieser Halle zusteht. Und auch die Neuerfindung der Eckkuppel in einer Ziegelstruktur, die sich vom Quadrat in einen Kreis hochformt, überzeugt in ihrer einfachen Originalität.
In der Regel suche er eine gewisse "archaische Simplizität", sagt Chipperfield über den Entwurfsprozess seines Büros. In dem Besprechungsraum seiner Berliner Dependance, die sich in einer ehemaligen Hinterhofmanufaktur in Mitte befindet, skizziert er, während er spricht, die Strukturen auf Papier - ganz die alte Schule, die noch mit der Hand denkt. Und während der grauhaarige Mann spricht, wird schnell deutlich, wie er zum Luther der zeitgenössischen Architektur hat werden können. Mit seinen klar konturierten, leicht verständlichen Ideen und Baustrukturen steht er an der Spitze einer Reformationsbewegung, die sich dem barocken Exzess moderner Spektakelarchitekten widersetzt.
Besonders exzentrische Museumsbauten empfindet Chipperfield als "Monster". Wenn er die Schau der Exponate in Daniel Libeskinds kristallinem Museum in Denver sähe, sei er fassungslos: "Wären diese Gemälde Tiere, würde man nachts hineinschleichen, die Käfige öffnen und sagen, haut ab!" Chipperfield hat selbst mittlerweile zahlreiche Museen gebaut oder geplant, und fast alle meditieren über den Kubus, das Rechteck, den stillen Rahmen für die Kunst. Das Figge Art Museum in Davenport, Iowa, ist klar gegeliedert in einen gläsernen Querbalken mit aufliegendem Quader. Das jüngst fertiggestellte Liangzhu Culture Museum in China verschiebt vier steinerne riegelartig angeordnete Volumen gegeneinander. Und der Neubau des Museum Folkwang in Essen, den Chipperfield bis zum Kulturhauptstadtjahr 2010 beendet haben wird, verknüpft verschiedene teils gläserne Gebäudeteile mit lichten Kolonnaden.
Alle diese Bauten sollen funktionieren - und dann erst beeindrucken.
Nach über zwanzig Jahren Praxis baut der bei Richard Rogers und Norman Foster ausgebildete Architekt zwar rund um den Globus. Zu den zahlreichen Projekten des Büros gehört die Erweiterung des Friedhofs San Michele in Venedig auf einer neuen Insel ebenso wie ein Privathaus in Manhattan, das durch eine bizarr gefaltete Holztreppe erschlossen wird, sozialer Wohnungsbau in Madrid mit einer Betonfassade in erdigem Rotton wie Hochhausentwürfe für Shanghai.
Aber vor allem im Geburtsland der klassischen weißen Moderne findet Chipperfields Unbehagen gegenüber Formexperimenten große Zustimmung - und deswegen ist er in Deutschland ein überaus gern gesehener Partner. Für das Deutsche Literaturarchiv Marbach in Marbach am Neckar hat er eine Art protestantischen Tempel für das Literaturmuseum der Moderne erfunden, der mit seiner streng vertikalen Gliederung eines abstrahierten Säulengangs das Grübeln heiligt. Eine Firmenzentrale in Coesfeld, das Empire Riverside Hotel in Hamburg sowie Bürogebäude, Apartment- und Einfamilienhäuser in deutschen Groß- und Kleinstädten zeugen vom freundschaftlichen Verhältnis, das die Deutschen noch immer zum konservativ verkleideten Rechteck haben, das Chipperfield variiert.
Wir sind nicht besonders ambitioniert darin, außergewöhnliche Formen zu erfinden.
Aber wir sind ausgesprochen interessiert, eine Art von Ordnung, von Klarheit, von räumlicher und physischer Schönheit zu erzielen", benennt Chipperfield sein Credo. Und das leitet ihn gleich weiter zu einer feinen Unterscheidung zwischen "modern" und "zeitgenössisch". "Mein Büro und ich wollen eine schöne, nachhaltige, moderne Architektur schaffen. Das steht natürlich gegen die zeitgenössische Erwartungshaltung, denn die sucht nach dem Image." Dann präzisiert er seine Ablehnung: "Heutzutage hat Architektur viel mit Branding zu tun. Es scheint am wichtigsten, dass ein Gebäude in die Medien kommt. Das artet zwar oft in Vandalismus gegen die Stadt aus, dient aber dem Marketing." Moderne Architektur, wie Chipperfield sie versteht, entwickelt dagegen eine "Balance zwischen ihrer Autonomie und ihrer Abhängigkeit vom städtebaulichen Zusammenhang". Das bedeutet, der Kontext bestimmt die Regeln, erst danach beginnt das Spiel.
Wie beim Galeriehaus für Heiner und Céline Bastian, das Chipperfield gerade gegenüber der Museumsinsel am Kupfergraben fertiggestellt hat. Die Parzelle wird gefüllt mit einem Volumen, das die Häuserflucht räumlich schließt.
Die monumentale Etagenstruktur mit fünfeinhalb Meter hohen Räumen und entsprechend großen Fenstern sprengt dagegen die umliegen den Proportionen für das Haus eines Riesen.
Die aus Abbruchhäusern in Brandenburg wieder verwerteten Ziegel, mit denen die schlämmverfugten Wände des Bastian-Baus eine fast altertümliche Anmutung finden, symbolisieren gleich zwei Handlungsweisen, die Chipperfields Architekturauffassung bestimmen. Die Verwandlung billiger Materialien in elegante Erscheinungen und der spezielle Umgang mit Fragen der Nachhaltigkeit. "Wir beginnen unsere Überlegungen zum umweltfreundlichen Bauen stets mit der Frage, wie historische Architektur mit dem Problem umgegangen wäre", erklärt Chipperfield. Das führe ganz logisch zu traditionell massiver Bauweise, da diese ein natürliches und angenehmes Hausklima schafft. Die Sympathie des Büros für schwere Baukörper, dicke Wände und Stoffe, die würdevoll altern, verbindet sich hier ganz passend mit den thermischen Qualitäten von Stein und Beton.
Diesem Vertrauen in die Tradition entsprechend bevorzugt Chipperfield auch den natürlichen Farbklang der Stoffe. Der Einsatz von Ziegelstein, Holz, Beton und Glas in ihrer ursprünglichen Beschaffenheit verbindet Chipperfields Vorstellung von einer würdevollen Moderne wiederum mit den Ideen klassizistischer Baumeister wie Schinkel, der Farbe "anstößig" fand, wenn sie nicht an ein Baumaterial erinnert.
Allerdings arbeitet David Chipperfield bei der Farbfrage wie bei fast allen "Konstanten" seines Büros nach dem Prinzip, keine Regel ohne Ausnahme.
So wie es aus seiner Entwurfswerkstatt wild gekurvten Glaspudding gibt (Bürohaus an der London Bridge, Kulturzentrum in Mailand), den man eher den internationalen Formbastlern zusprechen würde, so gibt es auch das plakativ auftretende Bunte - und zwar gleich beim größten öffentlichen Bauvorhaben Europas. Die gigantische Justizstadt, die sich Barcelona aktuell baut, hat Chipperfield in ein Hochhausensemble von aufdringlichen Pastelltönen verpackt, das ein wenig wirkt, als hätte Laura Ashley eine Trabantenstadt entworfen.
Hier wird klar, wie David Chipperfield die Zweifel an der Qualität zeitgenössischer Architektur, die er in Interviews so gerne bestärkt, mit seinen Bauten selbst schüren kann. Wobei er weniger der Gefahr der kurzlebigen Modeerscheinung als der langlebigen Monotonie unterliegt. Der Grad zwischen zeitloser Eleganz und bedrückender Banalität ist im Feld des Minimalismus die stets lauernde Gefahr.
Doch manchmal führt die Ausnahme von der Regel bei David Chipperfield auch zu Gebäuden von historischer Bedeutung - sonst wäre der Brite auch kein internationaler Stararchitekt.
Dort, wo ein verständlicher städtischer Kontext fehlt, entwirft er genau jene Bauskulpturen, die er bei seinen Kollegen kritisiert - und einige davon sind seine besten Arbeiten. Die öffentliche Bibliothek von Des Moines in Iowa faltet sich zwischen der architektonischen Umweltverschmutzung amerikanischer Bürohäuser als vielfach gebrochener Körper hindurch und erzeugt mit der perforierten Kupferschicht zwischen zwei Glasflächen eine fast außerirdische Fremdartigkeit.
Und sein Pavillon für den America's Cup hat das Zeug zur Aufnahme in die nächste Edition eines Architektur- Memorys. Vier unterschiedlich große Plattformen, die weit über das Kerngebäude auskragen und verschieden gegeneinander verschoben sind, geben dem VIP-Club im Hafen von Valencia eine unvergessliche Erscheinung.
Wie riesige Styroporplatten, die übereinan der gespült wurden, wirkt Chipperfields neue Landmarke am Meer - und beweist damit die bildlichen Qualitäten einer flüchtigen Ereignisarchitektur, die Chipperfield so schmäht und die Menschen so lieben.
Dass er so etwas trotzdem baut, zeugt von seiner charmanten Gelassenheit. Chipperfield ist zwar im Herzen ein Traditionalist, aber als Brite geimpft gegen Humorlosigkeit. "Wir nehmen unsere Arbeit sehr ernst, aber uns selbst nicht so wichtig", erklärt Chipperfield mit einem Lächeln, das viele seiner Aussagen begleitet. Gerade im zehnjährigen Kampf um den Wiederaufbau des Neuen Museums hätten sein "angelsächsischer Pragmatismus und Humor" das Projekt oftmals vor dem Scheitern bewahrt. Und wenn dann 2009 die Nofretete mit einem Festakt in sein "Noise-Museum" zieht, dann besteht bei David Chipperfield die stille Hoffnung, dass es Nacht wird und auch die Preußen kommen.
Literatur: David Chipperfield 1991-2006, Verlag El Croquis 2007, Englisch/Spanisch. Thomas Weaver (Hrsg.): David Chipperfield. Architectural Works 1990-2002, Birkhäuser Verlag 2003, in Englisch. Internet: www.davidchipperfield.co.uk und www.museumsinsel-berlin.de
Erhabenes Raumerlebnis:
David Chipperfield auf der Baustelle des Neuen Museums in Berlin (Foto:
Thomas Kierok)
Nicht nur für VIPs: Lounge (unten) und öffentlich zugängliche Terrassen bieten Hafenblick
AMERICA'S-CUP-GEBÄUDE: Der Pavillon "Velese Vents" ("Segel und Winde") der weltberühmten Segelregatta wurde 2006 im Hafen von Valencia in Spanien fertiggestellt.
Es bietet auf 10 000 Quadratmetern und vier Etagen Mannschaftsunterkünfte, Restaurants und weit auskragende Aussichtsterrassen.
60 Prozent des Gebäudes sind als Außenraum geplant. Als spektakulärer Solitär unterscheidet es sich von Chipperfields sonst eher zurückhaltenden Entwürfen.
Neue Landmarke am Meer:
Chipperfields Pavillon für die Segelregatta America's Cup im Hafen von Valencia
Eine spezielle Kupfer-Glasschicht lässt nur Blicke von innen nach außen zu
DES MOINES PUBLIC LIBRARY Die öffentliche Bibliothek, die Chipperfield 2006 für die Hauptstadt des US-Bundesstaats Iowa fertigstellte, bildet mit ihrer Kupfer-Glasfassade und der geknickten Grundrissform einen fließenden Übergang zwischen urbaner Architektur und städtischer Parklandschaft.
Ein lichter abstrahierter Säulengang umrahmt den Eingangspavillon des Museums
LITERATURMUSEUM DER MODERNE: Das 2006 fertiggestellte tempelartige Haus auf einem Felsen über dem Neckartal ergänzt in Marbach das Gebäudeensemble um Schiller-Nationalmuseum, Deutsches Literaturarchiv und Collegien haus. Die Ausstellungsräume, in denen die lichtempfindlichen Exponate des Archivs präsentiert werden, befinden sich im Sockelgeschoss. Als Materialien wurden Beton, Glas, Holz, Muschelkalk und Filz verwendet.
Außerirdische Fremdartigkeit:
Bibliotheksgebäude in Des Moines, Iowa
Das Stadthaus in New York stammt aus dem 19. Jahrhundert, der Umbau wurde 2004 fertiggestellt
PRIVATHAUS IN NEW YORK: Von außen sieht man dem fünfgeschossigen typischen "Brownstone" die radikale Transformation kaum an. Chipperfield hat die Zimmerdecken durchbrochen und strukturiert die Innenräume mit einer massiven Eichenholztreppe, die sich wie eine Skulptur vom Keller bis zur Dachterrasse windet. So entsteht ein "vertikales Loft" mit 500 Quadratmetern Bruttogeschossfläche.
Beim Umbau werden vier der fünf Museumsbauten durch einen teils unterirdischen Gang verbunden
DIE MUSEUMSINSEL Den Museen auf der Spreeinsel fehlten bislang Verbindungsgänge zwischen den einzelnen Häusern.
Das zu beheben ist neben dem Wiederaufbau des im Krieg schwer beschädigten Neuen Museums David Chipperfields Aufgabe. Der britische Architekt plant zudem ein zentrales Eingangsgebäude mit stilisierten Kolonnaden und Freitreppe zwischen Pergamon-, Neuem Museum und Kupfergraben, das 2012 fertiggestellt sein soll.
Stilisierte Kolonnadenarchitektur: geplantes Eingangsgebäude
Archaische Simplizität: Chipperfields Wiederaufbau der zerstörten zentralen Treppe im Berliner Neuen Museum
Chipperfield widersetzt sich mit klar konturierten Entwürfen der modernen Spektakelarchitektur
Museum als gläserner Quader: das Figge Art Museum in Davenport, Iowa (2005)
Galerie als steinerne Festung: Galeriehaus am Kupfergraben in Berlin (2007)
AM KUPFERGRABEN 10: Gegenüber der Museumsinsel errichtete Chipperfield ein Galeriehaus für das Sammlerpaar Céline und Heiner Bastian als elegantes Spiel um Tradition und Zeitgenossenschenschaft. Große Fensterflächen öffnen die hohen Säle zum historischen Berlin, die Fassade aus wieder verwerteten Ziegeln hat fast antike Wucht. Erster Mieter ist die Galerie Contemporary Fine Arts.
Chipperfield hat Sympathie für schwere Baukörper und Stoffe, die würdevoll altern
