Ausgabe: 12 / 2007
Seite: 137

Im Leipziger Grassi

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, Vermächtnis des Bankiers Franz Dominic Grassi (1801 bis 1880), öffnet Anfang Dezember das Museum für Angewandte Kunst wieder seine Türen. Der imposante, 1929 am Johannisplatz errichtete Ausstellungskomplex, in dem auch das Museum für Völkerkunde sowie das Musikinstrumentenmuseum untergebracht sind, wurde seit 2000 renoviert. Die jetzt wieder zugängliche Sammlung für angewandte Kunst gilt als zweitälteste ihrer Art in Deutschland. Seit 1874 erhält sie ihren Bestand durch Bürgerschenkungen.

Rund 90 000 Exponate aus Design und Kunsthandwerk illustrieren dieses Engagement. Zu sehen sind in den neu eingerichteten Räumen viele Schätze, die noch nie öffentlich gezeigt wurden wie ein römischer Tapetensaal nach Motiven von Giovanni Battista Piranesi. Vom Dach des Museums leuchtet zudem wieder die elegante Bekrönung, im Volksmund "goldene Ananas" genannt.

Internet: www.grassimuseum.de