Ausgabe: 10 / 2007
Seite: 130

Skulpturenbau im Vorgarten

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Andrew J. Hall, 56, britischer Millionär und Kunstsammler mit Sitz in den USA, hat die Behörde für Denkmalpflege in seinem Wohnort Southport in Connecticut ausgebootet. Stein des Anstoßes ist die viele Tonnen schwere Skulptur "Etroits sont les vaisseaux" (2002) von Anselm Kiefer. Die wellenförmige Betonstruktur erstreckt sich auf einer Länge von 24 Metern in Halls gepflegten Vorgarten; 24 000 Euro kosteten den Börsenhändler allein Transport und Installation der Arbeit. Die städtische Behörde aber sah in der Skulptur ein Bauwerk und forderte mit Erfolg vor Gericht eine Aufbaugenehmigung ein. Doch anstatt diese nun zu beantragen, entschieden sich Hall und seine Ehefrau dafür, die Betonwelle als Leihgabe ans Massachusetts Museum of Contemporary Art in North Adams zu geben: "Wir sind nicht der Meinung, dass eine Behörde entscheiden kann, welche Art von Kunst auf unserem Besitz als angemessen gilt."

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Anselm Kiefers Skulptur im Garten der Halls in Southport