Ausgabe: 12 / 2006
Seite: 8-9
Studio
Von
Bildunterschrift: Es sieht so aus, als sei das Fertighaus kopfüber aus dem Himmel gefallen und direkt ins Wiener Museum für Moderne Kunst gekracht. Dort ist bis zum 11. Februar die bisher größte Werkschau des österreichischen Meisters des Absurden, Erwin Wurm, zu sehen. Die spektakuläre Installation "House attack" (2006) empfängt die Besucher des MUMOK mit der klaren Botschaft, dass das Haus diesmal Kopf steht.
Klar, in China werden Gucci-Taschen gefälscht und van Goghs am Fließband gemalt.
Aber dass man nun sogar die Leipziger Schule fabrikfrisch zum Vorteilspreis bekommt, ist neu. Allerdings hat sich der Kollege aus Hongkong wohl in der Größe vertan: Neo Rauchs Original-"Späher" von 2002 misst nur 50 mal 40 Zentimeter.
Das Bild stammt aus der Serie "Copy Artists" des Fotografen Michael Wolf.
Mehr Motive sind zu sehen unter: www.photomichaelwolf.com - oder live in der Antwerpener Galerie Fifty One Fine Art Photography bis zum 6. Januar 2007.
5% der Objekte im vierten und fünften Stock des New Yorker MoMA stammen von Frauen. Würden in diesen Etagen afrikanische Kupferstiche ausgestellt werden, wäre das kaum verwunderlich.
Tatsächlich aber befindet sich dort die ständige Sammlung der Kunst zwischen 1879 und 1969. Aber zum Glück sind eben drei Werke von Marianne Brandt hinzugekommen. Davor stammten 16 aus 396 Werken von Frauen, mit anderen Worten: drei Prozent.
Japaner sind Fashion-Junkies.
Die Luxus-Marke Louis Vuitton erwirtschaftet im pazifischen Inselreich sogar die Hälfte ihres weltweiten Milliarden- Umsatzes. Klar, dass alle Top-Label längst Filialen in Tokio haben. Und was für welche! Nirgendwo sonst sehen die Flagshipstores spektakulärer aus. Dafür heuern die Modehäuser die besten Architekten der Welt an: Herzog & de Meuron bauen einen Wabenpalast für Prada, Toyo Ito einen Turm für Tod's, und Peter Marino umhüllt Chanel mit einem gigantischen Monitor-Mantel.
Bei solch hoher Baukunst braucht man sich über exzessives Shopping-Verhalten in Japan nicht zu wundern.
Tod's-Turm (2004) vom japanischen Architekten Toyo Ito
Die Schweizer Herzog & de Meuron für Prada (2003)
Chanel-Haus (2004) des US-Architekten Peter Marino
Lizan Freijsen war schon als Kind auf feuchte Ecken fixiert - sie hat eine Spinnenphobie. Die Viecher lauern dort mit Vorliebe auf Beute.
Nun macht sie aus der bösen Erinnerung ein Geschäft: Bei der Rotterdamer Artothek kann man sich künstliche Wasserflecken ausleihen.
Kosten: 1000 Euro für sechs Monate. Es gibt sie in Gelb, Braun, Grün, je nach dem, ob sie auf Stein oder Holz entstanden sind. Basis ihrer Arbeit ist ein Archiv mit Fotos von Flecken eines ganzen Stadtteils.
Freijsan: "Die Leute gewöhnen sich so an den Fleck, dass sie ihn nicht mehr hergeben wollen."
Schimmel-Künstlerin Lizan Freijsan
Als Künstler hatten die Amerikaner Ted Vadakan und Angie Myung wenig Erfolg. Also druckten sie ihre Werke auf Geldbeutel und Taschen und boten sie bei ihren Schauen für wenige Dollar an - Bingo! Jetzt vermarkten die beiden über 60 Künstler im Internet unter www.poketo.com
Schultertasche von Miki Amano
Katharina Leuzinger: "Umbrella Tote"
Umhängetasche von PCP
Tasche von Keith Andrew Shore
Spanische Wahlverwandtschaften Gestatten: Picasso. Fernando Picasso. Der Nachname klingt bekannt: Picasso. Von Fernando Picasso, hatte man allerdings bisher nichts gehört. Ein Versäumnis? Die Ferry Gallery in Málaga stellt Picassos "Sketch-Book Drawings" aus und preist den Autor als "einen der einflussreichsten Künstler des heutigen Spanien". Seine Werke befänden sich in den Sammlungen des Guggenheim Bilbao, der Saatchi Collection oder des Kunstmuseums Göteborg. Tatsächlich? Eine Anfrage ergibt: Fernando Picasso ist dort unbekannt. Was sagt der Galerist dazu?
"Vielleicht verheimlichen die Museen ihren Besitz, um weiterhin seine Werke günstig kaufen zu können." Interessant!
Vor allem für den Galeristen, der die unbedarften Zeichnungen zum Stückpreis von 278 Euro auch im Internet anbietet. Und was sagt die Kuratorin der Ausstellung dazu, Catherine Martinez, Leiterin der Abteilung Zeichnung im Kunstmuseum von Málaga? Sie schweigt. Denn es gibt in Málaga überhaupt kein Museum mit einer Abteilung Zeichnung. Folglich gibt es auch keine Kuratorin.
Gibt es überhaupt einen "Fernando Picasso, geboren 1954 in Málaga"? Und wenn ja, ist er dann mit jenem anderen, legendären Picasso, geboren 1881 in Málaga, verwandt? Die Galerie sagt: Der Künstler lebe sehr zurückgezogen und wolle über seine Familie nicht sprechen.
Wer "Citizen Kane", "Psycho" oder "Kill Bill" gesehen hat, weiß, dass sich uns nicht nur Gerüche einbrennen, sondern auch Filmszenen.
Das ist noch bis zum 25. Februar das Thema von Starlight.
100 Years of Film Stills im dänischen Museum Louisiana. Wir haben berühmte Szenen für Sie ausgesucht. Erkennen Sie sie?
A
B
C
Auflösung: A: "La Dolce Vita" (1960) mit Anita Ekberg, B: "Paris, Texas" (1984) mit Nastassja Kinski, C: "Wild at Hear" (1990) mit Nicolas Cage
Waren Museumswände früher meist schlicht weiß gestrichen, bieten sie der Kunst wieder vermehrt einen bunten Grund. Das Münchner Lenbachhaus bat nun sogar für seine Neuhängung Der Blaue Reiter im 21. Jahrhundert namhafte Künstler darum, die Wände zu gestalten und so mit den Werken in einen Dialog zu treten. Es diskutieren: Franz Ackermann und Franz Marc, Thomas Demand und August Macke, Olafur Eliasson und Wassily Kandinsky, Katharina Grosse und Alexej von Jawlensky.
Der Dialog zwischen Katharina Grosses bunter Wandbesprühung und Alexej von Jawlenskys Ölbildern mutet radikal an
Franz Ackermann hat sich mit den Werken von Franz Marc auseinandergesetzt
Es sieht so aus, als sei das Fertighaus kopfüber aus dem Himmel gefallen und direkt ins Wiener Museum für Moderne Kunst gekracht. Dort ist bis zum 11. Februar die bisher größte Werkschau des österreichischen Meisters des Absurden, Erwin Wurm, zu sehen. Die spektakuläre Installation House attack (2006) empfängt die Besucher des MUMOK mit der klaren Botschaft, dass das Haus diesmal Kopf steht.
Klar, in China werden Gucci-Taschen gefälscht und van Goghs am Fließband gemalt.
Aber dass man nun sogar die Leipziger Schule fabrikfrisch zum Vorteilspreis bekommt, ist neu. Allerdings hat sich der Kollege aus Hongkong wohl in der Größe vertan: Neo Rauchs Original-Späher von 2002 misst nur 50 mal 40 Zentimeter.
Das Bild stammt aus der Serie Copy Artists des Fotografen Michael Wolf.
Mehr Motive sind zu sehen unter: www.photomichaelwolf.com - oder live in der Antwerpener Galerie Fifty One Fine Art Photography bis zum 6. Januar 2007.
5% der Objekte im vierten und fünften Stock des New Yorker MoMA stammen von Frauen. Würden in diesen Etagen afrikanische Kupferstiche ausgestellt werden, wäre das kaum verwunderlich.
Tatsächlich aber befindet sich dort die ständige Sammlung der Kunst zwischen 1879 und 1969. Aber zum Glück sind eben drei Werke von Marianne Brandt hinzugekommen. Davor stammten 16 aus 396 Werken von Frauen, mit anderen Worten: drei Prozent.
Japaner sind Fashion-Junkies.
Die Luxus-Marke Louis Vuitton erwirtschaftet im pazifischen Inselreich sogar die Hälfte ihres weltweiten Milliarden- Umsatzes. Klar, dass alle Top-Label längst Filialen in Tokio haben. Und was für welche! Nirgendwo sonst sehen die Flagshipstores spektakulärer aus. Dafür heuern die Modehäuser die besten Architekten der Welt an: Herzog & de Meuron bauen einen Wabenpalast für Prada, Toyo Ito einen Turm für Tod's, und Peter Marino umhüllt Chanel mit einem gigantischen Monitor-Mantel.
Bei solch hoher Baukunst braucht man sich über exzessives Shopping-Verhalten in Japan nicht zu wundern.
Tod's-Turm (2004) vom japanischen Architekten Toyo Ito
Die Schweizer Herzog & de Meuron für Prada (2003)
Chanel-Haus (2004) des US-Architekten Peter Marino
Lizan Freijsen war schon als Kind auf feuchte Ecken fixiert - sie hat eine Spinnenphobie. Die Viecher lauern dort mit Vorliebe auf Beute.
Nun macht sie aus der bösen Erinnerung ein Geschäft: Bei der Rotterdamer Artothek kann man sich künstliche Wasserflecken ausleihen.
Kosten: 1000 Euro für sechs Monate. Es gibt sie in Gelb, Braun, Grün, je nach dem, ob sie auf Stein oder Holz entstanden sind. Basis ihrer Arbeit ist ein Archiv mit Fotos von Flecken eines ganzen Stadtteils.
Freijsan: Die Leute gewöhnen sich so an den Fleck, dass sie ihn nicht mehr hergeben wollen.
Schimmel-Künstlerin Lizan Freijsan
Als Künstler hatten die Amerikaner Ted Vadakan und Angie Myung wenig Erfolg. Also druckten sie ihre Werke auf Geldbeutel und Taschen und boten sie bei ihren Schauen für wenige Dollar an - Bingo! Jetzt vermarkten die beiden über 60 Künstler im Internet unter www.poketo.com
Schultertasche von Miki Amano
Katharina Leuzinger: Umbrella Tote
Umhängetasche von PCP
Tasche von Keith Andrew Shore
Spanische Wahlverwandtschaften Gestatten: Picasso. Fernando Picasso. Der Nachname klingt bekannt: Picasso. Von Fernando Picasso, hatte man allerdings bisher nichts gehört. Ein Versäumnis? Die Ferry Gallery in Málaga stellt Picassos Sketch-Book Drawings aus und preist den Autor als einen der einflussreichsten Künstler des heutigen Spanien. Seine Werke befänden sich in den Sammlungen des Guggenheim Bilbao, der Saatchi Collection oder des Kunstmuseums Göteborg. Tatsächlich? Eine Anfrage ergibt: Fernando Picasso ist dort unbekannt. Was sagt der Galerist dazu?
Vielleicht verheimlichen die Museen ihren Besitz, um weiterhin seine Werke günstig kaufen zu können. Interessant!
Vor allem für den Galeristen, der die unbedarften Zeichnungen zum Stückpreis von 278 Euro auch im Internet anbietet. Und was sagt die Kuratorin der Ausstellung dazu, Catherine Martinez, Leiterin der Abteilung Zeichnung im Kunstmuseum von Málaga? Sie schweigt. Denn es gibt in Málaga überhaupt kein Museum mit einer Abteilung Zeichnung. Folglich gibt es auch keine Kuratorin.
Gibt es überhaupt einen Fernando Picasso, geboren 1954 in Málaga? Und wenn ja, ist er dann mit jenem anderen, legendären Picasso, geboren 1881 in Málaga, verwandt? Die Galerie sagt: Der Künstler lebe sehr zurückgezogen und wolle über seine Familie nicht sprechen.
Wer Citizen Kane, Psycho oder Kill Bill gesehen hat, weiß, dass sich uns nicht nur Gerüche einbrennen, sondern auch Filmszenen.
Das ist noch bis zum 25. Februar das Thema von Starlight.
100 Years of Film Stills im dänischen Museum Louisiana. Wir haben berühmte Szenen für Sie ausgesucht. Erkennen Sie sie?
A
B
C
Auflösung: A: La Dolce Vita (1960) mit Anita Ekberg, B: Paris, Texas (1984) mit Nastassja Kinski, C: Wild at Hear (1990) mit Nicolas Cage
Waren Museumswände früher meist schlicht weiß gestrichen, bieten sie der Kunst wieder vermehrt einen bunten Grund. Das Münchner Lenbachhaus bat nun sogar für seine Neuhängung Der Blaue Reiter im 21. Jahrhundert namhafte Künstler darum, die Wände zu gestalten und so mit den Werken in einen Dialog zu treten. Es diskutieren: Franz Ackermann und Franz Marc, Thomas Demand und August Macke, Olafur Eliasson und Wassily Kandinsky, Katharina Grosse und Alexej von Jawlensky.
Der Dialog zwischen Katharina Grosses bunter Wandbesprühung und Alexej von Jawlenskys Ölbildern mutet radikal an
Franz Ackermann hat sich mit den Werken von Franz Marc auseinandergesetzt
Es sieht so aus, als sei das Fertighaus kopfüber aus dem Himmel gefallen und direkt ins Wiener Museum für Moderne Kunst gekracht. Dort ist bis zum 11. Februar die bisher größte Werkschau des österreichischen Meisters des Absurden, Erwin Wurm, zu sehen. Die spektakuläre Installation House attack (2006) empfängt die Besucher des MUMOK mit der klaren Botschaft, dass das Haus diesmal Kopf steht.
Klar, in China werden Gucci-Taschen gefälscht und van Goghs am Fließband gemalt.
Aber dass man nun sogar die Leipziger Schule fabrikfrisch zum Vorteilspreis bekommt, ist neu. Allerdings hat sich der Kollege aus Hongkong wohl in der Größe vertan: Neo Rauchs Original-Späher von 2002 misst nur 50 mal 40 Zentimeter.
Das Bild stammt aus der Serie Copy Artists des Fotografen Michael Wolf.
Mehr Motive sind zu sehen unter: www.photomichaelwolf.com - oder live in der Antwerpener Galerie Fifty One Fine Art Photography bis zum 6. Januar 2007.
5% der Objekte im vierten und fünften Stock des New Yorker MoMA stammen von Frauen. Würden in diesen Etagen afrikanische Kupferstiche ausgestellt werden, wäre das kaum verwunderlich.
Tatsächlich aber befindet sich dort die ständige Sammlung der Kunst zwischen 1879 und 1969. Aber zum Glück sind eben drei Werke von Marianne Brandt hinzugekommen. Davor stammten 16 aus 396 Werken von Frauen, mit anderen Worten: drei Prozent.
Japaner sind Fashion-Junkies.
Die Luxus-Marke Louis Vuitton erwirtschaftet im pazifischen Inselreich sogar die Hälfte ihres weltweiten Milliarden- Umsatzes. Klar, dass alle Top-Label längst Filialen in Tokio haben. Und was für welche! Nirgendwo sonst sehen die Flagshipstores spektakulärer aus. Dafür heuern die Modehäuser die besten Architekten der Welt an: Herzog & de Meuron bauen einen Wabenpalast für Prada, Toyo Ito einen Turm für Tod's, und Peter Marino umhüllt Chanel mit einem gigantischen Monitor-Mantel.
Bei solch hoher Baukunst braucht man sich über exzessives Shopping-Verhalten in Japan nicht zu wundern.
Tod's-Turm (2004) vom japanischen Architekten Toyo Ito
Die Schweizer Herzog & de Meuron für Prada (2003)
Chanel-Haus (2004) des US-Architekten Peter Marino
Lizan Freijsen war schon als Kind auf feuchte Ecken fixiert - sie hat eine Spinnenphobie. Die Viecher lauern dort mit Vorliebe auf Beute.
Nun macht sie aus der bösen Erinnerung ein Geschäft: Bei der Rotterdamer Artothek kann man sich künstliche Wasserflecken ausleihen.
Kosten: 1000 Euro für sechs Monate. Es gibt sie in Gelb, Braun, Grün, je nach dem, ob sie auf Stein oder Holz entstanden sind. Basis ihrer Arbeit ist ein Archiv mit Fotos von Flecken eines ganzen Stadtteils.
Freijsan: Die Leute gewöhnen sich so an den Fleck, dass sie ihn nicht mehr hergeben wollen.
Schimmel-Künstlerin Lizan Freijsan
Als Künstler hatten die Amerikaner Ted Vadakan und Angie Myung wenig Erfolg. Also druckten sie ihre Werke auf Geldbeutel und Taschen und boten sie bei ihren Schauen für wenige Dollar an - Bingo! Jetzt vermarkten die beiden über 60 Künstler im Internet unter www.poketo.com
Schultertasche von Miki Amano
Katharina Leuzinger: Umbrella Tote
Umhängetasche von PCP
Tasche von Keith Andrew Shore
Spanische Wahlverwandtschaften Gestatten: Picasso. Fernando Picasso. Der Nachname klingt bekannt: Picasso. Von Fernando Picasso, hatte man allerdings bisher nichts gehört. Ein Versäumnis? Die Ferry Gallery in Málaga stellt Picassos Sketch-Book Drawings aus und preist den Autor als einen der einflussreichsten Künstler des heutigen Spanien. Seine Werke befänden sich in den Sammlungen des Guggenheim Bilbao, der Saatchi Collection oder des Kunstmuseums Göteborg. Tatsächlich? Eine Anfrage ergibt: Fernando Picasso ist dort unbekannt. Was sagt der Galerist dazu?
Vielleicht verheimlichen die Museen ihren Besitz, um weiterhin seine Werke günstig kaufen zu können. Interessant!
Vor allem für den Galeristen, der die unbedarften Zeichnungen zum Stückpreis von 278 Euro auch im Internet anbietet. Und was sagt die Kuratorin der Ausstellung dazu, Catherine Martinez, Leiterin der Abteilung Zeichnung im Kunstmuseum von Málaga? Sie schweigt. Denn es gibt in Málaga überhaupt kein Museum mit einer Abteilung Zeichnung. Folglich gibt es auch keine Kuratorin.
Gibt es überhaupt einen Fernando Picasso, geboren 1954 in Málaga? Und wenn ja, ist er dann mit jenem anderen, legendären Picasso, geboren 1881 in Málaga, verwandt? Die Galerie sagt: Der Künstler lebe sehr zurückgezogen und wolle über seine Familie nicht sprechen.
Wer Citizen Kane, Psycho oder Kill Bill gesehen hat, weiß, dass sich uns nicht nur Gerüche einbrennen, sondern auch Filmszenen.
Das ist noch bis zum 25. Februar das Thema von Starlight.
100 Years of Film Stills im dänischen Museum Louisiana. Wir haben berühmte Szenen für Sie ausgesucht. Erkennen Sie sie?
A
B
C
Auflösung: A: La Dolce Vita (1960) mit Anita Ekberg, B: Paris, Texas (1984) mit Nastassja Kinski, C: Wild at Hear (1990) mit Nicolas Cage
Waren Museumswände früher meist schlicht weiß gestrichen, bieten sie der Kunst wieder vermehrt einen bunten Grund. Das Münchner Lenbachhaus bat nun sogar für seine Neuhängung Der Blaue Reiter im 21. Jahrhundert namhafte Künstler darum, die Wände zu gestalten und so mit den Werken in einen Dialog zu treten. Es diskutieren: Franz Ackermann und Franz Marc, Thomas Demand und August Macke, Olafur Eliasson und Wassily Kandinsky, Katharina Grosse und Alexej von Jawlensky.
Der Dialog zwischen Katharina Grosses bunter Wandbesprühung und Alexej von Jawlenskys Ölbildern mutet radikal an
Franz Ackermann hat sich mit den Werken von Franz Marc auseinandergesetzt
*Erwin Wurm* / 'House attack' (P.)
