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Heftarchiv - Ausgabe: 11 / 2004

(70) Artikel in dieser Ausgabe von art - das Kunstmagazin

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Glückwünsche

Ohnegleichen ist das Kunstmagazin art. Es gibt keine bessere Übersicht, keineanregendere Information, keine spannendere Lektüre, keinen verlockenderen Zugang zur Kunst in unserer Sprache. Wir werden mit jungen Künstlern und ihrenKonzeptionen vertraut gemacht. Wir lernen die Unterschiede unserer Museen, dieProfile der Sammlungen besser zu verstehen. Wir erfahren, was uns interessiert,

Seite 8-16

Blind Date mit Kunst

Auch 2004 gibt es wieder das "SOS-Kunststück": Künstler und Prominente spendenKunstwerke, die im Internet bei Ebay ersteigert werden können (8. bis 26.November). Der Erlös geht an die SOS-Kinderdörfer. Der Clou: Die Namen derAutoren werden erst nach der Auktion verraten. Künstler vom Kaliber einesGünther Förg, eines Jonathan Meese oder eines Wolfgang Tillmans sind dabei.Allerdings

Seite 20

Bunte Pause

Wie eine moderne Variante des Lebkuchenhauses wirkt der Kiosk, den MichaelDörner in der Pausenhalle der Schule Türkenstraße 68 in München errichtet hat:Die bunten, transparenten Elemente sehen aus wie Fruchtgummi. Der Kiosk ist ein Projekt von "Quivid", dem "Kunst am Bau"-Programm des Baureferats der StadtMünchen.Bild(er): Bild: Da macht die Pause richtig Spaß:

Seite 20

Sphinx im See

Champagner floss, als die ersten Käufer den Schlüssel für ihr Apartment in derWohnanlage "Sphinx" in Huizen bei Amsterdam in Empfang nahmen. Denungewöhnlichen Namen trägt das Ensemble, weil seine einzelnen Blöcke in der Tatwie auf der Lauer liegende Sphinxe wirken. Inzwischen ist die ungewöhnliche,ins Wasser des Gooi-Sees in Huizen gebaute Anlage voll belegt. Das

Seite 20-21

Design - Art

Dass bildende Künstler sich auch als Designer versuchen, ist nicht neu. Zumersten Mal aber hat ein Museum eine große Schau ausschließlich diesem Themagewidmet: das New Yorker Cooper-Hewitt Museum mit "Design Art" ( bis 27.Februar 2005). Es gibt Überraschendes zu entdecken - etwa eine Bodenlampe auseinem Autoreifen von Robert Rauschenberg, aber auch ein Geschirr mitpastellfarbenem Rand

Seite 21

Yoga und Kampf

Zur Premiere der Yves-Klein-Ausstellung in der Frankfurter Schirn-Kunsthallehatte die Tanzperformance "Arati" der Inderin Sharmila Desai ihre Uraufführung.Choreografische Grundlagen sind verschiedene Yoga-Positionen und Bewegungen ausder südindischen Kampflehre Kalaripayattu.Bild(er): Bild: Mensch wird Kunstwerk: Sharmila

Seite 21

Freie Meinung

London hat Speakers Corner, New York hat zumindest für einige Zeit das "Denkmalzur freien Meinungsäußerung". Bis Mitte November steht in Downtown Manhattanein riesiges rotes Sprachrohr gegenüber dem US-Gerichtshof und lädt Passantenein, ihre Kommentare zu Irak-Krieg, zu Präsidentschaftswahlkampf oder demletzten Baseballspiel in die Welt zu schreien. Die Mega-Flüstertüte wurde

Seite 22

Ein Hauch von Jahrmarkt im Galerieraum

In manchen Installationen des Schweizer Künstlers Lori Hersberger kommt sich der Besucher ein wenig vor wie in einem gläsernen Labyrinth auf dem Jahrmarkt:Durch frei im Raum, an den Wänden und am Boden montierte Spiegel verwandelt erden Saal in eine große, begehbare Skulptur. In der Berliner Galerie Cronekombiniert er die spiegelnden Flächen mit Wandmalerei, Neon- undStyroporelementen.

Seite 22

Teuflisch getuscht

Rocksänger Marilyn Manson - Kennzeichen: Metallzähne, fieses Make-up - ist einrecht ordentlicher Maler. Unter www.marilynmanson.com kann manOriginal-Aquarelle (zwischen 5000 und 55000 Dollar, rund 4100/45000 Euro),limitierte Editionen, Lithografien und Poster erstehen. Und die neueste MM-CDmit den größten Hits der Gruppe ziert ein diabolisches Selbstporträt

Seite 22

Schwarze Lebensart

Zum ersten Mal widmet sich ein britisches Museum dem Lebensstil der schwarzenLandsleute: "Black British Style" im Londoner Victoria & Albert Museumuntersucht alle Aspekte von Styling und Mode - Alltagsklamotten, formelleKleidung, Outfit von Jazzmusikern, Kreationen der einflussreichen ModemacherWale Adayame und Joe CaselyHayford, aber auch traditionelle afrikanischeTextilien (bis 16.

Seite 24

Psychedelisch

Knallbunte Blubberdias, rauschhafte Musik von Pink Floyd oder Jimi Hendrix,Lambrusco aus Drei-Liter-Flaschen, Kiffen - die Sixties standen im Zeichen derBewusstseinserweiterung. "" war das Motto, "Psy[k]e" heißt eineAusstellung des Pariser Musee de la Publicite mit prächtigen Postern dieserJahre (bis 27. März 2005).Bild(er): Bild: Zwei Plakate für den legendären Club

Seite 24

Stachelfrucht aus Aluminium

"Durian" ist eine stachelige Frucht, die so übel riecht, dass sie in keinemasiatischen Hotel geduldet wird. "Durian" nennen die Einwohner Singapurs wegender verblüffenden Ähnlichkeit die beiden Rundbauten des "Esplanade", einesKulturzentrums nach dem Entwurf von James Stirling. Diese Blob-Architekturbesteht aus einem Gitter-Tragewerk, in das bewegliche dreieckigeAluminiumelemente und

Seite 24

Eine rastlose Grande Dame

Die Geschichte kann warten: Louise Bourgeois ist über 90 Jahre alt und der weibliche Superstar der internationalen Kunstszene schlechthin. Mit Ausdauer, List und künstlerischer Verwegenheit bringt sie seit über 50 Jahren die Geschlechterverhältnisse zum Tanzen. Ein Besuch im Salon der Pionierin der zeitgenössischen Skulptur

Seite 26-43

Richters Spekulationen

Mitte der neunziger Jahre begann seine Blitzkarriere als abstrakter Maler. Dann kam die Wende: Daniel Richter, 42, überraschte mit Bildern von Pferden und Affen und verband abstrakte Textur mit krasser Gegenständlichkeit. Der Erfolg wuchs. Porträt eines Künstlers, der sich nur im Wandel treu bleiben kann

Seite 46-57

Parade der Scheinriesen

bis heute - 25 JAHRE GEGENWART - art SERIE (1) / Sie trugen so einprägsame Titel wie "Westkunst", "Zeitgeist" oder "Bilderstreit". Aber was ist sonst von den Großausstellungen geblieben, die seit den achtziger Jahren oft viele Hundert Werke versammelten, um neue Trends zu markieren? Erste Folge der Jubiläumsserie "Bis heute": art-Autoren blicken zurück auf 25 Jahre Kunst - eine Bilanz der großen Themen und Tendenzen in sechs Teilen

Seite 60-66

Das Klassentreffen

Als im Jahr 1979 die erste Ausgabe von art erschien, hatten sie gerade ihren Abschluss gemacht. 25 Jahre später lud art einige Absolventen der legendären Düsseldorfer Kunstakademie zu einem Gespräch: Was ist aus den jungen Männern geworden, die einst bei Joseph Beuys, K. O. Götz oder Gerhard Richter gelernt haben? Das Treffen zeigte: Obwohl nicht alle fünf Künstler wurden, ging keiner von ihnen der Kunst verloren

Seite 68-71

Mit der Schere malen - das Atelier als Schneideraum

Wo seine Kunst gezeigt wird, purzeln die Besucherrekorde - der Franzose Henri Matisse (1869 bis 1954) bleibt der beliebteste Klassiker der Moderne. art zeigt zum 50. Todestag des großen Malers eine Auswahl seiner grandiosen Papierschnitte aus dem Spätwerk. Sogar der Künstler empfand diese dekorativen Collagen als das höchste Maß an Gleichgewicht, das er jemals erreicht habe

Seite 72-83

Stichproben des Elends

Er sperrt Menschen in provisorische Gefängnisse, lässt sie sinnlose Arbeiten ausführen oder tätowiert ihnen eine Linie auf die Haut - und gibt ihnen dafür ein paar Dollar. Der Spanier Santiago Sierra, 38, ermittelt in seinen Arbeiten den Wert des Menschen und geht dabei näher an die Schmerzgrenze als jeder andere zeitgenössische Künstler

Seite 84-93

Hexenmeister in der Kunstschmelze

Das Handwerk des Kunstgießers ist nicht eben einfacher geworden - moderne Kunst fordert moderne Materialien. Und so arbeitet die Kunstgießerei Felix Lehner im schweizerischen St. Gallen statt mit Bronze oft mit Beton, Aluminium, Gummi - und wenn es sein muss auch mit Pferdehaaren

Seite 94-107

"Wir wollen das beste Museum für moderne Kunst sein"

Zwei Jahre war die Zentrale der modernen Kunst geschlossen. Jetzt eröffnet das New Yorker Museum of Modern Art zu seinem 75. Geburtstag wieder - größer und glanzvoller als je zuvor. MoMA-Direktor Glenn D. Lowry, 50, über den Neubau, künftige Strategien und den Erfolg des Berliner Gastspiels, das ein Millionenpublikum anzog

Seite 108-114

Der Himmel, das Land und der Stahl

"Te Tuhirangi Contour" heißt Richard Serras riesige Skulptur in den Hügeln über Kaipara Harbour, Neuseeland. Wir zeigen das über 250 Meter lange Band von Stahlplatten in einem Portfolio des langjährigen Serra-Freundes und art-Fotografen Dirk Reinartz. Es war seine letzte große Arbeit

Seite 126-141

"Was war Ihr wichtigstes Erlebnis mit der Kunst in den letzten 25 Jahren?"

Ein Vierteljahrhundert art - zum Jubiläum fragten wir Künstler, Ausstellungssmacher und Meinungsführer aus dem Kunstbetrieb nach ihren ganz persönlichen Höhepunkten aus dieser Zeit

Seite 144-147

Wiederkehr des ewigen Studenten

AUSSTELLUNGEN IM NOVEMBER / LONDON: RAFFAEL / Die National Gallery zeigt frühe Gemälde und Zeichnungen des Renaissancemeisters

Seite 148-151

Blühendes Atelier unter freiem Himmel

AUSSTELLUNGEN IM NOVEMBER / ZÜRICH: MONETS GARTEN / Das Kunsthaus zeigt 70 Gemälde des französischen Impressionisten (1840 bis 1926), die in seinen Gärten und in der freien Natur entstanden sind

Seite 152-153

Wucht und Poesie

AUSSTELLUNGEN IM NOVEMBER / LEVERKUSEN: ROBERT MOTHERWELL / Werke des Abstrakten Expressionisten im Museum Schloss Morsbroich

Seite 153

Die Verstohlenheit eines Schattens

AUSSTELLUNGEN IM NOVEMBER / LONDON: ROBERT FRANK / Die Tate Modern zeigt eine Werkschau des amerikanischen Fotografen

Seite 154

Die Entdeckung der Persönlichkeit

AUSSTELLUNGEN IM NOVEMBER / WOLFSBURG: DIE CHINESEN / Das Kunstmuseum zeigt Foto- und Videoarbeiten aus China

Seite 154-155

Fast heiter

AUSSTELLUNGEN IM NOVEMBER / EMDEN: EDVARD MUNCH / Die Kunsthalle zeigt das Spätwerk des norwegischen Expressionisten

Seite 156-157

Zarte Konstruktion

AUSSTELLUNGEN IM NOVEMBER / SOLINGEN: ANDREAS BEE / Eine Ausstellung im Museum Baden

Seite 156

Klang wird Form

AUSSTELLUNGEN IM NOVEMBER / ERFURT: THEO BALDEN / Eine Werkschau in der Kunsthalle

Seite 157

Der letzte Zeuge

AUSSTELLUNGEN IM NOVEMBER / BERLIN: GILLES PERESS / Das Forum C/O Berlin zeigt den französischen Fotografen als Chronisten von Bosnienkrieg und Mauerfall

Seite 158

TERMINE

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AUSSTELLUNGEN IM NOVEMBER

Seite 159

En gros und en détail

AUSSTELLUNGEN IM NOVEMBER / STUTTGART: LAGOS

Seite 166

Häuser zum Mitnehmen

AUSSTELLUNGEN IM NOVEMBER / LEIPZIG: XTREME HOUSES

Seite 166

Im Puppenhaus

AUSSTELLUNGEN IM NOVEMBER / BIELEFELD: KABAKOV / Die Installationen des russischen Künstlers im Kleinformat in der Kunsthalle.

Seite 166

Sophies Welt

AUSSTELLUNGEN IM NOVEMBER / BERLIN: SOPHIE CALLE

Seite 166

Stöckelschuh mit Brillanten

AUSSTELLUNGEN IM NOVEMBER / WINTERTHUR: IM RAUSCH DER DINGE

Seite 167

Romantische Sicht

AUSSTELLUNGEN IM NOVEMBER / BERLIN: SCHRUMPFENDE STÄDTE

Seite 167

"Ich nehme Dalí nicht wirklich ernst"

Interview: Der Klimt-Darsteller John Malkovich über sein Verhältnis zur Kunst

Seite 201-202

Die Seidenstrumpf-Rebellion

Museen: Proteste gegen Metropolitan-Erweiterung

Seite 202

Steinmetz aus der Steckdose

Technik: Ein Roboter in den USA meißelt Skulpturen

Seite 202

"Geniale Idee"

Investition: Neue private Altersvorsorge für Künstler

Seite 203

"Ich will ein Zeichen setzen"

Interview: Warum Francis Alýs Straßenkinder unterstützt

Seite 203

Dada hat wieder Zukunft

Zürich: Ehemaliges "Cabaret Voltaire" wird Kulturzentrum

Seite 204

Für Deutschland: Scheibitz und Sehgal

Auf der Venedig-Biennale 2005 wird Deutschland von zwei Berliner Künstlernvertreten: Der Maler Thomas Scheibitz, geboren 1968 in Radeberg, und der Tanz-und Performancekünstler Tino Sehgal, geboren 1976 in London, teilen sich denPavillon der Bundesrepublik. Ausgesucht wurden sie von Julian Heynen, demLeiter des K21 in Düsseldorf, der zum zweiten Mal nach 2003 deutscherBiennale-Komissar

Seite 204

Energieschub für Venedig

Festivals: Spanisches Duo leitet die Biennale 2005

Seite 204

Nachträglicher Triumph

Architektur: Santiago Calatrava stach einen Rivalen aus

Seite 205

Jan Steen darf ausreisen

Ankäufe: Großbritannien hob Exportverbot wieder auf

Seite 205

Der Kult der Kurve

Städtebau: Die Architektur-Biennale in Venedig zeigt Mut

Seite 206

Herbst der neuen Museen

Berlin: Landesmuseum eröffnet in neuem GebäudeSieben Jahre hatte Berlin seine wichtigste Sammlung weggeschlossen: DasLandesmuseum für moderne Kunst, Fotografie und Architektur fristete einSchattendasein im Depot (art 10/1998). Jetzt wird aus dem Direktor Jörn Merkert endlich auch ein Hausherr. Am 23. Oktober eröffnet er die "BerlinischeGalerie" an der Alten Jakobstraße im

Seite 207

Meldungen

Dashanzi gerettetPeking: Das Künstlerviertel Dashanzi in Peking (art 8/2004), das nach dem Wunsch der Stadtverwaltung einem Geschäftsviertel weichen sollte, ist vorläufiggerettet. Das berichtet der in Berlin und Peking tätige Galerist AlexanderOchs. Das Viertel bekommt dank der Olympischen Spiele 2008 einen Aufschub.Schon ein Jahr vorher sollen keine Großbaustellen mehr das

Seite 208

Der Staat als Retter in der Not

Sammler: Das Ehepaar Ackermans beglich Steuerschuld mit Kunstwerken

Seite 208

Junge Kunst rückt nach vorn

Messen: Die 38. "Art Cologne" versucht den Neuanfang

Seite 209

Gestorben

Hugo Borger. Der frühere Generaldirektor der Kölner Museen, Hugo Borger, ist im Alter von 78 Jahren in Bonn . Er wurde am 23. November 1925 inDüsseldorf geboren. Borger studierte Kunstgeschichte, Archäologie, Geschichteund Theaterwissenschaften an den Universitäten Köln und Bonn. Seine Karrierebegann er 1961 beim Rheinischen Landesmuseum Bonn, zwei Jahre später übernahm er die

Seite 210

Verheerender Großbrand

Welche schrecklichen Folgen die Wird-Schon-Nichts-Passieren-Mentalität im Umgang mit Kunst- und Kulturschätzen hat, zeigte sich in jüngster Zeit immer wiederbei Kunstdiebstählen in Museen. Jetzt haben mangelhafte Sicherheitsvorkehrungen in der zum Weltkulturerbe gehörenden Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimarzum kulturellen Super-Gau geführt. Nach derzeitigem Erkenntnisstand war

Seite 210

Die verlorene Welt von Bamian

Film: Christian Frei drehte Dokumentation über die Buddhas

Seite 211

Preview für ein Museum

WEB IM TEST / *** / www.quaibranly.fr

Seite 211

Fresken-Führer

Ein prachtvoller Bildband führt durch die Wandmalerei Italiens im 16. Jahrhundert

Seite 212-213

Bücher

Die Kinder und Jugendlichen auf Zoltan Jokays Porträts bleiben ohne Namen.Seine Bilder erzählen vom Lachen und Weinen, von Einsamkeit und Momenten desGlücks: "sich erinnern - sich begegnen - erwachsen werden", so nennt der44-jährige Künstler, als Sohn ungarischer Emigranten in Deutschlandaufgewachsen, seine Bildzyklen. Sie sind für ihn gleichsam die Erkundung dereigenen Kindheit und

Seite 212-213

NEUE KATALOGE

Teresa Hubbard/Alexander Birchler: House with Pool. Eine Sommernacht in Texas.Die großzügige Villa aus den fünfziger Jahren liegt in einem Park mit Pool.Hier beobachten wir Mutter, Tochter und Gärtner, die nie aufeinander treffen.Das geheimnisvolle Video "House with Pool" ist die neueste Arbeit von TeresaHubbard und Alexander Birchler. Das Buch dazu legt mit vielen Materialien

Seite 212

Bilder zweimal lesen

Eine große Monografie über das Werk des Schweizer Fotografen Balthasar Burkhard

Seite 212

"Ich bin wie eine Katze"

BUCH DES MONATS / Porträtfotografien und Briefe liefern Einsichten in das private Leben der exzentrischen Künstlerin Frida Kahlo

Seite 213

Einfach verschwinden

Wie der Image-Stratege Andy Warhol mit Selbstporträts seine Spuren verwischte

Seite 213

Nachgefragt

Mit der Erfindung des beutellosen Staubsaugers schrieb der Engländer JamesDyson, 57, Designgeschichte. Nun erscheint seine Autobiografie: "Sturm gegenden Stillstand" (Hoffmann und Campe)Haben Sie geahnt, dass der Dyson-Staubsauger eines Tages in Design-Museen stehen würde? Nein, überhaupt nicht. Mir ging es nur um die Entwicklungeines Geräts, das ohne Beutel auskommt

Seite 214

Zeichnender Flaneur in Glyndebourne

Grayson Perry, 44, Turner-Preisträger des Jahres 2003, besuchte für die Londoner Tageszeitung "Guardian" zusammen mit Frau, Kind und Schwiegereltern dieOpernfestspiele von Glyndebourne. Der töpfernde Transvestit hatte den Auftrag,den ländlichen Tummelplatz der englischen High Society mit seinen protzigenAutos und Champagner-Picknicks auf dem Rasen zu skizzieren. Er hielt dasGeschehen in

Seite 214

Beyeler zieht sich zurück

Ernst Beyeler, 83, Schweizer Kunsthändler, will die Kunstmesse "Art" in seinerHeimatstadt Basel künftig meiden. Nach 35 Jahren sieht der Mitbegründer undSpiritus Rector der weltweit wich-tigsten Messe für Gegenwartskunst "die Zeit für gekommen aufzuhören". DerKunstmarkt werde zunehmend härter, das Angebot an erstrangigen Werkender Klassischen Moderne immer knapper;

Seite 214

Und außerdem

werden der italienische Künstler Maurizio Cattelan, 44, Massimiliano Gioni, 30,Direktor der Nicola-Trussardi-Stiftung in Mailand sowie die freischaffendeAusstellungsmacherin Ali Subotnick, 31, das Kuratoreneam der 4. Berlin-Biennale bilden. Die Großausstellung wird im März 2006 in den Kunst-Werken in derAuguststraße und im Martin-Gropius-Bau stattfinden.ist John Bock, 39, von

Seite 215

Personalien

Als mein Bruder in Hamburg Bürgermeister war, habe ich ihm gesagt: Nimm dieKultur als eine Katastrophe. Für Katastrophen ist immer Geld da"Christoph von Dohnanyi, Dirigent und Bruder des ehemaligen Hamburger ErstenBürgermeisters Klaus von

Seite 215

Adriaan Geuze setzt Hollands Kühen ein Denkmal

Adriaan Geuze, 50, niederländischer Landschaftsarchitekt, ist den Anblickhässlicher Industriegebiete und Neubauviertel leid. Aus Protest gegen diese"Verschmutzung des Horizonts" postierte er direkt neben der Autobahn ein Symbolländlicher Idylle: An drei Stellen in den Niederlanden stellte er jeweils eineacht Meter große, aufblasbare Kuh aus Kunststoff auf die Wiese. Geuze findet,in den

Seite 215

Van Beirendonck verewigt sich auf einem Rucksack

Walter van Beirendonck, 47, in Paris lebender Modemacher aus Antwerpen, istbekannt für seine schrillen Designs. Er gilt als "wildester" in seinerDesigner-Generation. Jetzt hat er für einen amerikanischen Rucksack-Herstellerein Modell entworfen, das seinen eigenen Gesichtszügen nachempfunden ist. Nase, Mund, Augen und Ohrring lassen das Vorbild erahnen, aber den energischenAusdruck van

Seite 215

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