art-Heftarchiv

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Heftarchiv - Ausgabe: 1 / 2004

(67) Artikel in dieser Ausgabe von art - das Kunstmagazin

Liebe Leserin, lieber Leser

Der Fall schien einer von vielen auf dem historisch verminten Gelände derRaubkunst aus jüdischem Besitz. Seit kurzem ist er einzigartig: Das WilhelmLehmbruck Museum in Duisburg verweigert der so genannten Ethik-Kommission diePrüfung, ob die Erben des jüdischen Sammlers Ismar Littmann ihren Anspruch aufdas einst von ihrem Vater erworbene Nolde-Bild "Der Buchsbaumgarten" überzeugend

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Für die Sammlung

"Erste Hilfe für die Malerfürsten" - Tim Sommer über den Künstler Moritz Götze(12/2003)Mit besonderer Freude haben wir den Beitrag über den Hallenser Maler MoritzGötze gelesen, hat die Stiftung Haus der Geschichte - mit ihren beiden Häusernin Bonn und Leipzig - doch gerade drei Arbeiten des Künstlers nach bekanntenKlassikern des Sozialistischen Realismus für ihre Sammlung

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Des Direktors noble Kleider

"Unfreundliche Übernahme" - Markus Clauer über den Direktorenwechsel an derKunsthalle Mannheim (12/2003)So flott der Artikel zur Übernahme der Mannheimer Kunsthalle ist, so unfair ister. Eine Sammlung neu zu sehen und umzustrukturieren erfordert Zeit und Geld.Ob der neue Direktor dazu Designer-Anzüge und nobles Schuhwerk trägt, ist wohleher weniger interessant. Und die

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Beschauliche Idylle

"Melancholie der Fördertürme" - Michael Gassmann über eine Retrospektive derFotografen Bernd und Hilla Becher im Düsseldorfer K21 (12/2003)Das Leben der Menschen in "Bethlehem, Pennsylvania, USA", das die wundervollenFotografen Bernd und Hilla Becher in dem Foto auf Seite 83 dokumentieren, spielt keineswegs "zwischen Fördertürmen und Friedhof", sondern vielmehr "zwischenHochöfen

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Zum Abschuss freigegeben

"Rückblick auf die wilden Kerle" - Adrienne Braun über die Ausstellung"Obsessive Malerei" im Karlsruher Museum für Neue Kunst (12/2003)In den achtziger Jahren hat art die Geburt der Neuen Wilden mitbejubelt. Nunhaben Sie die Bewegung zum großen Teil zu Grabe getragen. Das ZKM Karlsruhe hat die Wilden ausgestellt und durch weitgehende Vermeidung eines eigenen Urteilszumindest zum

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Von Freia bis Troll 1 - über 50 Jahre ostdeutsches Design mit Tradition

Sie heißen "Wiesel", "Omega", "Troll 1" oder "Diamant". Sie kommen ausZschopau, Suhl, Limbach-Oberfrohna. Und sie wurden produziert von Firmen wiedem VEB MEWA Ernst-Thälmann-Werk: Designklassiker aus Ostdeutschland. DasGrassimuseum Leipzig zeigt bis 29. Februar Produkte vom Ende der vierzigerJahre bis heute - wunderbar passend zur Ostalgiewelle. Wobei das Museum betont, das sei keine

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Mädchenporträts - einst und jetzt

93 Jahre liegen zwischen den Porträts, die von Unsicherheit und Identitätssucheerzählen. Sie ähneln sich, obwohl die Fotografin Rineke Dijkstra die Werke derMalerin Paula Modersohn-Becker nicht kannte. Die Bremer KunstsammlungenBöttcherstraße vergleichen sie erstmals in einem Katalog (18 Euro).Bild(er): Bild: "Coney Island, New York, 20. Juni" (1993, 62 x 52 cm, links)

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Kaufrausch zur Kunstförderung

Shoppen ist nicht nur gut fürs Wirtschaftswachstum - in Posen, im Westen Polens, hilft der Einkaufsbummel jetzt auch der Kunst: Dort wurde ein neuesGeschäftszentrum eingeweiht im Gebäude einer ehemaligen, 1876 erbauten Brauerei. Der renovierte Backstein-Bau der "Stary Browar" (Alte Brauerei) bietet aufeiner Fläche von über 60000 Quadratmetern Platz für Hotels, Läden, Restaurants,Banken -

Seite 8-9

759 987,20 Euro für einen Mantel

Es ist wohl das erste Kleidungsstück, das mithilfe von art-Lesern entstand:Silke Wawro nähte im Sommer einen Mantel aus Modelabels (art 5/2003). "Ich muss mich bei den Lesern bedanken. Ich bekam unzählige Briefe mit Kleideretikettenaus Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden als Reaktion",sagt die Künstlerin mit dem Markenzeichen "volksware.org". "Ohne

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Pixel und Stahl

Aus dem Jugendzimmer ins Museum: Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte zeigt unter dem Titel Game Art Arbeiten zum Thema Computerspiele - in der grandiosen Kulisse der alten Schwerindustrie

Seite 10-15

Aufschwung mit Gegenwind

TITEL: Polen: Europas jüngste Szene - Streifzug durch die Künstler-Ateliers von Warschau und Krakau / Keine Biennale oder Documenta kommt heute ohne polnische Künstler aus. Doch so offen wie es scheint, ist die Gesellschaft des Landes noch lange nicht: Trotz Demokratie und EU-Beitritt kämpfen junge Künstler in den Zentren Warschau und Krakau noch immer gegen die alten Mächte Kirche und Staat. Ein Streifzug durch eine Szene, die sich mit Fantasie und Witz behauptet / TADEUSZ ROLKE (PORTRÄTS)

Seite 16-30

Eine Design-Revolution für den Bürgersalon

Sie traten an, der Massenproduktion Qualität entgegenzusetzen. Doch Breitenwirkung suchten die Designer der Wiener Werkstätte dabei nicht: Sie produzierten kunstvolle Einzelstücke für eine Elite. Zum 100. Gründungstag beschäftigt sich eine Wiener Ausstellung mit der Gruppe, die den Jugendstil überwinden half

Seite 32-42

"Alle Macht geht von der Farbe aus!"

Museumsbesuche - Reihe: Museumsbesuche (1) / Kunst kommt von Kunst, und jeder Maler ist zugleich auch ein Betrachter. In einer neuen art-Reihe sprechen Künstler über ihre Einflüsse - vor Ort, in einem Museum ihrer Wahl. Zum Auftakt begleitet Günter Engelhard den deutschen Maler Gotthard Graubner durch den Prado von Madrid

Seite 44-51

Die Biennale in Venedig hat keinen kalt gelassen

23. Internationale Kritiker-Umfrage / Wie kein anderes Ereignis des Jahres 2003 bewegte die internationale Kunstschau in der Lagunenstadt die Gemüter der Kritiker. Unter den jungen Künstlern haben auch bei den Experten die Malerinnen und Maler diesmal das Rennen gemacht

Seite 54-59

Der letzte Romantiker

Alles ordnete der Maler, Zeichner und Druckgrafiker Gerhard Altenbourg (1926 bis 1989) dem Entwurf eines einsamen Künstlerlebens unter. Jetzt widmet die Kunstsammlung NRW in Düsseldorf dem Außenseiter aus Thüringen eine große Retrospektive / TIMM RAUTERT (FOTOS)

Seite 62-72

Sehnsucht nach den hübschen Blüten

AUSSTELLUNGEN IM JANUAR - VORSCHAU - KRITIK - TERMINE / LILLE: FLOWER POWER / In der Kulturhauptstadt dreht sich gleich in drei Ausstellungen alles um Blumen

Seite 78-80

Gar kein Idyll

AUSSTELLUNGEN IM JANUAR - VORSCHAU - KRITIK - TERMINE / AHLEN: AUF DEN SPUREN MARC CHAGALLS / Das Kunst-Museum zeigt den frühen Chagall im Kreis seiner Kollegen

Seite 80-81

Ein Dandy mit vielen Rätseln

AUSSTELLUNGEN IM JANUAR - VORSCHAU - KRITIK - TERMINE / BRÜSSEL: FERNAND KHNOPFF / Retrospektive des Symbolisten in den Königlich-Belgischen Kunstmuseen

Seite 82-83

Porträts als Gartenschere und Nonne

AUSSTELLUNGEN IM JANUAR - VORSCHAU - KRITIK - TERMINE / ZÜRICH: MARIA LASSNIG / Das Kunsthaus zeigt die jüngsten Gemälde der großen österreichischen Künstlerin, die in ihrer Arbeit stets nur ein Thema hat: sich selbst

Seite 83

Die Unschuld der Teddybären, das Grauen im Saloon

AUSSTELLUNGEN IM JANUAR - VORSCHAU - KRITIK - TERMINE / MÜNCHEN: PARTNERS / art-Redakteur Ralf Schlüter, 35, über die Kunst der Ydessa Hendeles, die Geschichte des 20. Jahrhunderts noch einmal neu zu erzählen

Seite 84

Hommage an die Opfer der Fotografie

AUSSTELLUNGEN IM JANUAR - VORSCHAU - KRITIK - TERMINE / BERLIN: TARYN SIMON / Eine neue Ästhetik: Aufnahmen unschuldig Verurteilter in den Kunst-Werken

Seite 85

Belastungstest

AUSSTELLUNGEN IM JANUAR - VORSCHAU - KRITIK - TERMINE / FRANKFURT: NACKT! / Das Städel zeigt Akte der Moderne

Seite 85

Ohne Orientierung

AUSSTELLUNGEN IM JANUAR - VORSCHAU - KRITIK - TERMINE / GRAZ: EINBILDUNG / Im Kunsthaus Graz müssen bildende Künstler der neuen Architektur trotzen

Seite 86

TERMINE

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AUSSTELLUNGEN IM JANUAR - VORSCHAU - KRITIK - TERMINE

Seite 86

Warhols gefürchtete Freunde

Nachlässe: Sammler und Händler protestieren gegen Gutachter-Gremium

Seite 103-104

An ihrem Rot sollt ihr sie erkennen

Forschung: William Turner malte so abstrakt, dass die Kunstgeschichtler bis heute damit beschäftigt sind, die Motive zu erforschen und falsche Bildtitel zu korrigieren

Seite 104

Die Nase bringt es an den Tag

Archäologie: Das Rätsel des Alexandermosaiks ist gelöst

Seite 105

Neues vom Bilderschlitzer

Kriminalität: Kunstvandale van Bladeren mag Vasen

Seite 105

Ein Altenheim im Jugendstil

Design: Wie ein Deutscher in Trzebiechow ein vergessenes Werk Henry van de Veldes fand

Seite 106

Arbeit am Mythos

Denkmäler: Erhaltung von Versailles kostet mindestens 135 Millionen Euro

Seite 106

Wem gehört Keïtas Werk?

Rechte: Streit um das Erbe des afrikanischen Fotografen

Seite 107

Wo der Kunde König ist

Raubkunst: Kritik an Geschäftsgebaren von Christie's

Seite 107

Makabres Nachspiel

Affären: Hinterbliebene des Kunstverein-Leiters Jürgensen kämpfen um Abfindung

Seite 108

Ein "Schöngeist" in Kassel

Documenta 12: Roger M. Buergel als neuer Direktor berufen

Seite 108

Schwierige Personalsuche

Kulturpolitik: Ralph Melcher ans Saarland Museum berufen

Seite 108

Erlebniswelt für Werber

Büro-Design: Eine spektakuläre Renovierung in Ludwigsburg durch die Stuttgarter Architekten Bottega und Ehrhardt

Seite 109

Zuwachs von Privat

Mäzene: Zwei Stifter beschenken Kupferstichkabinett Berlin

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Peinliche Parolen

Ansbach: Proteste gegen "moderne Kunst" im Stadtbild

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Meldungen

Teures GuggenheimLondon: Das New Yorker Guggenheim Museum verlangt mit 15 US-Dollar (14,50 Euro)den höchsten Eintrittspreis aller Kunstmuseen weltweit. Das ergab eine Umfragedes "Art Newspaper". Dahinter folgen Häuser wie die Londoner Saatchi Gallery(12,20 Euro), die Fondation Beyeler in Basel (11 Euro) sowie das New Yorker MoMA und das dortige Metropolitan Museum (jeweils 11,60

Seite 110

"Talsohle durchschritten"

"Art Cologne": Galeristen vermeldeten steigende Umsätze

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Scholz & Friends

Herbstauktionen: Deutsche und Österreicher triumphieren

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Mahnmal-Entwürfe vorgestellt

In New York sind die Entwürfe für das Mahnmal zum Gedenken an die Opfer des 11.September 2001 vorgestellt worden. Rund 5200 Teams aus 63 Ländern hatten sichan dem Wettbewerb beteiligt. Eine Jury aus Architekten, Designern, Politikernund Hinterbliebenen bestimmte daraus acht Finalisten, die alle in New York zuHause sind. Das Echo fiel allgemein positiv aus. Alle Entwürfe sehen vor,

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Der Künstler als Käufer

Der englische Künstler Damien Hirst hat von dem Londoner Groß-Sammler CharlesSaatchi zwölf seiner Werke zurückerworben. Hirst, der seit längerem Kritik ander Behandlung seiner Skulpturen durch Saatchi übt, wirft dem Sammler vor, eineRetrospektive seines Werks in der Londoner Tate Gallery verhindert zu haben.Außerdem soll der Künstler geargwöhnt haben, Saatchi könne einen größeren

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Gestorben

Mario Merz

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Einmal Mäzen, immer Mäzen

Der schwäbische Industrielle, Sammler und Museumsgründer Reinhold Würth(Künzelsau) hat die zum Verkauf stehende Sammlung des Fürsten zu Fürstenberg(Donaueschingen) erworben - mit Ausnahme der "Grauen Passion". Dieserzwölfteilige Bilderzyklus von Hans Holbein dem Älteren war zuvor vom LandBaden-Würtemberg für die Staatsgalerie Stuttgart gesichert worden. Würth, deraus der

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KUNST IM TV

Kreativ -Künstler hautnah- arte, 3. Januar, 14.45 UhrDie Sendung beobachtet, wie Kunstwerkeentstehen. Themen diesmal: die iranische Zeichnerin Marjane Satrapi, derdeutsche Fotograf Boris Becker und der französische Choreograph MichelKelemenis.Palettes: Vincent van Gogh- arte, 3. Januar, 20.15UhrIm Jahr vor seiner Einlieferung in eine Heilanstalt

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Avantgarde im Netz

WEB IM TEST / Wertung ** / www.moma.org/russian

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Trend zum Erzählerischen

Medien: Resüme der ersten Kölner "KunstFilmBiennale"

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Filmwinter

Vom 15. bis 18. Januar findet wieder der "Stuttgarter " statt. DasFestival für "Erweiterte Medien", wie es sich selbst nennt, präsentiert nebenneuen Spielfilmen auch Experimentalfilme, Videokunst und Internetprojekte. Der wurde 1987 als reines Filmfestival gegründet. Mitte der neunzigerJahre wurden die Neuen Medien in die Veranstaltung aufgenommen. Seit 2001 wirdauch ein Preis für

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NEUE KATALOGE

Expressionismus und Wahnsinn. Landesmuseen Schloss Gottdorf, Schleswig/PrestelVerlag, München. 191 S. 23/49,90* EuroOrnament - Schönheit und Verbrechen. Mariella Mosler, Silke Radenhausen, Jochen Twelker, Ekrem Yalcindag. Kunsthalle Wilhelmshaven, Adalbertstraße 28/KerberVerlag, Bielefeld. 96 S. 20/25 EuroBurhan Dogancay. Walls of theWorld. Siegerlandmuseum, Siegen,

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Genialer Amateur

Von Haus aus hätte er ein "Pfeffersack" werden sollen. Doch Herbert List (1903bis 1975) war nicht für lebenslangen Handel geschaffen. Der Sohn wohlhabenderKaffee-Importeure entwich in die Fotografie - und wurde in diesem Metier zueinem der führenden deutschen Lichtbildner des vergangenen Jahrhunderts.Einfühlsam, doch niemals devot hat jetzt der Autor Emanuel Eckardt die

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Wiener Koexistenz

Donnerstags kam Gustav Klimt zum Essen, so erzählt Erich Lederer, ein Sohn desSammlerehepaars Serena und August Lederer, aus seiner Kindheit.Freundschaftliche Be-ziehungen zwischen Künstlern und Mäzenen waren in Wien um1900 keine Ausnahme. Auch Egon Schiele oder Oskar Kokoschka, die den Aufbruchder Metropole wesentlich mitbestimmten, konnten mit ihren Sammlern nicht nur infinanzieller,

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Maler-Leben

Liebespaare ließ er so unbekümmert durch die Luft segeln wie Kühe oderViolinspieler: Marc Chagall gilt als der große Zauberer in der Malerei des 20.Jahrhunderts. Die renommierte Rororo-Monogra-fien-Reihe hat dem 1887 inWeißrussland geborenen Künstler, der 1985 in Frankreich starb, jetzt einen Bandgewidmet.Nikolaj Aaron: Marc Chagall. Rowohlt Taschenbuch Verlag , Reinbek. 157 S.

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In die Schränke geschaut

Sigmar Polke: Daphne. Herausgegeben und mit einem Text versehen von ReinerSpeck. Snoeck Verlagsgesellschaft, Köln. 440 S. mit 400Schwarzweiß-Xerografien. Auflage 1000 sign. und num. Exemplare im Schuber.Format 41,5 x 29 cm. Subskription bis 30. Juni 2004. 298 EuroAmKopiergerät verwischte, verfremdete oder verzerrte Bilder: Die so manipuliertenBlätter sammelt der

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Gebändigte Fülle

BUCH DES MONATS

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Leidenschaftlich

Marcel Duchamp prophezeite ihr eine große Karriere: "Sie ist keine Futuristin,sie ist die Zukunft." Und nicht nur der Künstler-Guru der Moderne fand Elsa von Freytag-Loringhoven (1874 bis 1927) äußerst inspirierend. Als Verfasserinerotischer Gedichte sorgte sie für Furore; bekannt aber war sie vor allem fürihre exzentrischen Auftritte in Künstlerkreisen."Sie rasierte sich den

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Wer reist für diesen Mann nach Frankreich?

Geert Jan Jansen, 59, niederländischer Meisterfälscher, sucht jemanden, der fürihn nach Frankreich reist. 1994 wurde Jansen nahe Orleans gefasst. Auf seinemSchloss beschlagnahmte die Justiz damals 1600 Werke. Seither warnte Jansen,dass sich unter diesen Bildern auch 200 Originale befänden. Jetzt hat ihn diefranzösische Justiz aufgefordert, diese 200 Kunstwerke abzuholen. Doch

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Nachgefragt

art: Sie arbeiten in Mannheim an einer Außenskulptur - und stellen dabei ihrAuto im Parkverbot ab. Die lokale CDU wirft Ihnen vor, sich mit IhremArztschild vor Strafe zu schützen.Edoga: Ich habe ein Arztschild, weil ich approbierter Arzt bin. Ich trennenicht zwischen Arztsein und Künstlersein. Es gibt eine verblüffendeParallelität zwischen diesen Dingen. Beide Tätigkeiten

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Häftlingsträume

Rodney Graham, 54, kanadischer Multi-Künstler, schlüpft für sein neues Video"Von der Polizei unterbrochene Träumerei" in Häftlingskleidung. Graham wird von einem Polizisten auf die Bühne geleitet und beginnt, in Handschellen Klavier zu spielen. Dann führt ihn der Wachmann plötzlich wieder ab. Auf die Idee zu dem Film, der in der Zürcher Galerie Hauser & Wirth Premiere hatte, kam

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Sitzung mit Saddam

Nikolai Tregor, 57, Bildhauer, las in art von dem Texaner Harlan Crow (11/2003). Der sammelt Büsten von Diktatoren und möchte seine Kollektion um ein Abbilddes gestürzten irakischen Präsidenten Saddam Hussein bereichern. Tregor besitzt den Abguss einer Büste, die er 1983 in München von Saddam anfertigte. Diemöchte er nun Crow anbieten. Das Original wurde im Nationalmuseum in

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Personalien

"Wie findest du das in Dunkel? "Kaufinteressierter Besucher der Kunstmesse "Art Cologne" zu seiner Frau beimVergleichen verschiedener

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Und außerdem

wurde Ingrid Mössinger, Direktorin der Kunstsammlungen Chemnitz, für das "besteKonzept für lebendige Museen und moderne Kulturstätten" ausgezeichnet. DerPreis wird alljährlich von der Stiftung "Lebendige Stadt" verliehen und zeichnet besonders innovative Leistungen aus. An dem Wettbewerb 2003 hatten insgesamt161 Museen teilgenommen.wird Klaus Gallwitz, 63, zum 1. Januar 2004

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Agnes Meyer-Brandis glaubt an Elfen

Agnes Meyer-Brandis, 30, Künstlerin, ist überzeugt, dass tief in der Erde Elfenleben. Die Kölnerin hat für ihr Projekt "Erdkern-Labor und Elfen-Scan" einGerät entwickelt, das ihr ermöglicht, die Existenz dieser Fabelwesennachzuweisen. Mit ihrem "Bohrkernscanner" tastet sie Gesteinsproben, die siepersönlich aus Bergwerken zutage fördert, nach darin lebenden Elfen ab. Aufeinem Monitor

Seite 117