art-Heftarchiv

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Heftarchiv - Ausgabe: 9 / 2003

(66) Artikel in dieser Ausgabe von art - das Kunstmagazin

Liebe Leserin, lieber Leser

Sigmar Polke ist schwer zu erwischen." Mit diesem Seufzer gestand 1982 derdamalige "Spiegel"-Autor Jürgen Hohmeyer seine wiederholten und allesamtgescheiterten Versuche, den Kölner Maler zu sprechen. Ähnliche Erfahrungenmachte später Christian Kämmerling vom Magazin der "Süddeutschen Zeitung", dersich 1995 mit dem Künstler - ihm wurde eine ganze Ausgabe des SZ-Magazinsgewidmet - hatte

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Viel Freude

"Biennale: der Überblick" - Petra Reski gibt Gastro-Tipps für Venedig (6/2003)

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Schockiert

"Dem Schlafwandel entrissene Bilder" - Kira van Lil über eine Werkschau des albanischen Künstlers Anri Sala (4/2003)

Seite 6

Monsterbehörde

"Hoheit ohne Kultur" - Kia Vahland über die gescheiterte Fusion der Kulturstiftungen (8/2003)

Seite 6

Banaler Esel

Titelbild von Paola Pivi (8/2003)

Seite 6

Nicht ohne Donald

"Duckomenta" - Szene-Beitrag über eine Ausstellung rund um Donald Duck (6/2003)

Seite 6

Zwischen Nomadenzelt und Wolkenkratzer

Denkt man an den Orient, so entsteht vor dem inneren Auge unwillkürlich ein Bild wie in den Märchen aus tausendundeiner Nacht. Ein Bild, das eine Ausstellungim Vitra Design Museum Berlin (bis 18. Januar 2004) korrigieren möchte. "Leben unter dem Halbmond - Die Wohnkulturen der arabischen Welt" zeigt, dass eszwischen Marokko, Syrien und der Arabischen Halbinsel ebenso viele

Seite 8-9

Aufbruch im hohen Norden

Bislang galt das nordeuropäische Land als künstlerische Provinz - nun machen junge Fotokünstler aus Finnland auf sich aufmerksam. Mit frischem, unverstelltem Blick betrachten sie nicht nur die einzigartige Natur ihres Landes, sondern auch Städte und ihre Bewohner. Mehrere Ausstellungen präsentieren nun die wichtigsten Vertreter

Seite 10-21

"Ich bin Anarchist"

Jede Kunst grenzt an Betrug. Der Maler Sigmar Polke liebt Taschenspieler-Tricks und handelt angeblich sogar auf Weisung höherer Wesen, wenn er die Wirklichkeit verschleiert und verwandelt. Auf seinen neuen Bildern, die nun erstmals in Europa zu sehen sind, knöpft Polke sich die Mythen des modernen Amerika vor

Seite 22-37

Hier wurde das Evangelium der Guten Form geschrieben

Vor 50 Jahren gründeten Design-Enthusiasten in Ulm die Hochschule für Gestaltung. Die Entwürfe von einst prägen bis heute unsere Alltagskultur

Seite 38-43

Ein Kunstpapst muss abdanken

Seine Karriere war eine ungebremste Erfolgsgeschichte: Der Niederländer Rudi Fuchs leitete große Museen und die Documenta 7. Doch jetzt ist der selbstbewusste Impresario in Ungnade gefallen

Seite 44-48

Ein Mann bringt die Stadt in Schwung

Seine Kollegen am Bauhaus predigten den rechten Winkel. Der Architekt Erich Mendelsohn ging lieber in die Kurve: Mit Bauten voller Energie und Dynamik begegnete er dem Dogma der schmucklosen Kuben. Vor 50 Jahren starb der Klassiker der Moderne

Seite 50-59

Das soll Kippenberger sein?

Ärger um den deutschen Biennale-Beitrag: Wird die in Venedig gezeigte postume Installation nach Martin Kippenberger seinen Absichten gerecht - oder verfälscht sie sein Werk?

Seite 62-63

Der Augenblick, der ein Leben verändert

Sie sind Spezialisten des entscheidenden Moments: In den Fotografien und Videoarbeiten des Künstlerpaares Teresa Hubbard und Alexander Birchler können biografische Wendepunkte wie unter der Lupe betrachtet werden. Ein Besuch bei zwei bekennenden Erzählern

Seite 64-69

Die Kunst des Denkens

Die Büchermacher - Kleine Bücher mit großem Einfluss: Seit über 30 Jahren vermittelt der Berliner "Merve"-Verleger Peter Gente zwischen Kunst und Philosophie / Serie: Die Büchermacher (3)

Seite 70-77

Welch ein Wiedersehen

AUSSTELLUNGEN IM SEPTEMBER - VORSCHAU - KRITIK - TERMINE / WIEN: ALBRECHT DÜRER / In einer großen Dürerschau führt die Albertina lange getrennte Gemälde und Grafiken zusammen

Seite 80-82

Der Meister schöner Lügen

AUSSTELLUNGEN IM SEPTEMBER - VORSCHAU - KRITIK - TERMINE / HANNOVER: ANTON CORBIJN / Die Kestner Gesellschaft zeigt Bilder des holländischen Fotografen, für den die Stars fast alles tun

Seite 82-83

Das Fest ist längst vorüber

AUSSTELLUNGEN IM SEPTEMBER - VORSCHAU - KRITIK - TERMINE / BERLIN: BIALY MAZUR / Im Neuen Berliner Kunstverein stellen junge polnische Künstlerinnen aus

Seite 84-85

Brisante Fragen, die Zukunft betreffend

AUSSTELLUNGEN IM SEPTEMBER - VORSCHAU - KRITIK - TERMINE / ISTANBUL, LYON: BIENNALEN / In den internationalen Schauen geht es unter anderem um weltweite Gerechtigkeit

Seite 85

Erasmus kommt nach Hause

AUSSTELLUNGEN IM SEPTEMBER - VORSCHAU - KRITIK - TERMINE / DEN HAAG: HANS HOLBEIN DER JÜNGERE (1497/98-1543) / Das Mauritshuis richtet dem großen deutschen Renaissancemaler die erste Ausstellung in den Niederlanden aus

Seite 86-87

Endstation Museum - jetzt hat der Bilderstreit ein Ende

AUSSTELLUNGEN IM SEPTEMBER - VORSCHAU - KRITIK - TERMINE / BERLIN: KUNST IN DER DDR / art-Redakteur Axel Hecht über eine gelungene Ausstellung in der Neuen Nationalgalerie und deren Folgen für eine Koexistenz der Künste in Ost und West

Seite 88

Nicht immer schmeichelhaft

AUSSTELLUNGEN IM SEPTEMBER - VORSCHAU - KRITIK - TERMINE / NEW YORK: THE AMERICAN EFFECT / Im Whitney Museum zeigen 47 Künstler aus 30 Ländern ihr Amerika-Bild

Seite 89

Die Füße im Eisblock

AUSSTELLUNGEN IM SEPTEMBER - VORSCHAU - KRITIK - TERMINE / DÜSSELDORF: LAURIE ANDERSON / Das Museum Kunst Palast zeigt eine Retrospektive der Amerikanerin

Seite 89

Restwärme für die Zukunft

AUSSTELLUNGEN IM SEPTEMBER - VORSCHAU - KRITIK - TERMINE / NEW YORK: INSIDE DESIGN NOW / Die zweite Design-Triennale setzt auf wiederverwertbare Materialien

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TERMINE

[Dieser Artikel ist leider nicht im Volltext verfügbar]

AACHEN- xoriente - Isaak und der weiße Elefant Kulturhistorische Schau mit700 Werken zur Geschichte und Gegenwart christlicher, jüdischer und muslimischer Kulturen; auch im Aachener Dom und in der Domschatzkammer. Abbildung: Bergkristall-Elefant aus Indien, 15. Jahrhundert - Siehe auchwww.ex-oriente.com Rathaus, Markt, Mo-So 10-18, Do bis

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"Provenienzforschung kaum gefragt"

Beutekunst: Forscher Willi Korte wirft deutschen Museen Verzögerungstaktik vor

Seite 109-110

Kein Werk nach Wahl

Recht: Wie ein kurioser Plagiatsstreit beigelegt wurde

Seite 110

Seite 110

Schmidts letzte Schlagzeile

Karrieren: Ende einer Ära an der Galerie der Stadt Stuttgart

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Seite 111

Ich bin zwei Gemälde

Fund: Wie Otto Mueller Leinwände doppelt bemalte

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Seite 112

Im Vorgriff investiert

Karrieren: Rolf Lauter überzog in Mannheim sein Budget

Seite 112

Selbst ist der Galerist

Initiativen: Neues Forum für Fotografie und Kunst in Köln

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Schöner Pillenspeicher: die grüne Apotheke

So können Apotheken auch aussehen: Mitten im runden Verkaufsraum steht einechter Baumstamm, der transparente Boden zeigt ein Blättermuster, um die Wändeziehen sich von innen beleuchtete Regale mit insgesamt 522 Schubladen aus grünem Acrylglas, in denen das Medikamenten-Sortiment lagert. Mit diesem innovativenKonzept für die Neueinrichtung der De-Lairesse-Apotheke in Amsterdam hat

Seite 113

Der talentierte Mister Ghiya

Kunstschmuggel: Die Festnahme eines Geschäftsmanns aus Indien bringt Sotheby's und Christie's ins Zwielicht

Seite 113

"Es herrscht offener Krieg"

Management: Direktoren des Wiener Museumsquartiers wollen den Leiter der Betriebsgesellschaft loswerden

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Alles steht unter Verdacht

Nachlässe: Fünf Jahre nach dem Tod Cesars streiten Tochter und Lebensgefährtin des Künstlers weiter um sein Erbe

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Freie Bahn zur Kunst

Städtebau: Der Trafalgar Square wurde verkehrsberuhigt

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Griechisch-römisches Wunder

Archäologie: Eindrucksvoller Mosaikenfund auf Sizilien

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Kurz & knapp

Gunzenhauser unterzeichnet Vertrag Stiftungen. Der Münchner Kunstsammler Alfred Gunzenhauser hat Chemnitz nun auch vertraglich zugesichert, dass es seine Kollektion bekommen wird (art 7/2003).Die Kunstsammlung, die rund 2300 Werke umfasst, darunter Gemälde von Otto Dix,Alexej Jawlensky und Max Beckmann, wird in einem 1928 erbauten ehemaligenSparkassengebäude untergebracht, das

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Durchbruch in München

Architektur: Coop Himmelb(l)au baut Kunstakademie

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Ausgezeicnete Pappenheimer

Denkmalpflege: Eine Adelsfamilie restaurierte ihre Stadt

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Das Huckepack-Prinzip

Kunstmarkt: Zwei Messen werben mit Low-Budget-Preisen

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Verkleinert ans Tageslicht

Messen: Das "Art Forum Berlin" ist deutlich geschrumpft

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Kunst-Frühling

Märkte: Chinas Boomtown Shanghai startet eine neue galeriefreie Messe

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Ungeahnte Farbenpracht

Im Jahr 1705 beauftragte Fürst Johann Adam Andreas von und zu Liechtenstein denSalzburger Maler Johann Michael Rottmayr (1654 bis 1730), Fresken für sein neues Palais in Wien zu malen. Rottmayr übernahm die Ausgestaltung der Sala Terrena, des Herren- und Damenappartements und der Treppenhäuser. Die Fresken in denTreppenhäusern gingen jedoch im 19. Jahrhundert verloren. Sie wurden

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Libeskind degradiert

Architekturwettbewerbe sind sonderbare Veranstaltungen: Wer einen gewinnt,bekommt noch lange nicht den daraus folgenden Bauauftrag. Das musste jetzt auch Daniel Libeskind erfahren. Der Amerikaner, der die letzten Jahre in Berlinverbrachte, gewann zwar den Wettbewerb für die Neubebauung von Ground Zero (art3/2003). Doch die Rolle des Chefplaners wurde nachträglich seinem

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Jackpot für "Nelkenmadonna"

11,5 Millionen Pfund bewilligte die Stiftung "Heritage Lottery Fund", umRaffaels "Nelkenmadonna" in England zu halten (art 12/2002). Der Duke ofNorthumberland wollte das Bild, das als Leihgabe in der Londoner NationalGallery hängt, für 29 Millionen Pfund an das Getty-Museum in Kalifornienverkaufen. Zusammen mit Eigenmitteln kann die National Gallery dem Herzog nun21 Millionen Pfund für

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Auftrag: Farbe

Medien: Britische Künstler entwerfen für Kinder ein Heft zum Ausmalen

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KUNST IM TV

Kulturzeit extra: In den Katakomben des Pergamonmuseums-3sat, 4. September, 22.25 UhrDie Reportage gibt einen Einblick in die Depots des Berliner Pergamonmuseums, wo Tausende antiker Skulpturen undvorder-asiatischer Architektursegmente, ägyptischer Köpfe undislamisch-arabischer Schrifttafeln bewahrt werden.Hieronymus Bosch-3sat, 4. September, 23.10

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Beckmann blutleer

Dass er eine eigenwillige Persönlichkeit war, daran lässt schon sein ungeheurerCharakterkopf keinen Zweifel - ein massiger, kahler Schädel, mit wachen Augenund breitem Mund. Man will wissen, wie dieser Max Beckmann war, zumal seineBilder häufig persönliche Bekenntnisse zu sein scheinen. Ein Wunder eigentlich, dass erst jetzt die erste umfangreiche Biografie des 1950 gestorbenen Künstlers

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NEUE KATALOGE

Magdalena Jetelova. No it is open on one position. Kulturzentrum Sinsteden,Rommerskirchen, Grevenbroicher Straße 29/Hatje Cantz Verlag, Ostfildern. 96 S.19 Euro (mit CD)/ 19,80 Euro (ohne CD)Zeigenössische Fotokunst aus Finnland. Neuer Berliner Kunstverein,Chausseestraße 128/Ernst Wasmuth Verlag, Tübingen. 167 S. 19 EuroArneJacobsen. Absolut Modern. Deichtorhallen

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Schwungvoll

Wo repräsentativ gebaut wird, fällt schnell der Name des englischenStar-Architekten Norman Foster. Er setzte dem Reichstagsgebäude eine Glaskuppel auf, gab dem British Museum neuen Glanz, bescherte London die monumentale"Millennium-Brücke". Sechs Bände sollen nun die "Gesammelten Werke" des68-Jährigen dokumentieren. Band 1 erzählt von Fosters Anfängen in den sechziger und siebziger

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Aufbruch zu neuen Motiven

Ganz so, wie es Laien erwarten: Ein 1992 an der französischen Atlantikküste vonDauerregen heimgesuchtes Künstlerpaar spielt im Urlaubsquartier nichtBackgammon, sondern "Zeichenklasse". Tagelang porträtiert der DüsseldorferMaler Konrad Klapheck seine Lebensgefährtin, die Kostümbildnerin WandaRichter-Forgach, und sie zeichnet ihn. Zwar hat Klapheck, damals 57, seinletztes Porträt vor 35

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Nachgefragt

Jean Paul Barbier-Mueller, 73, in Genf lebender Sammler von Stammeskunst, über das Kölner Interesse an seinen afrikanischen Masken

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Promis helfen dem David

Mel Gibson, 47, US-Schauspieler und Florenz-Liebhaber, und Popstar Sting, 52,Landbesitzer in der Toskana, betätigen sich als Kunstmäzene. Sie kündigten an,die Restaurierung des David von Michelangelo in Florenz (art 6/2003) finanziellunterstützen zu wollen. Beide sind Mitglieder der von der Contessa SimonettaBrandolini d'Adda gegründeten Vereinigung "Freunde von Florenz". Die ließ

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Wa(h)re Liebe

Eva und Adele, bekannt durch ihre Auftritte bei Vernissagen, sind einunzertrennliches Paar. Ihr Logo ist ein Herz, geformt aus ihren stilisiertenGesichtern. Jetzt haben sie aus diesem Makenzeichen eine Skulptur gemacht: zubesichtigen in der VillaBild(er): Bild: Xpira

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Ein Canaletto für einen Tag

Ben, 22, und Alex, 24, Haworth, Studenten aus London, genossen ein besonderesVergnügen. Einen Tag lang durften sie ein Venedig-Bild Canalettos aus dem Bowes Museum in Durham in ihrer Wohnung aufhängen. Die Idee hatte der Art Fund zuseinem 100-jährigen Bestehen. Die Gewinner wurden per Losverfahren ermittelt.Ein intimes Kunsterlebnis war den beiden Preis-trägern zwar nicht

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Das Lieblingsbild des Präsidenten

George W. Bush, 57, US-Präsident, hat sich in ein Gemälde verliebt. "A Chargeto Keep" ("Eine Aufgabe, die zu erfüllen ist") heißt es. Gemalt hat es der ausSchleswig- Holstein in die USA emigrierte Maler W. H. D. Koerner (1878 bis1938). Bush hat sich das Werk von Joe O'Neill, einem befreundeten Ölmagnaten,ausgeliehen und es im Oval Office aufgehängt. Dem Präsidenten imponiert

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Personalien

"In einem demokratischen Prozess ist es eben schwierig, etwas derart Neues zurealisieren."Jeff Koons über die Absage seines Kran-Projekts am Hamburger

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Und außerdem

ist Lorand Hegyi, von 1990 bis 2001 Direktor des Museums Moderner Kunst in Wien, seit Juli Nachfolger von Bernard Ceysson am Musee d'Art Moderne imfranzösischen Saint- Etienne. Ceysson, Miterbe einer großen Supermarktkette,hat in der Industriestadt Saint-Etienne eines der wichtigsten Museen fürzeitgenössische Kunst in Frankreich aufgebaut.wird Berlins Kultursenator Thomas

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Wenn Maler bei der Heizung sparen

Claire Hankins, 39, Modell aus Philadelphia, hat schon in vielen Ateliersgefroren: "Die Heizungen funktionieren nicht. Im Winter sitzt man da undzittert." Jetzt hat sie gemeinsam mit ihren Leidensgenossinnen am örtlichenMoore College einen Erfolg errungen. Aufgrund der vielen Stunden, die sie fürdas College arbeiten, dürfen die Modelle der Hochschule einer Gewerkschaftbeitreten.

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