Ausgabe: 03 / 2003
Seite: 116

Düsseldorfer Allianz für Joseph Beuys

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Museen: Die Kunstsammlung NRW kann sich die Sammlung von Günter Ulbricht auf Dauer sichern

Aufatmen im K20: Noch im vergangenen Sommer sah es so aus, als müsste sich die Düsseldorfer Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen von 59 Joseph-Beuys-Werken trennen. Nachdem der langjährige Leihvertrag ausgelaufen war, sollten sie auf Druck der Erbinnen des Sammlers Günter Ulbricht verkauft werden. In monatelangen Verhandlungen konnten Museums-Chef Armin Zweite, der den Bestand "unter allen Umständen" für sein Haus sichern wollte, und NRW-Kulturminis-ter Michael Vesper eine Allianz zum Erwerb der Werke schmieden. Den Preis von "deutlich unter zehn Millionen Euro" brachten die Kulturstiftung der Länder, das Land Nord-rhein-Westfalen, der Bund, die Freunde der Kunstsammlung, die WestLB und die NRW-Kulturstiftung gemeinsam auf. Zu dem Konvolut, einem der bedeutendsten Beuys-Bestände in Deutschland, gehören Zeichnungen, aber auch wichtige Skulpturen und Installationen.

Bild(er):

Bild: Beuys-Skulpturen im K20: "Das Ende des 20. Jahrhunderts", 1983; "Konzertflügeljom (Bereichsjom)", 1969; "Nasse Wäsche Jungfrau I", 1985